Stellenangebote

Kultur Vor Ort e.V. sucht eine Projektkoordination für unser Projekt „Klimaschutz im Alltag“ in der Überseestadt (30 Wochenstunden, TVL-10, max. E 2; befristet bis 29. Februar 2028).

Über uns:
Kultur Vor Ort e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Gröpelingen. Seit über 25 Jahren schaffen wir mit Kunst, Kultur und Bildung Räume für Begegnung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unsere Projekte fördern kulturelle Teilhabe und stärken eine demokratische und solidarische Gesellschaft.

Mit dem Projekt „Jetzt Hier“ Quartiersentwicklung sind wir seit 2021 in der Überseestadt aktiv.  Der Quartierstreff „Jetzt Hier“ ist zentraler Ort für Nachbarschaft. Wir vernetzten Bewohner:innen, Initiativen und Einrichtungen, greifen Bedarfe auf, machen sie sichtbar und entwickeln gemeinsam Formate. So stärken wir das Miteinander im Quartier und schaffen Raum für Engagement, Diskussionen und Aktivitäten.

Im Projekt „Klimaschutz im Alltag“ entwickelst du gemeinsam mit der Nachbarschaft konkrete, alltagsnahe Klimaschutzideen – praxisnah, niedrigschwellig und gemeinschaftlich umgesetzt. „Jetzt Hier fürs Klima im Quartier“ richtet sich an alle erwachsenen Bewohner:innen, fördert nachhaltiges Handeln im Alltag und verbindet Klimaschutz mit sozialem Miteinander.

Deine Aufgaben:

Dein Profil:

Wir bieten

Was uns wichtig ist

Wir arbeiten nah an den Menschen im Quartier. Offenheit, Zugewandtheit und Freude am Kontakt sind uns besonders wichtig. Wir suchen eine Person, die gerne auf Menschen zugeht, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt und gemeinschaftliche Prozesse gestaltet.

Wir setzen auf eine vielfältige und inklusive Personalpolitik und begrüßen Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Perspektiven und Hintergründen.

Wir möchten die Stelle zum 1. August besetzen und freuen uns auf deine vollständige Bewerbung. Bitte sende deine Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) als ein PDF bis 30. Juni 2026 an: personal@kultur-vor-ort.com

Inhaltliche Fragen:
Svenja Weber (Quartiersbeauftragte Überseestadt) – 0157 53005814

Fragen zum Bewerbungsprozess:
Esther Rumohr – 0157 39682351

Stellenangebote

Zum 01.08.2026 suchen wir eine:n neue:n Mitarbeiter:in in Teilzeit (20 Stunden/Woche) zur Unterstützung unserer Veranstaltungsorganisation, Hausverwaltung- und technik.

Kultur Vor Ort e.V. ist ein gemeinnütziger Verein engagierter Gröpelinger:innen, Gewerbetreibender und Institutionen aus dem Stadtteil.  

Wir verstehen KUNST, KULTUR und BILDUNG als eine Plattform für alle im Stadtteil, um Grenzen aufzubrechen, Neugierde zu entwickeln und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir betreiben in Gröpelingen und der Überseestadt mehrere Standorte (Quartierstreffs, Torhaus Nord, Atelierhaus Roter Hahn, QBZ Morgenland), sind Veranstalter von Tagungen und Events für die Stadtteile.  

 Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:n

Mitarbeiter:in für Veranstaltungsorganisation, Hausverwaltung und Haustechnik

unbefristet, zeitlicher Umfang: 20 WST, TVL 5, max 2.

Ihre Aufgaben

Ihr Profil

Unser Angebot

Wir setzen auf eine vielfältige und inklusive Personalpolitik und laden Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen sowie mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und kulturellen Hintergründen ein, sich zu bewerben. Bei uns haben Menschen aller Geschlechter und Identitäten die gleichen Chancen.

Wir möchten die Stelle zum 01.08.2026 besetzen und freuen uns auf deine vollständige und aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse).

Bitte sende uns deine Bewerbung möglichst als ein PDF-Dokument bis zum 30.06.2026 per E-Mail an personal@kultur-vor-ort.com.

Alternativ können sie ihre Bewerbung persönlich oder über unseren Briefkasten in der Liegnitzstrasse 63 abgeben.

Fragen zur ausgeschriebenen Stelle beantwortet ihnen gerne:
Esther Rumohr – Tel.: +49 42198997017

Veranstaltungen

Die Bürgerinitiative Untere Rathaushalle veranstaltet am 15.06.2026 um 10:00 Uhr im Kapitelsaal des Doms, eine Podiumsveranstaltung zum Thema „Demokratie fehlt Begegnung und Räume“ zu der herzlich eingeladen wird.

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Untere Rathaushalle: Wem gehört unser Rathaus?

Vortrag: Rainald Manthe: „Demokratie fehlt Begegnung“ – Über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts

Podiumsdiskussion: Untere Rathaushalle als Begegnungsort innerhalb des Weltkulturerbes

15.Juni 19.00 Uhr Dom Kapitelsaal, eine Veranstaltung der Bürgerinitiative Untere Rathaushalle

Zur Vorgeschichte: Seit Sommer 2023 ist bekannt, dass die Senatskanzlei plant, in der Unteren Rathaushalle ein UNESCO Welterbe Besucherzentrum einzurichten. Diese Pläne haben in Bremen große öffentliche Diskussionen ausgelöst. Viele Bürgerinnen und Bürger befürchten, dass die Halle dadurch nicht länger – wie von den Erbauern des Rathauses im Jahr 1405 eigentlich erdacht – für Veranstaltungen und Begegnungen genutzt werden kann. Eine Anfang 2024 gestartete Petition fand breite Unterstützung: Rund 3.000 Menschen sprachen sich für den Erhalt der Halle als offenen Ort für die Zivilgesellschaft aus.

Der Geschäftsführer des Projektbüros Innenstadt betonte in einem Interview mit dem Weser-Kurier die besondere Bedeutung der Halle als „Dritten Ort – als Raum für Begegnung, Austausch und Diskussion ohne Konsumzwang.

Der Beirat Mitte forderte in einem Beschluss vom 5. März 2024, das Konzept zu überarbeiten und den überwiegenden Erhalt der Halle als Ort für zivilgesellschaftliches Engagement und kulturelle Veranstaltungen sicherzustellen – etwa für Ausstellungen oder Kunsthandwerkermärkte.

Trotz zahlreicher Gespräche, öffentlicher Diskussionsrunden und der Vermittlung durch den Petitionsausschuss gibt es bislang keine verbindliche Zusage der Senatskanzlei, dass diese Nutzung in Zukunft erhalten bleibt. Von einem „3-Säulen-Modell“ ist die Rede, konkrete Aussagen fehlen jedoch. Vorschläge der Bürgerinitiative für eine räumliche Lösung, die sowohl ein Besucherzentrum als auch flexible Veranstaltungsnutzung ermöglicht, wurden bisher nicht ernsthaft geprüft.

In einer Beiratssitzung im April stellte die Senatskanzlei den aktuellen Stand des Grobkonzepts vor. Dabei wurde deutlich, dass Veranstaltungen der Zivilgesellschaft künftig nur noch eine untergeordnete Rolle spielen sollen.

Um über den gesellschaftlichen Wert der Halle als offenen Begegnungsort zu sprechen, lädt die Bürgerinitiative zu einer öffentlichen Veranstaltung ein – mit dem Ziel, dass Bürgerinnen und Bürger stärker an den Planungen beteiligt werden.

In einem Impulsvortrag spricht der Buchautor Rainald Manthe zum Thema seines Buches „Demokratie fehlt Begegnung“ über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts. Manthe war bis 2023 Programmbereichsleiter „Liberale Demokratie“ beim Berliner Think Tank Zentrum Liberale Moderne und schreibt regelmäßig über demokratische Entwicklungen, unter anderem für ZeitOnline, Focus und das Global Solutions Journal.

Anschließend diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Kultur- und Kommunalpolitik, der Senatskanzlei sowie ein Mitglied der Bürgerinitiative über die Zukunft der Unteren Rathaushalle und ihre traditionsreiche Rolle als Ort der Begegnung und des Austauschs:

15. Juni 2026, 19:00 Uhr

Ort: Kapitelsaal, Domsheide 8

Impulsvortrag: Rainald Manthe

Moderation: Dr. Martin Busch, Journalist und SoziologeKontakt: Frauke Alber, keramik@frauke-alber.de 0421 4989367

Veranstaltungen

Das Kulturzentrum Schlachthof veranstaltet am 05.06.2026 eine Solidaritätslesung zugunsten der Bremer Buchhandlung „The Golden Shop“, die kürzlich vom Deutschen Buchhandlungspreis 2026 ausgeschlossen wurde.

Die Lesung gehört zu den ersten Solidaritätsveranstaltungen bundesweit, die auf den umstrittenen Ausschluss von insgesamt drei Buchhandlungen – in Bremen, Berlin und Göttingen – reagieren.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatminister Wolfram Weimer, begründete die Entscheidung mit sogenannten „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen“. Konkrete Vorwürfe wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Die betroffenen Buchhandlungen waren zuvor von einer unabhängigen Jury für den Preis ausgewählt worden.

Der Vorgang hat eine bundesweite Debatte über Kulturpolitik, Meinungsfreiheit und staatlichen Einfluss auf Kulturförderung ausgelöst. Zahlreiche Institutionen, darunter der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie PEN Deutschland und PEN Berlin, kritisierten das Vorgehen deutlich. Gleichzeitig kam es zu einer breiten Welle der Solidarität aus der Literatur- und Verlagsszene.

Die betroffenen Buchhandlungen haben rechtliche Schritte gegen die Entscheidung eingeleitet und fordern Transparenz über die Hintergründe ihres Ausschlusses.

Um die anfallenden Prozesskosten zu unterstützen, hat sich der Schriftsteller und Theaterautor Moritz Rinke bereit erklärt, im Rahmen einer öffentlichen Lesung aufzutreten. Rinke, der zu den prägenden literarischen Stimmen der Gegenwart zählt, ist eng mit der Bremer Kulturszene verbunden und gilt als verlässlicher Publikumsmagnet. Mit seinem Engagement setzt er ein sichtbares Zeichen für die Unabhängigkeit des Buchhandels – und schafft zugleich die Voraussetzung, dass mit der Veranstaltung ein substanzieller Beitrag zur Finanzierung der laufenden Verfahren geleistet werden kann.

Ausschreibungen

Der Ideenwettbewerb Klimaschutz setzt sich für klimafreundliche Nachbarschaften ein. Ziel ist es, Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zusammenzubringen, damit sie sich austauschen, voneinander lernen und miteinander konkrete Ideen umsetzen können. Ein Teil der Projekte wird von einer Kommission ausgewählt, ein anderer Teil von der Community gevotet. Ingesamt werden 20 Projekte mit jeweils 1.000 Euro gefördert.

Ausschreibungen

Im Februar 2027 findet in der Wuppertaler börse (Mitglied von Soziokultur NRW) das Festival ARTIFICIAL – Kunst & KI statt. Künstler:innen, freie Gruppen und soziokulturelle Einrichtungen aus ganz Deutschland sind eingeladen, Projekte einzureichen, die sich künstlerisch mit KI auseinandersetzen. 

Nun hat die börse einen Open Call gestartet: Gesucht werden KI-Projekte aus allen Sparten: Theater, Tanz, Literatur, Film, bildende Künste, Medienkunst, Musik, Performance und hybride Formate.

News

Die Mitglieder der GEMA haben im Rahmen der Mitgliederversammlung 2026 mit einer deutlichen Zweidrittel-Mehrheit für die Neuausrichtung der kulturellen Förderung gestimmt. Mit der Neuen GEMA Kulturförderung soll die bisherige Trennung der Förderung in die Bereiche E und U geöffnet und in eine genreübergreifende Förderung überführt werden. Dadurch eröffnen sich neue Chancen für die Mitglieder, insbesondere den Nachwuchs, und die Kontinuität der Förderung kann gesichert werden. Nun liegt der Fokus auf der konkreten Ausarbeitung der Umsetzungsplanung. Bis 2030 ist ein schrittweiser Übergang in die neue Förderlandschaft geplant.  

„Die geringen Verdienste im Streaming, die Disruption durch neue Technologien und die wachsende Internationalisierung – all das stellt unsere Mitglieder jeden Tag vor die Herausforderung, wie sie von ihrem künstlerischen Schaffen leben können. Kulturelle Förderung muss deshalb die Vielfalt kreativen Schaffens in der Breite stärken. Mit ihrer Kulturförderung will die GEMA gestalten, die Fördermittel gezielt wieder dort einsetzen, wo sie echte Wirkung entfalten: bei besonderem Repertoire in allen Genres, bei Innovation und beim Nachwuchs. Sie ermöglicht künstlerische Entwicklung, um Vielfalt auch langfristig zu sichern – gerade dort, wo Marktmechanismen allein zu kurz greifen“, so Georg Oeller, Mitglied des Vorstands der GEMA. „Uns ist bewusst, dass die vorgeschlagenen Veränderungen unterschiedlich bewertet werden. Umso wichtiger ist es, den weiteren Weg im Dialog mit allen Mitgliedern zu gestalten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.”  

„Die Zukunft der GEMA entscheidet sich daran, ob wir heute die richtigen Weichen für morgen stellen“, sagt Dr. Ralf Weigand, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA. „Unser Ziel ist es, das Repertoire unserer Mitglieder zu stärken, weiterzuentwickeln und auch unter veränderten Marktbedingungen sichtbar zu halten. Die Neue Kulturförderung der GEMA ist dabei im internationalen Vergleich einzigartig und ermöglicht weiterhin eine substanzielle Förderung kreativen Schaffens. Vielen Dank für das Vertrauen der Mitglieder, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“  

Ausschreibungen

Die Werner-Kühl-Stiftung schreibt den 14. Werner-Kühl-Preis 2026 aus. Der renommierte Förderpreis für junge Kunst ist mit 5.000 Euro dotiert und umfasst neben der Teilnahme an einer Gemeinschaftsausstellung im Kreismuseum Syke auch eine Einzelausstellung im Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst. 

Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler:innen des Jahrgangs 1986 oder jünger mit Wohnsitz in den Landkreisen Diepholz, Verden, Nienburg, Rotenburg, Osterholz, Oldenburg oder in den Städten Bremen und Delmenhorst. Voraussetzung ist ein begonnenes oder abgeschlossenes Kunststudium beziehungsweise eine vergleichbare künstlerische Ausbildung. 

Zugelassen sind Arbeiten aus den Bereichen Malerei und Zeichnung. Druckgrafik, Skulptur, Installation, Fotografie, Film/Video oder Performance sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Thematische Vorgaben gibt es nicht.  Bewerbungsschluss ist der 27. September 2026.

Ausschreibungen

Im Rahmen eines Projektes über die Sichtbarkeit von FLINTA* mit den Stationen Rhein-Maas-Delta – Main – Donau – Weser schreibt das D.O.C.H. Kollektiv zwei Residencies für Künstler:innen, Forscher:innen, Journalist:innen oder Kapitäninnen aus, um sich den Fragestellung des Projekts „Die maritime Welt, vom Wasser her erzählt“ künstlerisch zu widmen und eigene Projekte zu realisieren.

• Termine: 14.-20.06.2026 und 05.-13.09.2026 STRÖMUNG
• Standort: in Bremen; auf der Weser und an der Schlachte

Bewerbungsunterlagen:

  1. Motivationsschreiben mit Bezug zum Thema Wasser und
  2. Kurzportfolio

per Mail an Bureaudoch@gmail.com

Stellenangebote

Der Kultur- und Bildungsverein Ostertor e.V. (KUBO) sucht ab 01.09.2026 eine neue Geschäftsleitung (m/w/d). KUBO ist ein lebendiger Ort für Gegenwartskunst und kulturelle Bildung. Mit dem Atelier im KUBO mit Kunstkursen und Projekten für Kinder-Jugendliche und Erwachsene sowie der Galerie Mitte im KUBO mit einem nichtkommerziellen
Ausstellungsbetrieb zeitgenössischer Kunst verstehen wir uns als Ort der Begegnung mit Kunst. Im Fokus unserer Vereinstätigkeit steht die Förderung von Kunst und Künstler:innen sowie kultureller und künstlerischer Bildung. Seit 45 Jahren ist KUBO an kulturpolitischen Diskursen beteiligt und gestaltet die Bremer Kulturszene aktiv mit. Unser Team besteht aktuell aus zwei Festangestellten in Teilzeit, vier Mitarbeiter:innen auf Honorar- oder Werkstudent:innenbasis sowie mehr als 30 freischaffenden Künstler:innen für unsere Kurse. Zusätzlich werden wir durch wechselnde Praktikant:innen und Ehrenamtliche unterstützt. Wir suchen eine engagierte und strategisch denkende Persönlichkeit, die gemeinsam mit dem Team und in Abstimmung mit dem Vorstand die Zukunft des Hauses gestaltet und die operative Geschäftsleitung für den Verein als Teil des Leitungsteams übernimmt.

Aufgabenbereiche:

Wir erwarten:

Wir bieten:

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und aktuellen Zeugnissen via Mail (max. 5 MB in einer pdf) bis zum
30.06.2026 an: box@kubo.de