Ausschreibungen

Bewerben bis zum 30.04.2026! Die individuelle Mobilitätsförderung richtet sich an einzelne Kunst- und Kulturschaffende, die vorhaben, ins Ausland zu gehen, um sich beruflich weiterzuentwickeln oder international zusammenzuarbeiten, Koproduktionen mitzugestalten oder ihre Werke einem neuen Publikum zu präsentieren.

Culture Moves Europe gibt Kunst- und Kulturschaffenden die Möglichkeit, selbst initiierte Projekte durchzuführen, um internationale Arbeitsbeziehungen zu entwickeln oder zu vertiefen. Dabei werden sowohl die Individuelle Mobilität von Einzelpersonen als auch Residenzen für Gastorganisationen gefördert.

Culture Moves Europe wird durch das Programm Kreatives Europa KULTUR der Europäischen Union finanziert und durch das Goethe-Institut umgesetzt.

Personen können sich entweder einzeln oder als Teil einer Gruppe von maximal fünf Personen bewerben.


News

„Bürgerkultur statt Soziokultur“. Mit diesem Antrag hat die AfD im Landtag im November letzten Jahres für hohe Wellen gesorgt. Sie wollen Soziokultur in Niedersachsen abschaffen. Es war der Versuch, den soziokulturellen Vereinen und Initiativen alle Mittel zur Förderung sowie die institutionelle Förderung des Verbands aus Landesmitteln zu streichen und so die Kulturschaffenden zu spalten. akku, der Zusammenschluss der Kulturverbände und ALLviN, der Zusammenschluss der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen hatten sich sofort nach Kenntnis des Antrags gegen diese Spaltung gestellt. Auch der Kulturausschuss des Landtags hat sich deutlich gegen die politische Vereinnahmung kultureller Aktivitäten gestellt. Am Mittwoch ist dieser Antrag von allen anderen Fraktionen im Landtag vehement abgewiesen worden.

Ulf Prange, SPD: „Die kulturelle Freiheit stärkt die Gesellschaft“.
Oliver Schatta, CDU: „Kultur ist Ausdruck von gesellschaftlicher Variationsbreite“.
Eva Viehoff, Bündnis 90/Die Grünen: „Soziokultur ist gelebte Demokratie“.
Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Kultur: „Wir stehen für die Freiheit von Kultur“.

Ausschreibungen

Der neue Call für Europäische Kooperationsprojekte ist veröffentlicht: Gefördert werden Kulturprojekte, die länderübergreifend zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen entwickeln.

Key Facts:

Deadline: 5. Mai 2026 (17 Uhr)

Förderungen

Der Fonds Soziokultur öffnet wieder sein größtes Förderprogramm – und sucht mutige, partizipative Projekte, die gesellschaftliche Themen mit kulturellen Mitteln bearbeiten.

Key Facts:

Plus: Der Innovationspreis Soziokultur (bis zu 10.000 €) wird erneut vergeben – diesmal zum Thema Einsamkeit.

Für alle, die noch tiefer einsteigen wollen, gibt’s mehrere digitale Infocalls im April.

Wenn ihr also Ideen habt, die Menschen zusammenbringen und gesellschaftlich etwas bewegen – jetzt ist der richtige Moment. 

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Ausschreibungen

POP OFFICE BREMEN: Aus Städten wie Bremen und Bremerhaven ziehen seit Jahren große – nicht nur musikalische – Potenziale weg, weil Musiker:innen und Menschen, die sich für Clubkultur begeistern, aufgrund besserer Rahmenbedingungen in anderen Großstädten ihr Glück suchen. Eine Stadt, die junge Menschen binden und dazu gewinnen möchte, muss zwingend in ihre (sub)kulturelle Szene investieren. Um langfristig für Kulturschaffende und -interessierte ein ansprechendes und vielseitiges Angebot bieten zu können, können Partnerschaften mit benachbarten und gutangebundenen Städten wie Hannover ein wirksamer Hebel sein.

Nach einem sehr umfangreichen und erfolgreichen Projekt in 2024/2025 kommt PLAYTIME nun in einer kompakten Sommerversion zurück. Es wird bis zum Herbst einige Resident DJs und jede Menge Workshops geben, auf die ihr euch freuen könnt. Als Spielstätten sind dieses Mal Karlsburgs Kinder (bald in Bremerhaven), IRGENDWO und MS Treue (beide Bremen), sowie der Kulturhafen Hannover dabei, denn dieses Jahr gibt es sogar einen DJ-Austausch in die Hauptstadt Niedersachsens.

Jetzt Resident DJ werden!

Bis Mai werden gemeinsam mit den Clubs drei neue Resident DJs ausgewählt, die die Möglichkeit bekommen werden, je drei Gigs für eine faire Gage zu spielen. Ein:e Resident DJ spielt je zwei Gigs in einem Club aus Bremen bzw. Bremerhaven und zusätzlich einen Aufrtitt im Kulturhafen Hannover. Während der laufenden Förderung bekommt jede:r Resident DJ kostenlosen Zugang zu den PLAYTIME-Workshops sowie eine individuelle Beratung im Beratungspool des POP Office Bremen.

Wenn ihr euch clubready fühlt und Lust habt in den genannten Clubs aufzulegen, dann könnt ihr euch bis zum 12.04.26 (23:59) beim POP Office Bremen bewerben!

Bitte lest vor eurer Bewerbung die Projektbeschreibung genau durch. Bewerben können sich alle DJs, die über 18 sind, im Bundesland Bremen leben und bereits Auftrittserfahrungen gesammelt haben. Die DJ Residencies — genau wie die meisten Workshops — sind nicht geeignet für Beginner:innen.

Bewerbungsphase: 24. März 2026 – 12. April 2026

DJ Residencies: 1. Mai 2026 – 31. August 2026

DJ-Workshops

Ab September 2024 bis Mai 2025 werden regelmäßig Workshops überwiegend für fortgeschrittene DJs stattfinden. Mitmachen können alle DJs aus Bremen und Bremerhaven, die bereits die Basics des DJing beherrschen und sich nun weiter spezialisieren wollen. Es werden die technischen Grundlagen vorausgesetzt, weshalb die Workshops für Anfänger:innen ungeeignet sind.

Teilnehmende Clubs

IRGENDWO, Bremen

MS Treue, Bremen

Karlsburgs Kinder, Bremerhaven

Kulturhafen, Hannover

News

Die Green Culture Anlaufstelle steht vor dem Aus: Die aktuelle Förderung endet am 31. August 2026 – wie es danach weitergeht, ist offen.

Dabei ist der Bedarf da: In den letzten Jahren ist ein bundesweites Netzwerk für nachhaltige Kulturarbeit entstanden, das Austausch, Beratung und konkrete Tools bietet.

Jetzt ist klar: Die kommenden Monate sind entscheidend. Die Anlaufstelle ruft dazu auf, ihre Angebote noch einmal aktiv zu nutzen, sich einzubringen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Denn: Nachhaltige Transformation in der Kultur braucht verlässliche Strukturen – und die stehen gerade auf der Kippe

Ausschreibungen

Nächste Antragsphase der Initiative Musik Künstler:innenförderung: 10. April bis zum 30. April 2026 (12 Uhr). Die Initiative Musik unterstützt Solokünstler:innen, Bands und Autor:innen auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt. Gefördert werden u. a. Produktion, Tonträgerherstellung, Contentproduktion, Promotion und Tourneen.

Veranstaltungen

Der Senator für Kultur lädt herzlich ein zu einem Fachtag Förderung zum Thema Kunstfreiheit am Donnerstag, 30. April 2026, ab 11:00 Uhr, im Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen.

11.00 Uhr :  Ankommen, Kaffee

11.30 Uhr:  Austausch mit Beiträgen von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK), Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.) und Frederieke Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.)

Im Anschluss daran wird es weitere Fachbeiträge und Themenforen geben.

Um Anmeldung wird gebeten unter foerdertag@kultur.bremen.de

News

Das deutsch-kolumbianisch-kapverdische Jugendtanztheaterprojekt CONSTRUCTORES (Young Artists, steptext) sucht junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren aus Bremen und Umgebung, die Lust haben, zu tanzen, zu reisen und gemeinsam mit Jugendlichen aus Kap Verde, Deutschland und Kolumbien gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

In den Bremer Sommerferien 2026 geht es hierzu nach Kap Verde. Dort treffen sich die Jugendlichen aus drei Kontinenten und leben jeweils als Gäst*innen in einer Familie auf der Insel Fogo in Kap Verde, Westafrika. Gemeinsam sollen die Jugendlichen in die Ideen der „Hüter der Erde“ eintauchen und entdecken, wie sie sich kreativ und engagiert für den Schutz der Erde als unser aller Lebensgrundlage einsetzen können. 

Förderungen

Ab dem 20.03.2026 startet der Senator für Kultur das Projektmittelverfahren für die Junge Szene/Subkultur. Das Online-Antragsportal für die Projektmittel steht bis zum 09. April 2026, 18 Uhr, zur Verfügung. Interessierte Kulturschaffende können ihre Anträge innerhalb dieses Zeitraums digital unter www.kultur.bremen.de stellen.

Das Vergabeverfahren für die Junge Szene/Subkultur zielt auf die Unterstützung von Projekten, die wesentlich geprägt sind durch eine experimentelle Herangehensweise sowie noch in der Entstehungsphase befindliche Vorhaben. Die Projekte adressieren zumeist ein Publikum abseits sonstiger geförderter oder kommerzieller Angebote. Des Weiteren werden auch Projekte unterstützt, die unterschiedliche Sparten miteinander verbinden, zum Beispiel durch die Integration von Vorträgen oder interaktiven Elementen. Zusätzlich werden spartenübergreifende Raumnutzungen gefördert, die oft mit Ateliers, Werkstätten oder Workshops kombiniert werden.

Die Förderung der Jungen Szene soll darüber hinaus insbesondere die Gewinnung von Erfahrungen durch die Durchführung von Projekten und Veranstaltungen sowie innovativen Formaten kultureller Präsentation unterstützen. Dabei sollen Teams von Kulturschaffenden gefördert werden, in denen unter 35-Jährige maßgeblich in Entscheidungsprozesse eingebunden sind. Zusätzlich sollen „Start-ups“ im Bereich Kulturprojekten gefördert werden, um innovative Ideen und neue kreative Ansätze zu ermöglichen.

Von der Förderung ausgenommen sind kommerzielle, gewinnorientierte Projekte oder solche, die überwiegend unternehmerischen Ziele, wie zum Beispiel Imagepflege oder Marketing eines gewerblichen Betriebs, verfolgen und Veranstaltungen mit überwiegend internem Begegnungscharakter.

Rückfragen beantwortet beim Senator für Kultur das Team der Jungen Szene/Subkultur per E-Mail unter: jungeszene-sub@kultur.bremen.de