Ausschreibungen
Der Landesverband Tanzszene Bremen e.V. lädt herzlich zum KinderKulturFestival „Sturmwarnung“ am 12. September 2026 von 11:00 – 17:00 Uhr ein!
Gesucht werden Tanzgruppen, Vereine und Tanzschulen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und ihre Begeisterung für Tanz auf die Bühne bringen möchten. Alle Tanzstile sind willkommen! Neben den Tanz- und Musik-Shows erwarten euch Workshops, eine Breaking-Battle und Auftritte von Profis. Außerdem gibt es eine Bar, Snacks und ein kleines Konzert.
Kein Eintritt, keine Startgebühr, Spenden erwünscht.
Gesucht wird:
- Tänze mit Kindern und Jugendlichen (6 -16 Jahre)
- Eigene, junge Choreografien – Stücke von den jungen Tänzer:innen selbst entwickelt
- Vielfalt an Stilen und Ausdrucksformen
Rahmenbedingungen:
- Jede Gruppe erhält ca. 15 Minuten Bühnenzeit
- Ziel ist ein abwechslungsreiches, stimmiges Gesamtprogramm
- Aus allen Einsendungen wird ein Programm zusammengestellt, das die Vielfalt und Energie der jungen Bremer Tanzszene zeigt.
Bewerbungsfrist:
Einsendeschluss ist der 14. Juni 2026
Bitte sendet eure Bewerbung mit dem angehängten, ausgefüllten Bewerbungsformular an Nina S. Lovera unter: koordination@lv-tanzszene-bremen.de
Nach Sichtung aller Bewerbungen wird ein Ablaufplan erstellt und das finale Line-up bekannt gegeben.
Ethik, Schutz und Verantwortung: Die Sicherheit, das Wohlbefinden und die Würde aller teilnehmenden Kinder und Jugendlichen haben oberste Priorität. Alle Beiträge müssen altersgerecht, respektvoll und frei von Diskriminierung sein.
Veranstaltungen
Die 12. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie findet am 21.05.2026 von 10:00 – 12:00 Uhr im Dienstgebäude des Senators für Kultur statt.
Da die Anreise einen Großteil der Treibhausgasemissionen von Kulturangeboten verursacht, hat das Mobilitätsprojekt „Kultur- und Freizeitverkehre nachhaltig aufstellen“ des BUND Landesverbandes Bremen erhoben, wie Besuchende zu Bremer Kultureinrichtungen gelangen. Im Rahmen der 12. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie stellt Katja Muchow (stellv. Geschäftsführerin vom BUND) die Projektergebnisse vor und diskutiert mit den Teilnehmenden, wie wirkungsvolle Anreize und Rahmenbedingungen für den Umstieg von Besuchenden von Kulturangeboten auf klimafreundliche Verkehrsmittel geschaffen werden können.
Außerdem wird Frauke Maack (Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ADFC) die Lastenradprojekte des ADFC und Möglichkeiten der Kooperation für Kultureinrichtungen präsentieren.
Darüber hinaus wird das neue „Kommunale Investitionsprogramm Kultur – Investitionen in Sa-nierung, Klimaschutz und Bauinstandsetzung“ des Senators für Kultur vorgestellt.
Für die bessere Planung wird um Anmeldung gebeten unter: klima@kultur.bremen.de
Ausschreibungen
Zum vierten Mal schleust das POP Office Acts aus Bremen und Bremerhaven auf die Breminale ein! Am 1. Juli 2026 habt ihr wieder die Chance, einen Gig in der „Schleuse“, der großen Zeltbühne am Osterdeich, zu spielen. Die Schleuse ist eine der größten Bühnen der Breminale, wo ihr unter professionellen Rahmenbedingungen und gegen eine faire Gage spielen werdet. Ab sofort könnt ihr euch bewerben!
So funktioniert’s: Schickt bis zum 17.5.2025 (23:59 Uhr) eine Mail mit dem Betreff „EINGESCHLEUST IV“ an live@popofficebremen.de mit folgenden Infos:
- Projekt-/Bandname
- Name, Pronomen und Wohnsitz der Musiker:innen
- Kurzbeschreibung und Links zu eurer Musik und euren Profilen
Voraussetzungen sind lediglich, dass ihr volljährig seid, euren Wohnsitz im Land Bremen habt (bei Bands mindestens 50 % der Mitglieder) und — natürlich — gute Musik macht.
Wichtig: Bitte schickt keine Dateien, sondern ausschließlich Links!
Förderungen
Der Fonds Soziokultur öffnet wieder sein größtes Förderprogramm – und sucht mutige, partizipative Projekte, die gesellschaftliche Themen mit kulturellen Mitteln bearbeiten.
Key Facts:
- Antragstellung: 2. April – 2. Mai 2026
- Förderung: 5.000 – 30.000 €
- Förderanteil: bis zu 80 %
- Fokus: Beteiligung vor Ort, neue Formate, innovative Ansätze
Plus: Der Innovationspreis Soziokultur (bis zu 10.000 €) wird erneut vergeben – diesmal zum Thema Einsamkeit.
Für alle, die noch tiefer einsteigen wollen, gibt’s mehrere digitale Infocalls im April.
Wenn ihr also Ideen habt, die Menschen zusammenbringen und gesellschaftlich etwas bewegen – jetzt ist der richtige Moment.
Ausschreibungen
Die Deutsche KindergeldStiftung vergibt – mit einem Bewerbungsschluss bis zum 15.06.2026 drei Preise an Projekte und Ideen, die das Aufwachsen von Kindern in Bremen und Bremerhaven verbessern. Gesucht werden Vorhaben mit Vorbildcharakter: wirksam, alltagsnah und gemeinsam mit Kindern gedacht.
Worum es geht
Ausgezeichnet werden neue oder bereits laufende Projekte sowie tragfähige Projektideen, die Kindern und Jugendlichen in Bremen/Bremerhaven neue Chancen eröffnen. Dazu zählen unter anderem Ansätze in Bildung, Gesundheit, Teilhabe, Kultur, Bewegung und Umwelt. Im Fokus stehen Leitprojekte: Also Modelle, die nachweislich wirken, sich in weitere Stadtteile übertragen lassen und Zusammenarbeit vor Ort fördern.
Was prämiert wird
Vergeben wird in diesem Jahr insgesamt 3 Preise in Höhe 10.000, – €, 7.500, -€ und 5.000, -€ mit einer Förderung. Auch Projekte, die nicht gewinnen, werden für eine Förderung der Deutschen KindergeldStiftung Bremen geprüft. Über die Preisvergabe entscheidet der Vorstand der KindergeldStiftung.
Wer sich bewerben kann
Bewerben können sich Vereine, gemeinnützige Organisationen und Initiativen aus Bremen oder Bremerhaven, die sich mit ihrem Projekt für Kinder und Jugendliche einsetzen. Wichtig ist ein klarer Nutzen für die Zielgruppe und ein schlüssiger Ansatz für Wirkung im Alltag.
Bewerbungen sind schriftlich/online einzureichen. Bitte füllen Sie das Formblatt aus (Seite 3 im PDF) und beschreiben Sie auf maximal drei Seiten Ihre Projektidee, die Ziele und Zielgruppen des Projektes, einen Umsetzungs- und Finanzierungsplan sowie mögliche Kooperationspartner. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen.
Ihre Bewerbung senden Sie bitte per Mail an kontakt@deutsche-kindergeldstiftung.org
Unter https://www.deutsche-kindergeldstiftung.org können Sie sich auch online bewerben.
oder postalisch an:
Deutsche KindergeldStiftung Bremen c/o Leher Heerstraße 28, 28359 Bremen
Sie haben noch Fragen? Dann helfen wir Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns an dietze@deutsche-kindergeldstiftung.org.
Förderungen
Der Bremer Senat hat am 21. April 2026 eine Million Euro Investitionsmittel für den Kulturbereich beschlossen. Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm Kultur stellt der Senat in der Stadt Bremen finanzielle Mittel für kurzfristig realisierbare Sanierungs- und Instandhaltungs- sowie Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung.
Seit Dezember 2025 hatte der Senator für Kultur ein kommunales Förderprogramm entwickelt. Es soll kulturelle Einrichtungen finanziell bei der Sanierung ihrer Gebäude und bei Klimaschutzmaßnahmen unterstützen. Der Senat hat die Förderung heute zur Umsetzung beschlossen. Das Programm läuft zunächst für das Jahr 2026 und soll, wenn es sich bewährt, 2027 fortgeführt werden.
Um die Zukunftsfähigkeit und Resilienz der Kulturakteure und Kultureinrichtungen in ihrer ganzen Bandbreite weiter zu stärken, steht die Hälfte der zusätzlichen Investitionsmittel für kurzfristig umsetzbare und gleichzeitig dringend erforderlichen Investitionsmaßnahmen im Bereich Sanierung und Bauinstandsetzung zur Verfügung. Hierunter fallen Maßnahmen wie energetische Dachsanierungen, Errichtung von Photovoltaik-Anlagen sowie dringend anfallende Kleininvestitionen. Ergänzend hierzu soll mit der anderen Hälfte der Investitionsmittel gezielt die Umrüstung von Lichtquellen auf effizientere LED-Technologie in Kultureinrichtungen gefördert werden.
Förderfähig sind Projekte mit einem Förderbedarf zwischen 3.000 und 250.000 Euro. Antragsberechtigt sind alle vom Kulturressort gemäß Haushaltsplan für 2026 und 2027 geförderte Einrichtungen. Anträge können bis zum 31. August 2026 schriftlich beim Senator für Kultur über das Online-Antragsformular auf der Seite des Senators für Kultur (www.kultur.bremen.de) gestellt werden. Das Antragsformular steht nach dem Inkrafttreten der Richtlinie bereit.
Ausschreibungen
Erstmals in 2010 ausgeschrieben, hat der bundesweite Wettbewerb »Rauskommen!« zahlreiche bewegende und bewegliche künstlerische Projekte und Angebote sichtbar gemacht, die die besonderen gestalterischen Talente von Kindern und Jugendlichen gezeigt haben. Der Titel des Wettbewerbs ist auch in diesem Jahr Programm: Gesucht sind die spannendsten laufenden oder vor kurzem abgeschlossenen Aktivitäten von Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen, die in besonderer Weise:
- die Grenzen einer Einrichtung überschreiten, indem sie mobil, vielfältig vernetzt oder dezentral neuen Zielgruppen künstlerische Gestaltung ermöglichen | Zugangsbarrieren senken
- Kinder und/oder Jugendliche in die Ideenfindung, Organisation und Umsetzung einbinden und ihre Gestaltungskompetenz sichtbar machen | Partizipation und Sichtbarkeit
- eine Anknüpfung an Kinder- und Jugendkulturen und damit an das informelle Lernen schaffen | Jugendkultur und digitale Kommunikation
- übertragbare Elemente für andere Einrichtungen enthalten, die es dauerhaft ermöglichen, professionelle kulturelle Bildung offen und tatsächlich zugänglich zu gestalten | Transferideen
Veranstaltungen
Der Senator für Kultur lädt herzlich ein zu einem Fachtag Förderung zum Thema Kunstfreiheit am Donnerstag, 30. April 2026, ab 11:00 Uhr, im Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen.
11.00 Uhr : Ankommen, Kaffee
11.25 Uhr: Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte
11.30 Uhr: Austausch mit Beiträgen von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.) und Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)
12:40 Uhr: Kurze Kaffeepause mit Kuchen-Snack
13:00 Uhr: Es finden parallel zwei Vertiefungs- und Dialogrunden mit unterschiedlichen Gästen und verschiedenen Schwerpunkten statt. Die Teilnehmenden können entscheiden, welcher Gruppe sie sich anschließen.
Grundsätzlich befassen sich beide Runden mit der zentralen Frage des Fachtags „Wie frei ist die Kunst?“. Sie sollen Dialog- und Reflexionsräume eröffnen und laden alle Teilnehmenden dazu ein, den anwesenden fachkundigen Gästen Fragen zu stellen, sich auszutauschen und zu diskutieren.
Die u.g. Schwerpunkte bedeuten nicht, dass im jeweiligen Workshop ausschließlich die kulturpolitische bzw. juristische Perspektive behandelt wird. Vielmehr sind sie Hinweise für die Teilnehmenden, welche Fachpersonen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im jeweiligen Workshop zur Verfügung stehen.
Gruppe 1 – Kulturpolitischer Schwerpunkt
Gäste: Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.)
Gruppe 2 – Juristischer Schwerpunkt
Gäste: Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK, Jurist), Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)
14:15 Uhr: Zusammentragen der Ergebnisse der Vertiefungs- und Dialogrunden
Ca. 15 Uhr: Ende der Veranstaltung
Im Anschluss daran wird es weitere Fachbeiträge und Themenforen geben.
Um Anmeldung wird gebeten unter foerdertag@kultur.bremen.de
News
Unter dem Titel „Expertise der Demokratieförderung bewahren statt Einknicken vor Desinformation gegen Zivilgesellschaft“ unterzeichnet und veröffentlicht unser Bundesverband Soziokultur einen offenen Brief an Bundesfamilienministerin Karin Prien, die das Förderprogramm „Demokratie leben!“ umbauen will und auch bereits zugesagte Förderungen auf einen erneuten Prüfstand bringt.
Expertise der Demokratieförderung bewahren statt Einknicken vor Desinformation gegen Zivilgesellschaft
Sehr geehrte Frau Ministerin Prien,
die Anzahl extremistischer Vorfälle an Schulen nimmt zu, engagierte Kommunalpolitikerinnen und -politiker werden bedroht oder angegriffen und im digitalen Raum befeuern Extremisten die Radikalisierung aller Altersgruppen: Tagtäglich spüren wir gefährliche antidemokratische Diskursverschiebungen, nach Wahlen feiern Rechtsextreme Rekordergebnisse, und ihre Menschenfeindlichkeit droht in manchen Regionen unseres Landes zur gesellschaftlichen Normalität zu werden. Es ist offensichtlich, dass das Modell unserer liberalen Demokratie massiv unter Druck steht.
Es befremdet uns sehr, dass ausgerechnet in dieser kritischen Situation mit “Demokratie leben!” das zentrale Demokratie-Förderprogramm der Bundesregierung massiv umgebaut werden soll. Über diese geplante Neuausrichtung sind wir ernsthaft besorgt, denn damit drohen etablierte Strukturen und über Jahre aufgebaute Expertise, die im Kampf gegen Extremismus, Antisemitismus, Rassismus und Radikalisierung sowie zur Demokratieförderung dringend erforderlich sind, offen in Frage gestellt zu werden. Der drohende Verlust dieser wertvollen Ressourcen ist nicht nur bedenklich – er ist alarmierend.
Expertise: Ein unersetzlicher Bestandteil der Demokratieförderung
Die Expertise, die spezialisierte Träger und Verbände im Bereich der Demokratieförderung durch jahrelange Arbeit und Erfahrung gewonnen haben, ist unverzichtbar. Solche Organisationen sind professionelle Partner von Regelstrukturen, Verwaltungen, Feuerwehren, Sportvereinen oder Bibliotheken, die diese Hilfe immer stärker in Anspruch nehmen. Dennoch müssen natürlich auch sie einen zentralen Beitrag leisten, um diese Expertise in die gesellschaftliche Breite zu tragen und wirksam gegen Radikalisierung vorzugehen.
Werden die zivilgesellschaftlichen Strukturen mit Fachkenntnis in der Demokratieförderung erst einmal geschwächt oder sogar gänzlich abgebaut, wird es Jahre dauern, sie erneut zu etablieren. Der geplante Umbau von “Demokratie leben!” gefährdet deshalb nicht nur einzelne konkrete Projekte, sondern droht auch die gesamte Grundlage der bürgerschaftlichen Demokratiearbeit zu untergraben.
Gemeinsame Evaluation statt einseitiger Einschnitte
Natürlich müssen staatliche Förderprogramme regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden, wie es auch der Koalitionsvertrag vorsieht. Dieser Evaluationsprozess ist jedoch bisher nicht abgeschlossen, sodass es verfrüht ist, von fehlender Zielerreichung zu sprechen. Vielmehr ist es im genuinen Eigeninteresse der zivilgesellschaftlichen Demokratiearbeit, die eigenen Programme weiterzuentwickeln und zu optimieren – was jedoch erst nach einer transparenten und partizipativen Evaluierung möglich ist. Der mitten in der laufenden Förderperiode angekündigte Umbau des Förderprogramms steht daher im Widerspruch zu den Prinzipien von Vertrauen und Respekt gegenüber den auf dem Feld tätigen Akteuren und bestätigt damit die gezielten Desinformationskampagnen gegen demokratisches zivilgesellschaftliches Engagement.
Wir fordern Sie daher nachdrücklich auf, vom radikalen Umbau von “Demokratie leben!” in der laufenden Förderperiode Abstand zu nehmen. Dieser würde einseitig zulasten zivilgesellschaftlicher Expertise gehen und damit die Wirksamkeit der gesamten bürgerschaftlichen Extremismusprävention und Demokratiearbeit destabilisieren. Wir dürfen den Feinden der Demokratie diesen Gefallen nicht tun!
Der Offene Brief geht auf eine Initiative von „Zukunft Demokratie“ zurück, wurde von über 1.000 Engagierten unterzeichnet und am 27. März 2026 an Ministerin Prien versendet.
News
Das Z-Magazin des Kulturzentrums Schlachthof startet neu: Ab Mai erscheint das traditionsreiche Bremer Kulturmagazin unter dem Namen zett in einem überarbeiteten Format, grafisch wie inhaltlich. Ziel des Relaunches ist es, aktuelle kulturelle Entwicklungen aufzugreifen und die lebendige Bremer Kulturszene sichtbar zu machen. Früher „Schlachthof Zeitung“, zwischenzeitlich „zett“ und zuletzt als „Z-Magazin“ bekannt, steht das Projekt seit seiner Gründung 1982 konsequent für urbane Subkultur, gesellschaftliche Debatten und Haltung.
Die erste Ausgabe gibt einen Vorgeschmack auf die neue zett : Sie beleuchtet in einem Interview mit einem Extremismusforscher die aktuelle Entwicklung rund um den Golden Shop, porträtiert die Band Paloma & The Matches, taucht ein in die Ballroom-Kultur in Bremen – und hält weitere Geschichten rund um die hiesige Musikszene bereit. Ab dem 1. Mai liegt die erste Ausgabe für zwei Monate kostenlos in Bremen aus.
Ein zentraler Bestandteil des Magazins und eine Konstante trotz Relaunch ist die Öffnung der Redaktion für neue Stimmen. Ab sofort sucht das Magazin angehende Journalist:innen, Studierende und Schreibinteressierte, die Lust haben, Teil des Projekts zu werden, ihre Schreibfähigkeiten zu verbessern und Texte wie Artikel, Interviews oder Portraits einzubringen. Interessierte Autor:innen können sich unter zett@schlachthof-bremen.de melden.
Mit dem Relaunch übernimmt Angelina Kluge die Chefredaktion und die Leitung der Zeitungswerkstatt des Kulturzentrums Schlachthof. Sie folgt auf Gudrun Goldmann, die das Magazin knapp drei Jahrzehnte geprägt hat. „Ich freue mich darauf, das Magazin gemeinsam mit einer neuen Generation weiterzuentwickeln und ein offenes Umfeld zu schaffen, in dem journalistische Neugier und gesellschaftliche Haltung zusammenfinden“, sagt Angelina Kluge.
Über zett: zett ist ein Bremer Medienprojekt des Kulturzentrums Schlachthof mit Fokus auf urbaner Subkultur, gesellschaftlichen Themen und Stadtkultur. Seit über 30 Jahren bietet es Raum für journalistische Vielfalt – ab sofort in neuem Gewand.