Veranstaltungen

Der Senator für Kultur lädt herzlich ein zu einem Fachtag Förderung zum Thema Kunstfreiheit am Donnerstag, 30. April 2026, ab 11:00 Uhr, im Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen.

11.00 Uhr :             Ankommen, Kaffee

11.25 Uhr:              Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte

11.30 Uhr:              Austausch mit Beiträgen von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.) und Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)

12:40 Uhr:              Kurze Kaffeepause mit Kuchen-Snack

13:00 Uhr:              Es finden parallel zwei Vertiefungs- und Dialogrunden mit unterschiedlichen Gästen und verschiedenen Schwerpunkten statt. Die Teilnehmenden können entscheiden, welcher Gruppe sie sich anschließen.

Grundsätzlich befassen sich beide Runden mit der zentralen Frage des Fachtags „Wie frei ist die Kunst?“. Sie sollen Dialog- und Reflexionsräume eröffnen und laden alle Teilnehmenden dazu ein, den anwesenden fachkundigen Gästen Fragen zu stellen, sich auszutauschen und zu diskutieren.

Die u.g. Schwerpunkte bedeuten nicht, dass im jeweiligen Workshop ausschließlich die kulturpolitische bzw. juristische Perspektive behandelt wird. Vielmehr sind sie Hinweise für die Teilnehmenden, welche Fachpersonen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im jeweiligen Workshop zur Verfügung stehen.

Gruppe 1 – Kulturpolitischer Schwerpunkt

Gäste: Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.)

Gruppe 2 – Juristischer Schwerpunkt

Gäste: Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK, Jurist), Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)

14:15 Uhr:              Zusammentragen der Ergebnisse der Vertiefungs- und Dialogrunden

Ca. 15 Uhr:            Ende der Veranstaltung

Im Anschluss daran wird es weitere Fachbeiträge und Themenforen geben.

Um Anmeldung wird gebeten unter foerdertag@kultur.bremen.de

News

Unter dem Titel „Expertise der Demokratieförderung bewahren statt Einknicken vor Desinformation gegen Zivilgesellschaft“ unterzeichnet und veröffentlicht unser Bundesverband Soziokultur einen offenen Brief an Bundesfamilienministerin Karin Prien, die das Förderprogramm „Demokratie leben!“ umbauen will und auch bereits zugesagte Förderungen auf einen erneuten Prüfstand bringt.

Expertise der Demokratieförderung bewahren statt Einknicken vor Desinformation gegen Zivilgesellschaft

Sehr geehrte Frau Ministerin Prien,

die Anzahl extremistischer Vorfälle an Schulen nimmt zu, engagierte Kommunalpolitikerinnen und -politiker werden bedroht oder angegriffen und im digitalen Raum befeuern Extremisten die Radikalisierung aller Altersgruppen: Tagtäglich spüren wir gefährliche antidemokratische Diskursverschiebungen, nach Wahlen feiern Rechtsextreme Rekordergebnisse, und ihre Menschenfeindlichkeit droht in manchen Regionen unseres Landes zur gesellschaftlichen Normalität zu werden. Es ist offensichtlich, dass das Modell unserer liberalen Demokratie massiv unter Druck steht.

Es befremdet uns sehr, dass ausgerechnet in dieser kritischen Situation mit “Demokratie leben!” das zentrale Demokratie-Förderprogramm der Bundesregierung massiv umgebaut werden soll. Über diese geplante Neuausrichtung sind wir ernsthaft besorgt, denn damit drohen etablierte Strukturen und über Jahre aufgebaute Expertise, die im Kampf gegen Extremismus, Antisemitismus, Rassismus und Radikalisierung sowie zur Demokratieförderung dringend erforderlich sind, offen in Frage gestellt zu werden. Der drohende Verlust dieser wertvollen Ressourcen ist nicht nur bedenklich – er ist alarmierend.

Expertise: Ein unersetzlicher Bestandteil der Demokratieförderung

Die Expertise, die spezialisierte Träger und Verbände im Bereich der Demokratieförderung durch jahrelange Arbeit und Erfahrung gewonnen haben, ist unverzichtbar. Solche Organisationen sind professionelle Partner von Regelstrukturen, Verwaltungen, Feuerwehren, Sportvereinen oder Bibliotheken, die diese Hilfe immer stärker in Anspruch nehmen. Dennoch müssen natürlich auch sie einen zentralen Beitrag leisten, um diese Expertise in die gesellschaftliche Breite zu tragen und wirksam gegen Radikalisierung vorzugehen.

Werden die zivilgesellschaftlichen Strukturen mit Fachkenntnis in der Demokratieförderung erst einmal geschwächt oder sogar gänzlich abgebaut, wird es Jahre dauern, sie erneut zu etablieren. Der geplante Umbau von “Demokratie leben!” gefährdet deshalb nicht nur einzelne konkrete Projekte, sondern droht auch die gesamte Grundlage der bürgerschaftlichen Demokratiearbeit zu untergraben.

Gemeinsame Evaluation statt einseitiger Einschnitte

Natürlich müssen staatliche Förderprogramme regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden, wie es auch der Koalitionsvertrag vorsieht. Dieser Evaluationsprozess ist jedoch bisher nicht abgeschlossen, sodass es verfrüht ist, von fehlender Zielerreichung zu sprechen. Vielmehr ist es im genuinen Eigeninteresse der zivilgesellschaftlichen Demokratiearbeit, die eigenen Programme weiterzuentwickeln und zu optimieren – was jedoch erst nach einer transparenten und partizipativen Evaluierung möglich ist. Der mitten in der laufenden Förderperiode angekündigte Umbau des Förderprogramms steht daher im Widerspruch zu den Prinzipien von Vertrauen und Respekt gegenüber den auf dem Feld tätigen Akteuren und bestätigt damit die gezielten Desinformationskampagnen gegen demokratisches zivilgesellschaftliches Engagement.

Wir fordern Sie daher nachdrücklich auf, vom radikalen Umbau von “Demokratie leben!” in der laufenden Förderperiode Abstand zu nehmen. Dieser würde einseitig zulasten zivilgesellschaftlicher Expertise gehen und damit die Wirksamkeit der gesamten bürgerschaftlichen Extremismusprävention und Demokratiearbeit destabilisieren. Wir dürfen den Feinden der Demokratie diesen Gefallen nicht tun!


Der Offene Brief geht auf eine Initiative von „Zukunft Demokratie“ zurück, wurde von über 1.000 Engagierten unterzeichnet und am 27. März 2026 an Ministerin Prien versendet.

News

Das Z-Magazin des Kulturzentrums Schlachthof startet neu: Ab Mai erscheint das traditionsreiche Bremer Kulturmagazin unter dem Namen zett in einem überarbeiteten Format, grafisch wie inhaltlich. Ziel des Relaunches ist es, aktuelle kulturelle Entwicklungen aufzugreifen und die lebendige Bremer Kulturszene sichtbar zu machen. Früher „Schlachthof Zeitung“, zwischenzeitlich „zett“ und zuletzt als „Z-Magazin“ bekannt, steht das Projekt seit seiner Gründung 1982 konsequent für urbane Subkultur, gesellschaftliche Debatten und Haltung.

Die erste Ausgabe gibt einen Vorgeschmack auf die neue zett : Sie beleuchtet in einem Interview mit einem Extremismusforscher die aktuelle Entwicklung rund um den Golden Shop, porträtiert die Band Paloma & The Matches, taucht ein in die Ballroom-Kultur in Bremen – und hält weitere Geschichten rund um die hiesige Musikszene bereit. Ab dem 1. Mai liegt die erste Ausgabe für zwei Monate kostenlos in Bremen aus.

Ein zentraler Bestandteil des Magazins und eine Konstante trotz Relaunch ist die Öffnung der Redaktion für neue Stimmen. Ab sofort sucht das Magazin angehende Journalist:innen, Studierende und Schreibinteressierte, die Lust haben, Teil des Projekts zu werden, ihre Schreibfähigkeiten zu verbessern und Texte wie Artikel, Interviews oder Portraits einzubringen. Interessierte Autor:innen können sich unter zett@schlachthof-bremen.de melden.

Mit dem Relaunch übernimmt Angelina Kluge die Chefredaktion und die Leitung der Zeitungswerkstatt des Kulturzentrums Schlachthof. Sie folgt auf Gudrun Goldmann, die das Magazin knapp drei Jahrzehnte geprägt hat. „Ich freue mich darauf, das Magazin gemeinsam mit einer neuen Generation weiterzuentwickeln und ein offenes Umfeld zu schaffen, in dem journalistische Neugier und gesellschaftliche Haltung zusammenfinden“, sagt Angelina Kluge.

Über zett: zett ist ein Bremer Medienprojekt des Kulturzentrums Schlachthof mit Fokus auf urbaner Subkultur, gesellschaftlichen Themen und Stadtkultur. Seit über 30 Jahren bietet es Raum für journalistische Vielfalt – ab sofort in neuem Gewand.

Ausschreibungen

Plant ihr für 2027/28 eine neue Produktion aus den Bereichen Performance, Tanz oder Theater und würdet diese gern an der Schwankhalle entwickeln? Habt ihr vor, einen Antrag auf Einzel­projektförderung beim Senator für Kultur zu stellen? Die Schwankhalle Bremen ruft mit einem Bewerbungsschluss zum 18.05.2026 Bremer Künstler:innen und Künstler:innengruppen in einem Open Call zur Koproduktion auf.

Open Call für Produktionen an der Schwankhalle

Die Schwankhalle ist eine Spiel- und Produktionsstätte für die freien darstellenden Künste in Bremen mit einem Schwerpunkt auf zeit­genössischen Produktionen aus den Bereichen Performance, Tanz und Theater. Mit diesem Open Call möchten wir den Auswahlprozess für Projekte von Bremer Künstler:innen und Gruppen, die an der Schwankhalle realisiert werden, transparenter gestalten.

Aktuell geht das Team davon aus, im Jahr 2027/28 etwa fünf Bremer Produktionen an der Schwankhalle realisieren zu können.

Schwerpunkt: Aesthetics of Access

Die Schwankhalle legt einen Schwerpunkt auf künstlerische Projekte, die die Vielfalt unserer Gesellschaft repräsentieren – vor, auf und hinter der Bühne. Deshalb möchte das Team insbesondere künstlerische Vorhaben unterstützen, die sich mit »Aesthetics of Access« (deutsch: Ästhetik des Zugangs) auseinandersetzen. Gemeint ist damit, Mittel zum Abbau von Barrieren nicht als nachträgliche Ergänzung zu behandeln, sondern als grundlegende ästhetische Entscheidung im Arbeitsprozess zu verankern. Gruppen mit diesem Ansatz erhalten von der Schwankhalle zusätzliche Beratungsangebote und ein erweitertes Budget.

Die Schwankhalle ermutigt ausdrücklich zur Bewerbung:

Bewerbungs­voraussetzungen

Künstler:innen und Gruppen mit Wohnsitz in Bremen, die eine neue Produktion für 2027/28 planen, sind eingeladen, sich mit ihren Projektideen zu bewerben. Bedingung für die Zusammenarbeit ist die Beantragung einer Einzelprojektförderung beim Senator für Kultur Bremen.

Die ausgewählten Produktionen erhalten von der Schwankhalle:

So könnt ihr euch bewerben

Schickt bis zum 18. Mai 2026 folgende Unterlagen in einer zusammenhängenden PDF-Datei (benannt nach dem Muster »Name-Künstler*in_­OpenCall202728«) max. 5 MB) per E-Mail an programm@schwankhalle.de (Betreff: Open Call 2027/28):

Arbeitsstände und offene Fragen sind ausdrücklich willkommen – ihr müsst zu diesem Zeitpunkt kein fertiges Konzept einreichen.

Alternativ könnt ihr Eure Idee in einem kurzen Video (maximal 3 Minuten, Format .mp4 oder .mov) beschreiben, in dem ihr die oben genannten Punkte mündlich beantwortet. Benennt Eure Video-Datei nach dem Muster »Name-Künstlerin_OpenCall202728« und lasst sie der Schwankhalle über einen Download-­Link zukommen.

Ablauf und Zeitplan

Hinweis: Die Anzahl der Gruppen, mit denen ein erstes Gespräch vereinbart wird, kann die Anzahl der realisierbaren Produktionen übersteigen. Aktuell gehen wir davon aus, im Jahr 2027/28 maximal fünf Bremer Produktionen an der Schwankhalle realisieren zu können.

Info-Zoom

Am 27. April von 15:30–16:30 Uhr findet ein Info-Zoom mit Anna K. Becker und Katrin Hylla – den Co-Leiterinnen der Schwankhalle – statt.

zum Zoom-Meeting
Meeting-ID: 817 6249 2145
Kenncode: 736824

Weitere Anlaufstellen zur Projektförderung:
Beratungsangebot des Landesverbands freie darstellende Künste (LAFDK): lafdk-bremen.de
Senator für Kultur – Einzelprojektförderung: www.kultur.bremen.de
Fragen zum Antragsformular: projektmittel@kultur-bremen.de

Ausschreibungen

Das neue Förderprogramm „Outer Ear“ des Musikfonds nimmt Projekte in den Fokus, die neue Wege bei der Ansprache und Beteiligung des Publikums gehen. Es sollen gezielt partizipative Projekte gefördert werden, die nicht das fertige Werk, sondern den Entstehungsprozess eines Werkes in den Mittelpunkt stellen. Experiment, Offenheit, Unfertiges und gemeinsames Erleben werden bewusst sichtbar und hörbar gemacht, um neue Zugänge zu aktueller Musik zu schaffen und Teilhabe sowie temporäre Gemeinschaften zu ermöglichen.

Im Rahmen der Projekte sollen vor allem Menschen angesprochen werden, die bisher wenig Berührung mit experimentellen Musikformaten hatten. Ziel ist es, Offenheit für Neues und Anderes zu wecken und gemeinsame ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen, die sowohl herausfordern als auch verbinden.

Das Förderprogramm steht allen professionellen Musikschaffenden offen, die die Antragsbedingungen erfüllen. Der Musikfonds freut sich über Anträge von Musikschaffenden mit Einschränkungen und/oder migrantischem Hintergrund. Das Förderprogramm richtet sich auch an nicht akademisch ausgebildete Musikschaffende aus dem DIY-Bereich. Studierende sind in der Regel von der Antragstellung ausgeschlossen.

Gefördert werden zeitlich befristete Projekte mit einer Fördersumme von 25.000 bis maximal 50.000 Euro.

Kultur macht Stark

Sie planen ein Projekt der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche für das Jahr 2027?
Dann besuchen Sie die digitale Informationsveranstaltung der Beratungs- und Servicestellen »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« aus Berlin, Brandenburg und Bremen am 07. Mai 2026 von 15:00 – 17:00 Uhr.

Die Veranstaltung richtet sich an Einrichtungen und Akteur:innen aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich, die für 2027 Projekte  mit Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 18 Jahren mit einem erschwerten Zugang zu Bildungsangeboten sowie Kindern und Jugendlichen mit Behinderung planen.
Diese Kooperationsveranstaltung der Service- und Beratungsstellen von „Kultur macht stark“ bietet einen kompakten Überblick zu allen anstehenden Antragsfristen im Herbst 2026.

Sie erhalten in allen Veranstaltungen dieser Reihe gleichermaßen einen Einblick in die spezifischen Förderkonzepte der Programmpartner, bekommen viele Informationen und einen Überblick, welche Förderung im Rahmen des Programms für Ihr Projekt passen könnte.
Im zweiten Teil der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, in Break-Out-Räumen mit einem „Kultur macht stark“-Projekt aus dem ländlichen und einem „Kultur macht stark“-Projekt aus dem urbanen Raum näher in Kontakt zu kommen.

Landgespräch: verschiedene Projekte mit Claudia Brüggemann (STATTwerke Kyritz e.V.)
Stadtgespräch: verschiedene Projekte mit Louisa May (QUARTIER gGmbH, Bremen)

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet über das Videokonferenz-Tool Zoom statt. Den Zugangslink erhalten Sie in einer separaten E-Mail am Tag vor der Veranstaltung.

Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme über den entsprechenden Link bei den zuständigen Beratungsstellen an.

Sprache: Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.

Zugänglichkeit: Die Veranstaltung ist nicht auf allen Ebenen barrierefrei. Die automatische Untertitelung des Videokonferenz-Tools Zoom wird aktiviert sein. Wir bemühen uns, allen Interessierten einen Zugang zu der Veranstaltung zu ermöglichen. Informieren Sie die angegebenen Ansprechpersonen gerne frühzeitig darüber, was wir tun können, um Ihnen die Teilnahme zu ermöglichen.

Die Infoveranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Beratungs- und Servicestellen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ aller Bundesländer.

Termine der Veranstaltungsreihe

Jede Veranstaltung informiert Sie gleichermaßen zu den Antragsfristen 2027.

#1
07.05.2026, 15-17 Uhr

organisiert von den Beratungsstellen Berlin, Brandenburg und Bremen

Link zur Anmeldung: Anmeldung – KMS – Aktuelle Fristen für 2027 – 07. Mai

Ansprechperson für Rückfragen: Johanna Meyer-Gohde, InfoPoint Kulturelle Bildung – Berliner Servicestelle für Kultur macht stark, johanna.meyer-gohde@lkj-berlin.de

#2

27.05.2026, 10-12 Uhr

organisiert von den Beratungsstellen Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Link zur Anmeldung: Anmeldung – KMS – Aktuelle Fristen für 2027 – 27. Mai

Ansprechpersonen für Rückfragen: Saloua Maskoué, kulturmachtstark@lkb-hessen.de

#3

15.06.2026, 10-12 Uhr

organisiert von den Beratungsstellen Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westphalen

Link zur Anmeldung: Anmeldung – KMS – Aktuelle Fristen für 2027 – 15. Juni

Ansprechperson für Rückfragen: Felix Taschner, Beratungsstelle Bayern, kulturelle.bildung@mpz-bayern.de

#4

16.06.2026, 14-16 Uhr

organisiert von den Beratungsstellen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen
Link zur Anmeldung: Anmeldung – KMS – Aktuelle Fristen für 2027 – 16. Juni

Ansprechperson: Vanessa Kempen, Beratungsstelle Thüringen, v.kempen@lkj-thueringen.de

Ausschreibungen

Bewerben bis zum 30.04.2026! Die individuelle Mobilitätsförderung richtet sich an einzelne Kunst- und Kulturschaffende, die vorhaben, ins Ausland zu gehen, um sich beruflich weiterzuentwickeln oder international zusammenzuarbeiten, Koproduktionen mitzugestalten oder ihre Werke einem neuen Publikum zu präsentieren.

Culture Moves Europe gibt Kunst- und Kulturschaffenden die Möglichkeit, selbst initiierte Projekte durchzuführen, um internationale Arbeitsbeziehungen zu entwickeln oder zu vertiefen. Dabei werden sowohl die Individuelle Mobilität von Einzelpersonen als auch Residenzen für Gastorganisationen gefördert.

Culture Moves Europe wird durch das Programm Kreatives Europa KULTUR der Europäischen Union finanziert und durch das Goethe-Institut umgesetzt.

Personen können sich entweder einzeln oder als Teil einer Gruppe von maximal fünf Personen bewerben.


News

„Bürgerkultur statt Soziokultur“. Mit diesem Antrag hat die AfD im Landtag im November letzten Jahres für hohe Wellen gesorgt. Sie wollen Soziokultur in Niedersachsen abschaffen. Es war der Versuch, den soziokulturellen Vereinen und Initiativen alle Mittel zur Förderung sowie die institutionelle Förderung des Verbands aus Landesmitteln zu streichen und so die Kulturschaffenden zu spalten. akku, der Zusammenschluss der Kulturverbände und ALLviN, der Zusammenschluss der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen hatten sich sofort nach Kenntnis des Antrags gegen diese Spaltung gestellt. Auch der Kulturausschuss des Landtags hat sich deutlich gegen die politische Vereinnahmung kultureller Aktivitäten gestellt. Am Mittwoch ist dieser Antrag von allen anderen Fraktionen im Landtag vehement abgewiesen worden.

Ulf Prange, SPD: „Die kulturelle Freiheit stärkt die Gesellschaft“.
Oliver Schatta, CDU: „Kultur ist Ausdruck von gesellschaftlicher Variationsbreite“.
Eva Viehoff, Bündnis 90/Die Grünen: „Soziokultur ist gelebte Demokratie“.
Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Kultur: „Wir stehen für die Freiheit von Kultur“.

Ausschreibungen

Der neue Call für Europäische Kooperationsprojekte ist veröffentlicht: Gefördert werden Kulturprojekte, die länderübergreifend zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen entwickeln.

Key Facts:

Deadline: 5. Mai 2026 (17 Uhr)

Förderungen

Der Fonds Soziokultur öffnet wieder sein größtes Förderprogramm – und sucht mutige, partizipative Projekte, die gesellschaftliche Themen mit kulturellen Mitteln bearbeiten.

Key Facts:

Plus: Der Innovationspreis Soziokultur (bis zu 10.000 €) wird erneut vergeben – diesmal zum Thema Einsamkeit.

Für alle, die noch tiefer einsteigen wollen, gibt’s mehrere digitale Infocalls im April.

Wenn ihr also Ideen habt, die Menschen zusammenbringen und gesellschaftlich etwas bewegen – jetzt ist der richtige Moment. 

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