„Demokratie fehlt B…
Die Bürgerinitiative Untere Rathaushalle veranstaltet am 15.06.2026 um 10:00 Uhr im Kapitelsaal des Doms, eine Podiumsveranstaltung zum Thema „Demokratie fehlt Begegnung und Räume“ zu der herzlich eingeladen wird.
Die Bürgerinitiative Untere Rathaushalle veranstaltet am 15.06.2026 um 10:00 Uhr im Kapitelsaal des Doms, eine Podiumsveranstaltung zum Thema „Demokratie fehlt Begegnung und Räume“ zu der herzlich eingeladen wird.
Der Ideenwettbewerb Klimaschutz setzt sich für klimafreundliche Nachbarschaften ein. Ziel ist es, Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zusammenzubringen, damit sie sich austauschen, voneinander lernen und miteinander konkrete Ideen umsetzen können. Ein Teil der Projekte wird von einer Kommission ausgewählt, ein anderer Teil von der Community gevotet. Ingesamt werden 20 Projekte mit jeweils 1.000 Euro gefördert.
Im Februar 2027 findet in der Wuppertaler börse (Mitglied von Soziokultur NRW) das Festival ARTIFICIAL – Kunst & KI statt. Künstler:innen, freie Gruppen und soziokulturelle Einrichtungen aus ganz Deutschland sind eingeladen, Projekte einzureichen, die sich künstlerisch mit KI auseinandersetzen.
Nun hat die börse einen Open Call gestartet: Gesucht werden KI-Projekte aus allen Sparten: Theater, Tanz, Literatur, Film, bildende Künste, Medienkunst, Musik, Performance und hybride Formate.
Die Mitglieder der GEMA haben im Rahmen der Mitgliederversammlung 2026 mit einer deutlichen Zweidrittel-Mehrheit für die Neuausrichtung der kulturellen Förderung gestimmt. Mit der Neuen GEMA Kulturförderung soll die bisherige Trennung der Förderung in die Bereiche E und U geöffnet und in eine genreübergreifende Förderung überführt werden. Dadurch eröffnen sich neue Chancen für die Mitglieder, insbesondere den Nachwuchs, und die Kontinuität der Förderung kann gesichert werden. Nun liegt der Fokus auf der konkreten Ausarbeitung der Umsetzungsplanung. Bis 2030 ist ein schrittweiser Übergang in die neue Förderlandschaft geplant.
„Die geringen Verdienste im Streaming, die Disruption durch neue Technologien und die wachsende Internationalisierung – all das stellt unsere Mitglieder jeden Tag vor die Herausforderung, wie sie von ihrem künstlerischen Schaffen leben können. Kulturelle Förderung muss deshalb die Vielfalt kreativen Schaffens in der Breite stärken. Mit ihrer Kulturförderung will die GEMA gestalten, die Fördermittel gezielt wieder dort einsetzen, wo sie echte Wirkung entfalten: bei besonderem Repertoire in allen Genres, bei Innovation und beim Nachwuchs. Sie ermöglicht künstlerische Entwicklung, um Vielfalt auch langfristig zu sichern – gerade dort, wo Marktmechanismen allein zu kurz greifen“, so Georg Oeller, Mitglied des Vorstands der GEMA. „Uns ist bewusst, dass die vorgeschlagenen Veränderungen unterschiedlich bewertet werden. Umso wichtiger ist es, den weiteren Weg im Dialog mit allen Mitgliedern zu gestalten und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.”
„Die Zukunft der GEMA entscheidet sich daran, ob wir heute die richtigen Weichen für morgen stellen“, sagt Dr. Ralf Weigand, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA. „Unser Ziel ist es, das Repertoire unserer Mitglieder zu stärken, weiterzuentwickeln und auch unter veränderten Marktbedingungen sichtbar zu halten. Die Neue Kulturförderung der GEMA ist dabei im internationalen Vergleich einzigartig und ermöglicht weiterhin eine substanzielle Förderung kreativen Schaffens. Vielen Dank für das Vertrauen der Mitglieder, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“
Die Werner-Kühl-Stiftung schreibt den 14. Werner-Kühl-Preis 2026 aus. Der renommierte Förderpreis für junge Kunst ist mit 5.000 Euro dotiert und umfasst neben der Teilnahme an einer Gemeinschaftsausstellung im Kreismuseum Syke auch eine Einzelausstellung im Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst.
Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler:innen des Jahrgangs 1986 oder jünger mit Wohnsitz in den Landkreisen Diepholz, Verden, Nienburg, Rotenburg, Osterholz, Oldenburg oder in den Städten Bremen und Delmenhorst. Voraussetzung ist ein begonnenes oder abgeschlossenes Kunststudium beziehungsweise eine vergleichbare künstlerische Ausbildung.
Zugelassen sind Arbeiten aus den Bereichen Malerei und Zeichnung. Druckgrafik, Skulptur, Installation, Fotografie, Film/Video oder Performance sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Thematische Vorgaben gibt es nicht. Bewerbungsschluss ist der 27. September 2026.
Im Rahmen eines Projektes über die Sichtbarkeit von FLINTA* mit den Stationen Rhein-Maas-Delta – Main – Donau – Weser schreibt das D.O.C.H. Kollektiv zwei Residencies für Künstler:innen, Forscher:innen, Journalist:innen oder Kapitäninnen aus, um sich den Fragestellung des Projekts „Die maritime Welt, vom Wasser her erzählt“ künstlerisch zu widmen und eigene Projekte zu realisieren.
• Termine: 14.-20.06.2026 und 05.-13.09.2026 STRÖMUNG
• Standort: in Bremen; auf der Weser und an der Schlachte
Bewerbungsunterlagen:
per Mail an Bureaudoch@gmail.com
Der Kultur- und Bildungsverein Ostertor e.V. (KUBO) sucht ab 01.09.2026 eine neue Geschäftsleitung (m/w/d). KUBO ist ein lebendiger Ort für Gegenwartskunst und kulturelle Bildung. Mit dem Atelier im KUBO mit Kunstkursen und Projekten für Kinder-Jugendliche und Erwachsene sowie der Galerie Mitte im KUBO mit einem nichtkommerziellen
Ausstellungsbetrieb zeitgenössischer Kunst verstehen wir uns als Ort der Begegnung mit Kunst. Im Fokus unserer Vereinstätigkeit steht die Förderung von Kunst und Künstler:innen sowie kultureller und künstlerischer Bildung. Seit 45 Jahren ist KUBO an kulturpolitischen Diskursen beteiligt und gestaltet die Bremer Kulturszene aktiv mit. Unser Team besteht aktuell aus zwei Festangestellten in Teilzeit, vier Mitarbeiter:innen auf Honorar- oder Werkstudent:innenbasis sowie mehr als 30 freischaffenden Künstler:innen für unsere Kurse. Zusätzlich werden wir durch wechselnde Praktikant:innen und Ehrenamtliche unterstützt. Wir suchen eine engagierte und strategisch denkende Persönlichkeit, die gemeinsam mit dem Team und in Abstimmung mit dem Vorstand die Zukunft des Hauses gestaltet und die operative Geschäftsleitung für den Verein als Teil des Leitungsteams übernimmt.
Aufgabenbereiche:
Wir erwarten:
Wir bieten:
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und aktuellen Zeugnissen via Mail (max. 5 MB in einer pdf) bis zum
30.06.2026 an: box@kubo.de
Das Zentrum für Kunst in Bremen gibt die neuen Residenzprojekte für die Spielzeit 2026/2027 bekannt. In einem aufwändigen Juryverfahren wurden drei Einzelkünstlerinnen und -künstler sowie zwei Ensembles und eine Band aus Bremen ausgewählt, die künftig durch das Förderprogramm des Zentrums für Kunst bei der Entwicklung und Umsetzung von zwei neuen künstlerischen Projekten finanziell, infrastrukturell und personell unterstützt werden. Die Auswahl spiegelt die große künstlerische Vielfalt und Innovationskraft der Bremer Szene wider.
Dazu sagt Staatsrätin Carmen Emigholz: „In seiner vierten Spielzeit wird das Zentrum für Kunst seiner Rolle als Produktions- und Entwicklungsort für die hiesige freie Szene konsequent fortsetzen und sich noch stärker in Bremens Kulturlandschaft verankern. Mit der diesjährigen Jury-Auswahl für die Residenzen wird das Portfolio des Zentrums für Kunst noch breiter und zugänglicher.“
Tomas Bünger: Tomas Bünger ist ein Bremer Tänzer, der langjährige Erfahrung als Tänzer, Choreograf und Dozent mitbringt, unter anderem in Deutschland und Bangladesch. Er wird als Einzelkünstler zwei Tanzprojekte innerhalb der Residenz 2026/27 verwirklichen. Bei der Produktion „Ringen“ erforscht er gemeinsam mit dem Tanzpädagogen Harry Seelig das Thema Alter und Identität in einem Tanz-Duett, das die Sportart Ringen als Metapher für Nähe, Konflikt und Zuneigung nutzt. Das andere Projekt „Grete“ ist ein Solo, das sich an Büngers Großmutter Grete erinnert, die an Demenz litt. Hier verbindet er Tanz, Text und Video, um die Frage zu stellen, wie Erinnerung im Körper weiterlebt und wie Kunst einen Dialog über Vergänglichkeit und Demenz ermöglichen kann. Beide Projekte basieren auf biografischer Recherche und sollen im Zentrum für Kunst mit Aufführungen und begleitenden Formaten wie einem Kaffeetrinken für ältere Besucherinnen und Besucher präsentiert werden.
Yuval Hameiri: Yuval Hameiri stammt aus Israel und realisiert im Zentrum für Kunst ein mehrteiliges Residenzprojekt mit dem Titel „Ghostly Pathways“. Das verbindende Element ist eine fiktive Geschichte, die sich mit der Trennung von Körper und Geist sowie der Suche nach Heilung in einer absurden Welt auseinandersetzt. Im ersten Teil, „The Cabin Diaries“, erlebt das Publikum ein Live-Hörspiel, das in einer Welt spielt, in der alle 15 Jahre Götter auf die Erde herabsteigen und die Menschen sich zwischen ihrem Körper und ihrem Geist entscheiden müssen. Die Aufführung verbindet die Intimität eines Hörspiels mit der Unmittelbarkeit des Theaters und nutzt minimalistische Elemente wie Mikrofone und Live-Soundeffekte, um die Fantasiewelt zum Leben zu erwecken. Der zweite Teil, „Second Aid“, ist eine Physical-Theatre-Performance, die das Leben der „Flesh“ schildert – der Menschen in der fiktiven Welt, die ihren Körper dem Geist vorgezogen haben. Beide Produktionen werden von einer visuellen Installation begleitet, die Einblicke in die Welt von „Ghostly Pathways“ gewährt.
Kamil Mualem: Kamil Mualem ist eine israelische Tänzerin und Choreografin. In ihrer Produktion „Ice-olation“ beschäftigt sie sich mit der Frage, was Menschen dazu bringt, Resilienz zu entwickeln – symbolisiert durch Eis, das gleichzeitig verbindet und trennt. Das Stück untersucht die menschliche Resilienz angesichts globaler Herausforderungen wie Migration, Kriege, Traumata und gesellschaftlicher Veränderungen, wobei der Schwerpunkt auf körperlicher Erschöpfung, Intimität und Verletzlichkeit liegt. „Hysterical Woman“ ist ein Tanztheaterstück für drei Tänzerinnen, das die Beziehungen zwischen Frauen anhand des historischen Konzepts der „weiblichen Hysterie“, emotionaler Zyklen und gesellschaftlicher Zwänge untersucht. Mit großer Sensibilität zielt das Werk darauf ab, Fragen zu stellen als bewussten Akt des Lernens und der Neubetrachtung von Identität.
Black Mirror Ensemble: Das Black Mirror Ensemble ist ein Septett aus Bremen um den Bandleader Adam Spoerhase, das modernen Jazz mit ungewöhnlicher Besetzung und deutschen Texten spielt. Die Gruppe, die sich durch vielschichtige, durchkomponierte Arrangements und eine besondere Klangästhetik auszeichnet, möchte während ihrer Residenz 2026/2027 am Zentrum für Kunst zwei neue Projekte realisieren. Das erste Projekt „Lumos“ soll technologische und gesellschaftliche Entwicklungen positiv und utopisch darstellen und wird mit reaktiven visuellen Elementen eines Medienkünstlers begleitet. Das zweite Projekt „New Peace“ fokussiert sich auf die Produktion eines Albums mit neuen Kompositionen. Ziel ist es, eine musikalische Vision von dauerhaftem Frieden und positiven Zukunftsbildern zu schaffen. Das Ensemble legt Wert darauf, die Einzigartigkeit menschlicher Kreativität und Live-Erlebnisse gegenüber computergenerierter Musik hervorzuheben.
Ensemble La Ninfea: Ensemble La Ninfea wird während seiner Residenz 2026/2027 zwei innovative Konzertprojekte umsetzen, in denen barocke Musik zum Ausgangspunkt wird, gesellschaftliche Machtstrukturen und musikalische Hierarchien zu hinterfragen. Das erste Projekt „Wieviel König:in steckt in dir?“ verbindet Musik aus der Zeit Ludwigs XIV. mit einem Talkshow-Format, in dem historische Machtverhältnisse am Hof von Versailles und deren Einfluss auf Musik, Mode und Gesellschaft mit heutigen Fragen zu Ressourcen und Führung diskutiert werden. Das zweite Projekt „Enigma Sonatas“ widmet sich der Kunst des Kanons, bei der gleichwertige Stimmen zeitversetzt dieselbe Melodie spielen. Dieses Konzertprogramm kombiniert kanonische Triosonaten, live improvisierte Kanons und gemeinsames Experimentieren mit dem Publikum. Beide Formate sind dialogisch angelegt, beziehen das Publikum aktiv ein und verbinden historische Aufführungspraxis mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.
LATURB: Die dreiköpfige Bremer Band Laturb verbindet musikalisch New Wave, Synthpop und Elektropunk mit performativen Elementen und Artistik. Für die Residenz plant das Trio zwei Projekte: „Gangland“ ist eine Konzertreihe mit neuen Songs, die sich biografisch mit der politischen „Zeitenwende“ der 1980er und 1990er Jahre auseinandersetzt. Dabei wollen sie mit Bremer Autorinnen und Autoren zusammenarbeiten und verschiedene Recherchemethoden nutzen, um persönliche und gesellschaftliche Erfahrungen in Musik, Text und Visuals zu verarbeiten. Das zweite Projekt, „Erasco Fiasko“, ist eine Musiktheaterproduktion im Stil des absurden Theaters mit Tanz, Choreografie und Neukompositionen. In dem Szenario eines Bunkers setzt sich das interdisziplinäre Stück mit den Folgen von gesellschaftlicher Unsicherheit und Freiheitsverlust auseinander.
Der Bremer Senat hat am 21. April 2026 eine Million Euro Investitionsmittel für den Kulturbereich beschlossen. Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm Kultur stellt der Senat in der Stadt Bremen finanzielle Mittel für kurzfristig realisierbare Sanierungs- und Instandhaltungs- sowie Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung.
Seit Dezember 2025 hatte der Senator für Kultur ein kommunales Förderprogramm entwickelt. Es soll kulturelle Einrichtungen finanziell bei der Sanierung ihrer Gebäude und bei Klimaschutzmaßnahmen unterstützen. Der Senat hat die Förderung heute zur Umsetzung beschlossen. Das Programm läuft zunächst für das Jahr 2026 und soll, wenn es sich bewährt, 2027 fortgeführt werden.
Um die Zukunftsfähigkeit und Resilienz der Kulturakteure und Kultureinrichtungen in ihrer ganzen Bandbreite weiter zu stärken, steht die Hälfte der zusätzlichen Investitionsmittel für kurzfristig umsetzbare und gleichzeitig dringend erforderlichen Investitionsmaßnahmen im Bereich Sanierung und Bauinstandsetzung zur Verfügung. Hierunter fallen Maßnahmen wie energetische Dachsanierungen, Errichtung von Photovoltaik-Anlagen sowie dringend anfallende Kleininvestitionen. Ergänzend hierzu soll mit der anderen Hälfte der Investitionsmittel gezielt die Umrüstung von Lichtquellen auf effizientere LED-Technologie in Kultureinrichtungen gefördert werden.
Förderfähig sind Projekte mit einem Förderbedarf zwischen 3.000 und 250.000 Euro. Antragsberechtigt sind alle vom Kulturressort gemäß Haushaltsplan für 2026 und 2027 geförderte Einrichtungen. Anträge können bis zum 31. August 2026 schriftlich beim Senator für Kultur über das Online-Antragsformular auf der Seite des Senators für Kultur (www.kultur.bremen.de) gestellt werden. Das Antragsformular steht nach dem Inkrafttreten der Richtlinie bereit.
Erstmals in 2010 ausgeschrieben, hat der bundesweite Wettbewerb »Rauskommen!« zahlreiche bewegende und bewegliche künstlerische Projekte und Angebote sichtbar gemacht, die die besonderen gestalterischen Talente von Kindern und Jugendlichen gezeigt haben. Der Titel des Wettbewerbs ist auch in diesem Jahr Programm: Gesucht sind die spannendsten laufenden oder vor kurzem abgeschlossenen Aktivitäten von Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen, die in besonderer Weise: