Veranstaltungen

Es ist uns wieder gelungen, das Seminar zur Veranstaltungssicherheit „Kultur, aber sicher“ von unserem Bundesverband Soziokultur in Bremen auszurichten. Dieses findet am 01.07. und 02.07.2026 im Güterbahnhof Bremen statt.

Damit können wir sicherstellen, dass die Kultureinrichtungen in Bremen bzgl. Sicherheit bei Veranstaltungen gut aufgestellt sind und deren Mitarbeitenden die fachliche Qualifikation und das Zertifikat „Aufsicht führende Person“ (AfP) erwerben können. Die Mitgliedseinrichtungen der Stadtkultur Bremen können am Seminar mit einem ermäßigten Tarif teilnehmen. Wir empfehlen allen Interessierten sich frühzeitig zum Seminar anzumelden, da die AfP-Seminare in Bremen sehr gerne von Kultureinrichtungen aus dem gesamten norddeutschen Raum angewählt werden.

Seminarinhalt

Überall dort, wo kulturelle Veranstaltungen stattfinden, tragen Einrichtungen Verantwortung für Sicherheit und verlässliche Aufsicht. Auch bei kleineren Bühnen und vielfältigen Formaten gelten klare Anforderungen an Planung, Durchführung und Risikoeinschätzung. Das Seminar vermittelt die Grundlagen, um Veranstaltungen sicher und verantwortungsvoll umzusetzen.

Referent

Thomas Schiffmann ist Meister für Veranstaltungstechnik und technischer Betriebswirt. Er arbeitete für verschiedene Veranstaltungstechnikfirmen und den Bayerischen Rundfunk und leitete von 2004 bis 2011 die Abteilung Veranstaltungstechnik im Kulturzentrum E-Werk in Erlangen. Heute ist er dort in der Verwaltung tätig und verantwortet unter anderem organisatorischen Brandschutz, Besuchersicherheit und Notfallorganisation.

Zertifikat „Aufsicht führende Person“

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Aufsicht führende Person“.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Kultureinrichtungen, die Veranstaltungen technisch oder organisatorisch begleiten. Es eignet sich ebenso für Mitarbeitende in Verwaltung oder Leitung, die über Personalentscheidungen im Veranstaltungsbereich verfügen.

Dauer

2 Tage
Mittwoch, 01.07.2026: 08:30 bis 16:30 Uhr
Donnerstag, 02.07.2026: 08:30 bis 15:30 Uhr

Hinweis

Das Seminar ist zeitlich kompakt konzipiert. Eine Verkürzung oder teilweise Teilnahme ist nicht sinnvoll.

Kosten

Für Mitarbeitende von Mitgliedseinrichtungen übernimmt der Bundesverband einen Teil der Seminarkosten.

Im Preis enthalten sind das Zertifikat, eine warme Mahlzeit pro Seminartag, Tagungsgetränke, Snacks und umfangreiche Unterlagen.
Fahrt- und Übernachtungskosten tragen die Teilnehmenden selbst.

Die Anmeldung kann bis zum 10.06.2026 über den Bundesverband erfolgen: Jetzt anmelden

Förderungen

Beim Webseitenförderprogramm „Kultur & Literatur online“ können sich Kommunen, Vereine, öffentliche und soziale Einrichtungen und kleinere Unternehmen kostenfrei durch Auszubildende und Studierende eine Webseite erstellen lassen. Organisiert wird das Programm vom Förderverein für regionale Entwicklung e.V. , das den Auszubildenden und Studierenden (unter Anleitung) die Möglichkeit gibt, praktische Berufserfahrung in realen Webseitenprojekten zu sammeln.

Darüber hinaus beinhaltet die Förderung u.a.:

News

Das Bremer Atelierstipendium 2026 geht an Jiawen Uffline. Aus insgesamt 34 Bewerbungen wählte eine Fachjury, bestehend aus Franziska von den Driesch (Künstler:innenverband, GEDOK), Simone Ewald (Senator für Kultur), Marie Oucherif (Künstler:innenhaus) und Florian Witt (BBK Bremen), die Medienkünstlerin als Stipendiatin für 2026 aus.


Zur Begründung heißt es: „Die Medienkünstlerin Jiawen Uffline befasst sich mit internetbasierten Technologien, die heutzutage einen festen Bestandteil unseres Alltags darstellen. Dazu zählen beispielsweise Online-Bestellungen, der Einsatz von Saugrobotern oder die elektronische Übertragung privater Nachrichten. Die Jury beeindruckte sie mit ihren Video- Essays und Publikationen, in denen sie auf intelligente Art und Weise die inhärenten Machtstrukturen der mittlerweile allgegenwärtigen technologischen Infrastrukturen reflektiert.

Dabei findet sie ästhetische Übersetzungen, die diese hochkomplexen Systeme nicht nur veranschaulichen, sondern sich gleichzeitig differenziert mit deren Überwachungspotential auseinandersetzen. Die Intention der Künstlerin, als Internetnutzerin ‚Analogkäse in den digitalen Konfigurationen‘ zu sein, veranschaulicht die kritische Stoßrichtung ihrer Kunst ebenso wie ihren anarchischen Humor.“

Das Bremer Atelierstipendium wird seit 2017 jährlich vom Senator für Kultur vergeben und umfasst ein Jahr lang einen mietfreien Arbeitsraum im Künstler:innenhaus Bremen sowie einen monatlichen finanziellen Zuschuss für Arbeitsmaterialien. Es können sich alle in Bremen tätigen Künstlerinnen und Künstler bewerben, deren Abschluss eines Kunststudiums nicht länger als drei Jahre zurückliegt.

Ziel des Stipendiums ist es, jungen Kunstschaffenden beim Einstieg in das professionelle Berufsleben und bei der Vernetzung im Kunstbetrieb zu unterstützen sowie ihre künstlerische Arbeit vor Ort zu etablieren. Das Künstler:innenhaus Bremen stellt dafür einen Atelierarbeitsplatz zur Verfügung, ermöglicht den Austausch mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen und gibt einen Einblick in die Praxis einer international vernetzten Galerie. Die Betreuung der Stipendiatin erfolgt durch die künstlerische Leitung des Künstler:innenhauses und weiterer externer Kuratorinnen und Kuratoren.

Jiawen Uffline absolvierte zunächst in China ein Grafikdesign-Studium bevor sie an einem einjährigen Programm der School of Information an der University of California teilnahm. 2021 kam sie nach Bremen, um an der Hochschule für Künste das Studium der Digitalen Medien aufzunehmen und schloss dieses Ende vergangenen Jahres erfolgreich ab.

Die Künstlerin bereitet sich momentan auf ihren Umzug ins neue Atelier vor und sieht dem Jahr erwartungsvoll entgegen: „Noch nie stand mir ein eigener Atelierraum zur Verfügung, sodass ich meine Arbeiten entweder an der Hochschule für Künste oder in meinem Schlafzimmer beendete. Ich freue mich darauf, im Atelier über meine rein bildschirmbasierte Arbeit hinauszugehen und den räumlichen Aspekt meiner Projekte herauszuarbeiten.“

Eine Abschlusspräsentation wird im Dezember 2026 einen Einblick in die Arbeit der Stipendiatin geben.
Mehr Informationen über die Künstlerin finden Sie unter: https://worrymetaphor.net/

Veranstaltungen

In Kooperation mit Stadtkultur Bremen veranstaltet der Landesverband Soziokultur Niedersachsen auch 2026 ein interessantes (online) Fortbildungsprogramm. Mitglieder beider Landesverbände können zu einem ermäßigten Teilnahmebeitrag an diesen Fortbildungen teilnehmen. Die Teilnehmer:innenanzahl ist in der Regel auf 20 Personen begrenzt. Erste Seminare im Febrauer und März 2026 stehen jetzt schon fest. Es geht um Steuern, Buchhaltung und Antragstellung. Die Fortbildungen zu Steuern und Buchhaltung sind als Reihe(n) angelegt, die aufeinander aufbauen.

Förderungen

Die Kulturstiftung des Bundes stockt ihre Förderprogramme für kulturelle Zukunftsvorhaben und lokales Engagement auf. Insgesamt stellt sie für die kommenden Jahre rund 16 Millionen Euro bereit.

Mehr Mittel für „Übermorgen“

Für die zweite Phase des Programms „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ erhöht die Kulturstiftung des Bundes das Fördervolumen auf bis zu 10 Millionen Euro. Von 2027 bis 2031 sollen damit maximal zwanzig wegweisende Zukunftskonzepte umgesetzt werden, jeweils mit einer Förderung von bis zu 600.000 Euro. Neu ist, dass sich auch Einrichtungen und Verbünde bewerben können, die bislang nicht Teil des Programms waren. Die Ausschreibung startet im Herbst 2026.

Aufstockung bei „LOKAL“

Auch das Programm „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“, das sich an Kulturakteur:innen in Städten und Gemeinden unter 100.000 Einwohner*innen richtet, wird deutlich aufgestockt. Aufgrund der hohen Nachfrage erhöht die Kulturstiftung des Bundes die Mittel für die zweite Antragsrunde um 2,5 Millionen Euro auf insgesamt 5,52 Millionen Euro.

Damit können von 2026 bis 2031 bis zu 27 lokale Netzwerke gefördert werden. Die einzelnen Förderungen liegen bei 200.000 bis 240.000 Euro pro Netzwerk.
Antragsschluss ist der 31. März 2026.

Ausschreibungen

Der vierte Call for Residency Hosts im Mobilitätsprogramm Culture Moves Europe wurde veröffentlicht. Bis zum 16. März 2026 haben Kulturorganisationen die Möglichkeit, sich für die Förderung eines Residenzprojekts zu bewerben. Im Rahmen einer Residenz können die ausgewählten Kulturorganisationen bis zu fünf internationale Künstler:innen zu sich einladen. Die Dauer des Aufenthalts kann zwischen 21 und 90 Tagen variieren, wobei sich die Gastgeberorganisation für ein short-, medium- oder long-term Residenzprojekt entscheiden muss.

Am 9. Januar 2026 findet eine vom Goethe-Institut veranstaltete Q&A Session statt, die sich dem Call for Residency Hosts widmet. Sie können sich hier für die Session anmelden.

Veranstaltungen

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt startet ab Januar 2026 mit einer neuen DSEEerklärt-Reihe ins neue Jahr – mit praxisnahen Online-Seminaren zu verschiedensten Fachthemen wie zum Beispiel den Neuerungen im Jahressteuergesetz, Fördermittel, Künstliche Intelligenz oder Digitale Barrierefreiheit. 

Die Seminare sind kostenfrei.

Die Reihe wird flankiert von Video-Tutorials zu den verschiedenen Fachthemen. Ein Reinschauen lohnt sich!

News

Neuer digitaler Werkzeugkasten für die Kulturarbeit.
Als Ergebnis der siebenteiligen, hybriden Zoom-Reihe „Tooltime“, die Kulturakteure aus ganz Deutschland im Herbst 2025 miteinander ins Gespräch brachte ist eine Zusammenfassung erschienen. Im Mittelpunkt der Zoomreihe stand der Erfahrungsaustausch über digitale Tools, kluge Workflows und alltagstaugliche Lösungen, die kulturelle Arbeit einfacher, sichtbarer und wirksamer machen.

Das Kulturpaper „Digitale Tools für Kulturakteure und Veranstalter“ fasst nun die wichtigsten Ergebnisse aus den Workshops zusammen. Auf 58 Seiten gibt es eine voll gepackte Werkzeugkiste mit geballtem Wissen, Praxistipps und zahlreiche Links zu den vorstellten Tools.

In Tooltime geht es um digitale Tools wie ChatGPT, Canva, Trello, Mailchimp & Co.. Wie werden sie sinnvoll eingesetzt? Wir lassen uns von Best Practice Beispielen inspirieren. 

Das PDF kann gegen Spende oder Mitgliedschaft erworben werden aber auch kostenlos genutzt werden.

Das Projekt Tooltime wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) gefördert. Mit dem BULEplus unterstützt das BMEL Projekte, die Vorbildcharakter besitzen und Impulse für ländliche Regionen in ganz Deutschland geben.

Ein Projekt von Kultur in Scherfede e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Kreativmotor OWL e.V.

Stellenangebote

Das Bürger- und Sozialzentrum Huchting sucht eine Veranstaltungsmanager:in zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Über das bus

Das Bürger- und Sozialzentrum Huchting, kurz bus…, ist als Bürgerhaus ein lebendiger Treffpunkt im Stadtteil Bremen-Huchting. Wir, und die zum bus… gehörenden Vereine, bieten vielfältige soziale, kulturelle, künstlerische, bildungsorientierte und beratende Angebote und sind ein Ort der Begegnung für Menschen aller Generationen und Kulturen. Aktuell suchen wir Unterstützung für unser kleines, engagiertes Team im Bereich Veranstaltungen. Deine Aufgaben bei uns: Dein Hauptaufgabengebiet wird die Organisation und Betreuung von Angeboten sein. Dazu gehört u.a. der Umgang mit den Bewohnenden des Stadtteils, die Weiterentwicklung bestehender und Entwicklung neuer Angebote und das Erschließen neuer Zielgruppen. Die Projekte sind an die Bedürfnisse der Huchtingerinnen sowie an die Quartiersentwicklung angelehnt und dementsprechend breit gefächert. 2025 waren das z. B. Fahrrad- und Schwimmkurse für Erwachsene, „Frauenparty“, „Müllolympiade“ für Kinder, „TanzTee“, „Slowdating“, Kochtreffen, Stadtteilfeste, Kindertheater und Konzerte. Auch Öffentlichkeitsarbeit und die Akquise von Fördermitteln sind essenzielle Bestandteile der Arbeit, genau wie Vernetzung und Kooperationen, da z.B. die meisten unserer Projekte auf Kooperationen basieren.
Weitere Tätigkeiten der Stelle umfassen: Unterstützung der Geschäftsleitung, Protokollieren in Sitzungen, Erstellen von Listen etc.; Mitanpacken bei allem, was in einem kleinen Team so anfällt; Vertretung unseres Allrounders (erste Ansprechperson im bus…, Auf-/Abbau von Veranstaltungen, Kaffee zubereiten etc.).

Das wird gewünscht

Das wird geboten

Haben wir Dein Interesse geweckt?
Dann sende Deine Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 10.01.2026 als PDF per Mail an: gesa.ferger@bus-huchting.de
Bürger- und Sozialzentrum Huchting e. V.
Amersfoorter Str. 8
28259 Bremen


Allgemeine Hinweise
Um die Unterrepräsentanz von Frauen* in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen* bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen* werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Menschen wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden begrüßt. § 6 Abs. 1 BGleiG

Ausschreibungen

Die Gemeinde Stuhr unterhält im historischen Mühlenensemble in Stuhr-Heiligenrode mit Unterstützung des Landes Niedersachsen eine Künstlerstätte mit Wohn- und Arbeitsräumen zur Förderung des künstlerischen Schaffens.

Die Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode soll Nachwuchskünstler:innen aus Bremen und Niedersachsen aus dem Bereich Bildende Kunst dienen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, in geeigneter Umgebung ohne große wirtschaftliche Belastung künstlerisch wirken zu können.
Hier können jeweils zwei Künstler/innen parallel wohnen und arbeiten. Für 2026 erfolgt die Ausschreibung von zwei Wohn- und Arbeitsstipendien für den Bereich BILDENDE KUNST.