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Das Zentrum für Kunst in Bremen gibt die neuen Residenzprojekte für die Spielzeit 2026/2027 bekannt. In einem aufwändigen Juryverfahren wurden drei Einzelkünstlerinnen und -künstler sowie zwei Ensembles und eine Band aus Bremen ausgewählt, die künftig durch das Förderprogramm des Zentrums für Kunst bei der Entwicklung und Umsetzung von zwei neuen künstlerischen Projekten finanziell, infrastrukturell und personell unterstützt werden. Die Auswahl spiegelt die große künstlerische Vielfalt und Innovationskraft der Bremer Szene wider.

Dazu sagt Staatsrätin Carmen Emigholz: „In seiner vierten Spielzeit wird das Zentrum für Kunst seiner Rolle als Produktions- und Entwicklungsort für die hiesige freie Szene konsequent fortsetzen und sich noch stärker in Bremens Kulturlandschaft verankern. Mit der diesjährigen Jury-Auswahl für die Residenzen wird das Portfolio des Zentrums für Kunst noch breiter und zugänglicher.“

Die Residierenden am Zentrum für Kunst in der Spielzeit 2026/27

Tomas Bünger: Tomas Bünger ist ein Bremer Tänzer, der langjährige Erfahrung als Tänzer, Choreograf und Dozent mitbringt, unter anderem in Deutschland und Bangladesch. Er wird als Einzelkünstler zwei Tanzprojekte innerhalb der Residenz 2026/27 verwirklichen. Bei der Produktion „Ringen“ erforscht er gemeinsam mit dem Tanzpädagogen Harry Seelig das Thema Alter und Identität in einem Tanz-Duett, das die Sportart Ringen als Metapher für Nähe, Konflikt und Zuneigung nutzt. Das andere Projekt „Grete“ ist ein Solo, das sich an Büngers Großmutter Grete erinnert, die an Demenz litt. Hier verbindet er Tanz, Text und Video, um die Frage zu stellen, wie Erinnerung im Körper weiterlebt und wie Kunst einen Dialog über Vergänglichkeit und Demenz ermöglichen kann. Beide Projekte basieren auf biografischer Recherche und sollen im Zentrum für Kunst mit Aufführungen und begleitenden Formaten wie einem Kaffeetrinken für ältere Besucherinnen und Besucher präsentiert werden.

Yuval Hameiri: Yuval Hameiri stammt aus Israel und realisiert im Zentrum für Kunst ein mehrteiliges Residenzprojekt mit dem Titel „Ghostly Pathways“. Das verbindende Element ist eine fiktive Geschichte, die sich mit der Trennung von Körper und Geist sowie der Suche nach Heilung in einer absurden Welt auseinandersetzt. Im ersten Teil, „The Cabin Diaries“, erlebt das Publikum ein Live-Hörspiel, das in einer Welt spielt, in der alle 15 Jahre Götter auf die Erde herabsteigen und die Menschen sich zwischen ihrem Körper und ihrem Geist entscheiden müssen. Die Aufführung verbindet die Intimität eines Hörspiels mit der Unmittelbarkeit des Theaters und nutzt minimalistische Elemente wie Mikrofone und Live-Soundeffekte, um die Fantasiewelt zum Leben zu erwecken. Der zweite Teil, „Second Aid“, ist eine Physical-Theatre-Performance, die das Leben der „Flesh“ schildert – der Menschen in der fiktiven Welt, die ihren Körper dem Geist vorgezogen haben. Beide Produktionen werden von einer visuellen Installation begleitet, die Einblicke in die Welt von „Ghostly Pathways“ gewährt.

Kamil Mualem: Kamil Mualem ist eine israelische Tänzerin und Choreografin. In ihrer Produktion „Ice-olation“ beschäftigt sie sich mit der Frage, was Menschen dazu bringt, Resilienz zu entwickeln – symbolisiert durch Eis, das gleichzeitig verbindet und trennt. Das Stück untersucht die menschliche Resilienz angesichts globaler Herausforderungen wie Migration, Kriege, Traumata und gesellschaftlicher Veränderungen, wobei der Schwerpunkt auf körperlicher Erschöpfung, Intimität und Verletzlichkeit liegt. „Hysterical Woman“ ist ein Tanztheaterstück für drei Tänzerinnen, das die Beziehungen zwischen Frauen anhand des historischen Konzepts der „weiblichen Hysterie“, emotionaler Zyklen und gesellschaftlicher Zwänge untersucht. Mit großer Sensibilität zielt das Werk darauf ab, Fragen zu stellen als bewussten Akt des Lernens und der Neubetrachtung von Identität.

Black Mirror Ensemble: Das Black Mirror Ensemble ist ein Septett aus Bremen um den Bandleader Adam Spoerhase, das modernen Jazz mit ungewöhnlicher Besetzung und deutschen Texten spielt. Die Gruppe, die sich durch vielschichtige, durchkomponierte Arrangements und eine besondere Klangästhetik auszeichnet, möchte während ihrer Residenz 2026/2027 am Zentrum für Kunst zwei neue Projekte realisieren. Das erste Projekt „Lumos“ soll technologische und gesellschaftliche Entwicklungen positiv und utopisch darstellen und wird mit reaktiven visuellen Elementen eines Medienkünstlers begleitet. Das zweite Projekt „New Peace“ fokussiert sich auf die Produktion eines Albums mit neuen Kompositionen. Ziel ist es, eine musikalische Vision von dauerhaftem Frieden und positiven Zukunftsbildern zu schaffen. Das Ensemble legt Wert darauf, die Einzigartigkeit menschlicher Kreativität und Live-Erlebnisse gegenüber computergenerierter Musik hervorzuheben.

Ensemble La Ninfea: Ensemble La Ninfea wird während seiner Residenz 2026/2027 zwei innovative Konzertprojekte umsetzen, in denen barocke Musik zum Ausgangspunkt wird, gesellschaftliche Machtstrukturen und musikalische Hierarchien zu hinterfragen. Das erste Projekt „Wieviel König:in steckt in dir?“ verbindet Musik aus der Zeit Ludwigs XIV. mit einem Talkshow-Format, in dem historische Machtverhältnisse am Hof von Versailles und deren Einfluss auf Musik, Mode und Gesellschaft mit heutigen Fragen zu Ressourcen und Führung diskutiert werden. Das zweite Projekt „Enigma Sonatas“ widmet sich der Kunst des Kanons, bei der gleichwertige Stimmen zeitversetzt dieselbe Melodie spielen. Dieses Konzertprogramm kombiniert kanonische Triosonaten, live improvisierte Kanons und gemeinsames Experimentieren mit dem Publikum. Beide Formate sind dialogisch angelegt, beziehen das Publikum aktiv ein und verbinden historische Aufführungspraxis mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.

LATURB: Die dreiköpfige Bremer Band Laturb verbindet musikalisch New Wave, Synthpop und Elektropunk mit performativen Elementen und Artistik. Für die Residenz plant das Trio zwei Projekte: „Gangland“ ist eine Konzertreihe mit neuen Songs, die sich biografisch mit der politischen „Zeitenwende“ der 1980er und 1990er Jahre auseinandersetzt. Dabei wollen sie mit Bremer Autorinnen und Autoren zusammenarbeiten und verschiedene Recherchemethoden nutzen, um persönliche und gesellschaftliche Erfahrungen in Musik, Text und Visuals zu verarbeiten. Das zweite Projekt, „Erasco Fiasko“, ist eine Musiktheaterproduktion im Stil des absurden Theaters mit Tanz, Choreografie und Neukompositionen. In dem Szenario eines Bunkers setzt sich das interdisziplinäre Stück mit den Folgen von gesellschaftlicher Unsicherheit und Freiheitsverlust auseinander.

Förderungen

Der Bremer Senat hat am 21. April 2026 eine Million Euro Investitionsmittel für den Kulturbereich beschlossen. Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm Kultur stellt der Senat in der Stadt Bremen finanzielle Mittel für kurzfristig realisierbare Sanierungs- und Instandhaltungs- sowie Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung.

Seit Dezember 2025 hatte der Senator für Kultur ein kommunales Förderprogramm entwickelt. Es soll kulturelle Einrichtungen finanziell bei der Sanierung ihrer Gebäude und bei Klimaschutzmaßnahmen unterstützen. Der Senat hat die Förderung heute zur Umsetzung beschlossen. Das Programm läuft zunächst für das Jahr 2026 und soll, wenn es sich bewährt, 2027 fortgeführt werden.

Um die Zukunftsfähigkeit und Resilienz der Kulturakteure und Kultureinrichtungen in ihrer ganzen Bandbreite weiter zu stärken, steht die Hälfte der zusätzlichen Investitionsmittel für kurzfristig umsetzbare und gleichzeitig dringend erforderlichen Investitionsmaßnahmen im Bereich Sanierung und Bauinstandsetzung zur Verfügung. Hierunter fallen Maßnahmen wie energetische Dachsanierungen, Errichtung von Photovoltaik-Anlagen sowie dringend anfallende Kleininvestitionen. Ergänzend hierzu soll mit der anderen Hälfte der Investitionsmittel gezielt die Umrüstung von Lichtquellen auf effizientere LED-Technologie in Kultureinrichtungen gefördert werden.

Förderfähig sind Projekte mit einem Förderbedarf zwischen 3.000 und 250.000 Euro. Antragsberechtigt sind alle vom Kulturressort gemäß Haushaltsplan für 2026 und 2027 geförderte Einrichtungen. Anträge können bis zum 31. August 2026 schriftlich beim Senator für Kultur über das Online-Antragsformular auf der Seite des Senators für Kultur (www.kultur.bremen.de) gestellt werden. Das Antragsformular steht nach dem Inkrafttreten der Richtlinie bereit.

Ausschreibungen

Erstmals in 2010 ausgeschrieben, hat der bundesweite Wettbewerb »Rauskommen!« zahlreiche bewegende und bewegliche künstlerische Projekte und Angebote sichtbar gemacht, die die besonderen gestalterischen Talente von Kindern und Jugendlichen gezeigt haben. Der Titel des Wettbewerbs ist auch in diesem Jahr Programm: Gesucht sind die spannendsten laufenden oder vor kurzem abgeschlossenen Aktivitäten von Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen, die in besonderer Weise:


Ausschreibungen

Die Deutsche KindergeldStiftung vergibt – mit einem Bewerbungsschluss bis zum 15.06.2026 drei Preise an Projekte und Ideen, die das Aufwachsen von Kindern in Bremen und Bremerhaven verbessern. Gesucht werden Vorhaben mit Vorbildcharakter: wirksam, alltagsnah und gemeinsam mit Kindern gedacht.

Worum es geht
Ausgezeichnet werden neue oder bereits laufende Projekte sowie tragfähige Projektideen, die Kindern und Jugendlichen in Bremen/Bremerhaven neue Chancen eröffnen. Dazu zählen unter anderem Ansätze in Bildung, Gesundheit, Teilhabe, Kultur, Bewegung und Umwelt. Im Fokus stehen Leitprojekte: Also Modelle, die nachweislich wirken, sich in weitere Stadtteile übertragen lassen und Zusammenarbeit vor Ort fördern.

Was prämiert wird
Vergeben wird in diesem Jahr insgesamt 3 Preise in Höhe 10.000, – €, 7.500, -€ und 5.000, -€ mit einer Förderung. Auch Projekte, die nicht gewinnen, werden für eine Förderung der Deutschen KindergeldStiftung Bremen geprüft. Über die Preisvergabe entscheidet der Vorstand der KindergeldStiftung.

Wer sich bewerben kann
Bewerben können sich Vereine, gemeinnützige Organisationen und Initiativen aus Bremen oder Bremerhaven, die sich mit ihrem Projekt für Kinder und Jugendliche einsetzen. Wichtig ist ein klarer Nutzen für die Zielgruppe und ein schlüssiger Ansatz für Wirkung im Alltag.

Bewerbungen sind schriftlich/online einzureichen. Bitte füllen Sie das Formblatt aus (Seite 3 im PDF) und beschreiben Sie auf maximal drei Seiten Ihre Projektidee, die Ziele und Zielgruppen des Projektes, einen Umsetzungs- und Finanzierungsplan sowie mögliche Kooperationspartner. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte per Mail an kontakt@deutsche-kindergeldstiftung.org

Unter https://www.deutsche-kindergeldstiftung.org können Sie sich auch online bewerben.

oder postalisch an:
Deutsche KindergeldStiftung Bremen c/o Leher Heerstraße 28, 28359 Bremen

Sie haben noch Fragen? Dann helfen wir Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns an dietze@deutsche-kindergeldstiftung.org.

Stellenangebote

Das Haus der Wissenschaft ist mit abwechslungsreichen Formaten und den Veranstaltungen seiner Trägereinrichtungen seit vielen Jahren ein Treffpunkt für den Austausch zwischen Wissenschaft und breiter Öffentlichkeit. Das Bestreben des Hauses besteht darin, durch die öffentliche Präsentation von Forschungsergebnissen die Relevanz von Wissenschaft für das alltägliche Leben zu verdeutlichen, unabhängig von Alters- und Bildungsgruppen. Zudem soll der Stadtgesellschaft ein einladender und zentral gelegener Raum für Begegnung und Austausch zur Verfügung gestellt werden.

Das Haus der Wissenschaft sucht für das Team der Geschäftsstelle eine Vollzeitkraft zum 01. September 2026.

Aufgabenbereiche:

Raumbuchung

Sie führen den Kalender mit den Reservierungen und Buchungen unserer vier anmietbaren Räume. Dafür nehmen Sie Anfragen per Telefon oder E-Mail entgegen und haben die logistischen Herausforderungen mit Auf- und Umbauten im Blick. Sie beraten bei der Veranstaltungsplanung, auch mit Besichtigungsterminen vor Ort, erstellen Kostenaufstellungen und Rechnungen.

Buchhaltung

Sie pflegen die laufende Buchhaltung inklusive Personalbuchhaltung der Geschäftsstelle und übermitteln Daten für den Jahresabschluss an unseren Steuerberater. Sie erstellen Zuwendungsanträge, und Sie bereiten die jährliche Mitgliederversammlung in Absprache mit dem Vorstand vor.
Hausverwaltung Sie stimmen sich mit der Reinigungsfirma, Wartungsfirmen und Handwerkerunternehmen ab und veranlassen bei Bedarf Instandhaltungsmaßnahmen.


Betreuung der Veranstaltungen


Gemeinsam mit den Kolleg:innen steuern Sie die Programmabläufe im Haus, dazu gehört die Kontrolle der durch studentische Hilfskräfte vorbereiteten Räume und technische Einweisung für Veranstaltende im Haus. Darüber hinaus betreuen Sie im Wechsel mit den Kolleg:innen die hauseigenen Reihen.

Gewünscht wird:

Geboten wird:

Ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz im Herzen von Bremen mit guter Verkehrsanbindung.

Eigenverantwortliches Arbeiten mit Gestaltungsspielraum.

Kollegiale Arbeitsatmosphäre in einem engagierten Team. Sinnstiftende Tätigkeit mit gesellschaftlicher Relevanz.

Ein in Anlehnung an den Tarifvertrag TV-L orientiertes Gehalt. Arbeitszeiten, die in Abstimmung mit den Kolleg:innen flexibel über die Woche verteilt werden können. 30 Tage Urlaub (bei fünf Arbeitstagen pro Woche).

Regelmäßige Einblicke in tagesaktuelle Wissenschaft aus Bremen und Bremerhaven.

Abwechslungsreiche Tätigkeit in einem lebendigen Veranstaltungshaus mitten in der Bremer Innenstadt. Wer vielseitig interessiert ist, gern mit wechselnden Themen und Akteur:innen in Kontakt kommt, Allrounder-Fähigkeiten und Teamgeist mitbringt, ist hier genau richtig!

Ausschreibungen

Der Landesverband Tanzszene Bremen e.V. lädt herzlich zum KinderKulturFestival „Sturmwarnung“ am 12. September 2026 von 11:00 – 17:00 Uhr ein!

Gesucht werden Tanzgruppen, Vereine und Tanzschulen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und ihre Begeisterung für Tanz auf die Bühne bringen möchten. Alle Tanzstile sind willkommen! Neben den Tanz- und Musik-Shows erwarten euch Workshops, eine Breaking-Battle und Auftritte von Profis. Außerdem gibt es eine Bar, Snacks und ein kleines Konzert.
Kein Eintritt, keine Startgebühr, Spenden erwünscht.

Gesucht wird:

Rahmenbedingungen:

Bewerbungsfrist:
Einsendeschluss ist der 14. Juni 2026

Bitte sendet eure Bewerbung mit dem angehängten, ausgefüllten Bewerbungsformular an Nina S. Lovera unter: koordination@lv-tanzszene-bremen.de
Nach Sichtung aller Bewerbungen wird ein Ablaufplan erstellt und das finale Line-up bekannt gegeben.
Ethik, Schutz und Verantwortung: Die Sicherheit, das Wohlbefinden und die Würde aller teilnehmenden Kinder und Jugendlichen haben oberste Priorität. Alle Beiträge müssen altersgerecht, respektvoll und frei von Diskriminierung sein.

Veranstaltungen

Die 12. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie findet am 21.05.2026 von 10:00 – 12:00 Uhr im Dienstgebäude des Senators für Kultur statt.

Da die Anreise einen Großteil der Treibhausgasemissionen von Kulturangeboten verursacht, hat das Mobilitätsprojekt „Kultur- und Freizeitverkehre nachhaltig aufstellen“ des BUND Landesverbandes Bremen erhoben, wie Besuchende zu Bremer Kultureinrichtungen gelangen. Im Rahmen der 12. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie stellt Katja Muchow (stellv. Geschäftsführerin vom BUND) die Projektergebnisse vor und diskutiert mit den Teilnehmenden, wie wirkungsvolle Anreize und Rahmenbedingungen für den Umstieg von Besuchenden von Kulturangeboten auf klimafreundliche Verkehrsmittel geschaffen werden können.
Außerdem wird Frauke Maack (Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ADFC) die Lastenradprojekte des ADFC und Möglichkeiten der Kooperation für Kultureinrichtungen präsentieren.
Darüber hinaus wird das neue „Kommunale Investitionsprogramm Kultur – Investitionen in Sa-nierung, Klimaschutz und Bauinstandsetzung“ des Senators für Kultur vorgestellt.
Für die bessere Planung wird um Anmeldung gebeten unter: klima@kultur.bremen.de

Ausschreibungen

Die Releaseförderung für Musiker:innen aus dem Land Bremen vom POP Office Bremen kann noch bis zum 17.05.2026 beantragt werden.

Gute Musik aus dem Land Bremen will und soll gehört werden! Releases sind der erste Schritt, um ein Publikum aufzubauen, Aufmerksamkeit zu bekommen und weiterzukommen. Und weil eine lebendige freie Szene genau solche Möglichkeiten braucht, unterstützt dich das POP Office jetzt genau damit!

Der RELEASEfonds hilft Musiker:innen aus dem Land Bremen dabei, ihre Musik rauszubringen – egal ob Single, EP oder Album. Denn wir wissen: Ohne Release keine Reichweite, ohne Reichweite keine Gigs, ohne Gigs keine nächsten Schritte in die Professionalisierung.

Der Fonds richtet sich an Newcomer und Semiprofis aus der freien Popmusikszene im Land Bremen. Also an alle, die ihr Projekt voranbringen möchten, bereits an eigener Musik arbeiten und den nächsten Schritt gehen wollen – aber (noch) nicht die Mittel haben, alles selbst zu stemmen.

Was ihr bekommt?

Unkomplizierte Mikroförderungen, die euch konkret bei eurem Release helfen – gestaffelt je nach Umfang eures Projekts. Egal ob erster Track oder größeres Release: Der Fonds soll euch ermöglichen, eure Musik professionell zu veröffentlichen und sichtbar zu machen.

Die Vergabe läuft über Jury – ihr bewerbt euch mit eurem Vorhaben, das POP Office kümmert sich um den Rest – ohne unnötige Hürden.

Du planst einen Release und brauchst finanziellen Support?

Dann bewirb dich mit dem unten stehenden Antragsformular und bring deine Musik auf den Weg. Lies vorab die Programmbeschreibung, um zu sehen, ob dein Vorhaben den Fördergrundsätzen entspricht.

Die Anträge müssen bis zum 17.05.26 beim POP Office Bremen, Am Wall 146, handschriftlich unterschrieben eingegangen sein. Der Briefkasten befindet sich um die Ecke, am Eingang Herdentorswallstr. 28. 

News

Das Z-Magazin des Kulturzentrums Schlachthof startet neu: Ab Mai erscheint das traditionsreiche Bremer Kulturmagazin unter dem Namen zett in einem überarbeiteten Format, grafisch wie inhaltlich. Ziel des Relaunches ist es, aktuelle kulturelle Entwicklungen aufzugreifen und die lebendige Bremer Kulturszene sichtbar zu machen. Früher „Schlachthof Zeitung“, zwischenzeitlich „zett“ und zuletzt als „Z-Magazin“ bekannt, steht das Projekt seit seiner Gründung 1982 konsequent für urbane Subkultur, gesellschaftliche Debatten und Haltung.

Die erste Ausgabe gibt einen Vorgeschmack auf die neue zett : Sie beleuchtet in einem Interview mit einem Extremismusforscher die aktuelle Entwicklung rund um den Golden Shop, porträtiert die Band Paloma & The Matches, taucht ein in die Ballroom-Kultur in Bremen – und hält weitere Geschichten rund um die hiesige Musikszene bereit. Ab dem 1. Mai liegt die erste Ausgabe für zwei Monate kostenlos in Bremen aus.

Ein zentraler Bestandteil des Magazins und eine Konstante trotz Relaunch ist die Öffnung der Redaktion für neue Stimmen. Ab sofort sucht das Magazin angehende Journalist:innen, Studierende und Schreibinteressierte, die Lust haben, Teil des Projekts zu werden, ihre Schreibfähigkeiten zu verbessern und Texte wie Artikel, Interviews oder Portraits einzubringen. Interessierte Autor:innen können sich unter zett@schlachthof-bremen.de melden.

Mit dem Relaunch übernimmt Angelina Kluge die Chefredaktion und die Leitung der Zeitungswerkstatt des Kulturzentrums Schlachthof. Sie folgt auf Gudrun Goldmann, die das Magazin knapp drei Jahrzehnte geprägt hat. „Ich freue mich darauf, das Magazin gemeinsam mit einer neuen Generation weiterzuentwickeln und ein offenes Umfeld zu schaffen, in dem journalistische Neugier und gesellschaftliche Haltung zusammenfinden“, sagt Angelina Kluge.

Über zett: zett ist ein Bremer Medienprojekt des Kulturzentrums Schlachthof mit Fokus auf urbaner Subkultur, gesellschaftlichen Themen und Stadtkultur. Seit über 30 Jahren bietet es Raum für journalistische Vielfalt – ab sofort in neuem Gewand.

Veranstaltungen

Der Senator für Kultur lädt herzlich ein zu einem Fachtag Förderung zum Thema Kunstfreiheit am Donnerstag, 30. April 2026, ab 11:00 Uhr, im Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen.

11.00 Uhr :             Ankommen, Kaffee

11.25 Uhr:              Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte

11.30 Uhr:              Austausch mit Beiträgen von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.) und Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)

12:40 Uhr:              Kurze Kaffeepause mit Kuchen-Snack

13:00 Uhr:              Es finden parallel zwei Vertiefungs- und Dialogrunden mit unterschiedlichen Gästen und verschiedenen Schwerpunkten statt. Die Teilnehmenden können entscheiden, welcher Gruppe sie sich anschließen.

Grundsätzlich befassen sich beide Runden mit der zentralen Frage des Fachtags „Wie frei ist die Kunst?“. Sie sollen Dialog- und Reflexionsräume eröffnen und laden alle Teilnehmenden dazu ein, den anwesenden fachkundigen Gästen Fragen zu stellen, sich auszutauschen und zu diskutieren.

Die u.g. Schwerpunkte bedeuten nicht, dass im jeweiligen Workshop ausschließlich die kulturpolitische bzw. juristische Perspektive behandelt wird. Vielmehr sind sie Hinweise für die Teilnehmenden, welche Fachpersonen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im jeweiligen Workshop zur Verfügung stehen.

Gruppe 1 – Kulturpolitischer Schwerpunkt

Gäste: Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.)

Gruppe 2 – Juristischer Schwerpunkt

Gäste: Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK, Jurist), Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)

14:15 Uhr:              Zusammentragen der Ergebnisse der Vertiefungs- und Dialogrunden

Ca. 15 Uhr:            Ende der Veranstaltung

Im Anschluss daran wird es weitere Fachbeiträge und Themenforen geben.

Um Anmeldung wird gebeten unter foerdertag@kultur.bremen.de