Stellenangebote

Die Irgendwo UG sucht eine zuverlässige und engagierte Person für die Geschäftsführung/Barkoordination für den Barbetrieb im IRGENDWO. Unterstützt wird diese durch eine Co-Geschäftsführung, die v.a. den kaufmännischen Teil verantwortet.
Das IRGENDWO ist eine selbstverwaltete Freifläche für Kunst, Kultur und Begegnung in Bremen. Zwischen Frühjahr und Herbst finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt – Konzerte, Partys, Performances, Lesungen, Workshops, Flohmärkte und vieles mehr.


Deine Aufgabe

Was dich erwartet

Wir laden ausdrücklich FLINTA, BIPoC, queere, behinderte und mehrfach diskriminierte Menschen ein, sich zu bewerben. Der Arbeitsort ist aktuell nicht vollständig barrierefrei, wir bemühen uns jedoch um gemeinsame Lösungen. Bei gleicher Eignung werden FLINTA*-Personen bevorzugt.
Du hast Interesse?
Dann schick uns bitte ein kurzes Anschreiben und einen Lebenslauf (oder eine Übersicht deiner Erfahrungen), evtl. Zertifikate und Arbeitszeugnisse per Mail an: info@irgendwo-bremen.de

News

Mit dem Abschluss des Projekts „Ökologische Standards für die Soziokultur“ zum 31.12.2025 steht soziokulturellen Einrichtungen und anderen Kultureinrichtungen bundesweit ein praxisbewährtes Instrument für ökologische Nachhaltigkeit in der Kulturarbeit zur Verfügung. Die bereits im Juli 2025 veröffentlichten Ökologischen Standards wurden vom Bundesverband Soziokultur entwickelt und mit soziokulturellen Einrichtungen erprobt. Sie liegen als Maßnahmenkatalog für ressourcenschonende Kulturarbeit vor und sind über ein Excel-Tool auf https://www.soziokultur.de für die systematische Selbsteinschätzung und schrittweise Umsetzung der Standards nutzbar. Gefördert wurde das Projekt durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ziel des Projekts war die Entwicklung eines gemeinsamen Handlungsrahmens für ökologische Nachhaltigkeit in der Soziokultur. Entstanden ist ein einheitlicher Standard, der von kleinen wie großen Einrichtungen genutzt werden kann – unabhängig davon, ob sie hauptamtlich oder ehrenamtlich geführt sind und ob sie im städtischen oder ländlichen Raum arbeiten. Die Ökologischen Standards sind damit ein Instrument für unterschiedliche Organisationsformen und Arbeitsweisen.

Der Standard verknüpft konkrete Maßnahmen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks mit Ansätzen zur strukturellen Verankerung von Nachhaltigkeit in Kulturbetrieben. Er integriert zentrale Anforderungen bestehender Leitlinien und Zertifizierungen, unter anderem des Blauen Engels für Veranstaltungen sowie des österreichischen Umweltzeichens für Kultureinrichtungen.

„Dank seines modularen Aufbaus und der drei Anforderungsstufen lässt sich der Standard flexibel an die jeweilige Situation anpassen. Von der Theaterproduktion bis zum Outdoorfestival deckt er unterschiedliche Praxisfelder ab. Damit ist er ein Angebot, das über die Soziokultur hinaus genutzt werden kann“, sagt Franziska Mohaupt, Projektleiterin beim Bundesverband Soziokultur.

Im Rahmen des Projekts entwickelte der Bundesverband Soziokultur zudem die Weiterbildung „Nachhaltigkeitsmanagement für Kulturschaffende“. Sie vermittelt fachliches Wissen sowie Prozesskompetenz und unterstützt Kultureinrichtungen dabei, konkrete Veränderungsprozesse anzustoßen. Die Weiterbildung wird derzeit mit Landesmitteln in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Darüber hinaus nutzte der Bundesverband Soziokultur die Ökologischen Standards, um die eigene Umweltperformance zu überprüfen und Nachhaltigkeit systematisch in die eigenen Organisationsstrukturen zu integrieren.

Zentrale Erkenntnisse aus dem Projekt

Ausblick

Mit dem Projektabschluss beginnt die Phase der breiten Anwendung der Ökologischen Standards. Im Mittelpunkt stehen die Nutzung in den Einrichtungen sowie die Weiterentwicklung gemeinsam mit der Praxis. Durch seinen modularen Aufbau kann der Standard kontinuierlich fortgeschrieben werden. Geplant ist eine Erweiterung für den Festivalbereich sowie perspektivisch um Aspekte sozialer Nachhaltigkeit.

Zum Einstieg in die praktische Anwendung bietet der Bundesverband Soziokultur am Dienstag, 03.03.2026, von 10:00 bis 11:00 Uhr ein weiteres Webinar an. Anmeldung hier: https://soziokultur.de/veranstaltung/oekologische-standards-einfuehrung-in-die-arbeit-mit-dem-excel-tool/

Stellenangebote

Der Verein POP Office Bremen versteht sich als Anlaufstelle und Kompetenzzentrum für die Musikszene im Land Bremen. Zur Verstärkung unseres Teams sucht das POP Office zum 01.04.2026 (befristet bis zum 31.12.2026 bei Aussicht auf Verlängerung bis zum 28.02.2027, so die Mittel des Vereins dies zulassen) eine zuverlässige und kulturinteressierte Person auf Minijob-Basis, die uns im Bereich Büroorganisation, Kommunikation und Projektassistenz unterstützt.


Deine Aufgaben:


Was du mitbringen solltest:

Das bieten wir dir:

Bewerbungsschluss ist der 08.032026, Bewerbungsgespräche finden am 16.03.2026 statt.

Bitte schicke eine aussagekräftige Bewerbung (max. 1 Seite) mit Lebenslauf bis zum 08.03.2026 an: info@popofficebremen.de

Veranstaltungen

Am 18.02.2026 ist das POP Office Bremen gemeinsam mit der Initiative Musik in den Pusdorf Studios zu Gast und zeigt euch welche Förderungen es in 2026 für euch gibt, mit denen ihr durchstarten könnt.

Henrik Rohde wird extra aus Berlin kommen, um die Künstler:innenförderung der Initiative Musik vorzustellen. Dabei handelt es sich um eines der bundesweit wichtigsten Programme, welches alle ambitionierten Musiker:innen kennen müssen. Henrik wird euch Rede und Antwort stehen.

https://www.initiative-musik.de/kuenstlerinnenfoerderung/

Rundum-Blick: Das POP Office wird nicht nur seine eigenen Förderungen wie den LIVEfonds (Deadline 22.02.2026), POP STIPENDIUM, PLAYTIME oder den neuen RELEASEfonds vorstellen, sondern auch Fördermöglichkeiten bei anderen Vereinen, Behörden und Stiftungen aufzeigen.

https://popofficebremen.de/livefonds/

https://popofficebremen.de/pop-stipendium/

https://popofficebremen.de/playtime/

UPDATE: Auch die in den letzten Jahren etablierte Projektmittelförderung des Senator für Kultur wird auf unserem POPup MEETup durch Chris Richter vorgestellt werden, so dass ihr einen nahezu lückenlosen Überblick über eure Möglichkeiten in 2026 bekommen sollt.

https://www.kultur.bremen.de/projektmittel-24268

Stellenangebote

Das Stipendien-Programm soll Nachwuchskünstler:innen aus Bremen und Niedersachsen aus dem Bereich Bildende Kunst dienen. Der Abschluss sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Daneben werden auch Bewerber:innen zugelassen, die ohne Hochschulabschluss aufgrund ihrer besonderen Begabung und künstlerischen Entwicklung herausragende künstlerische Leistungen erbracht haben.




Ausschreibungen

Für das Förderprogramm »Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen« der Kulturstiftung des Bundes stehen ab 2027 weitere 10 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel der zweiten Förderphase ist es, dass Kulturinstitutionen gemeinsam mit Kulturpolitik und Verwaltung mutige Zukunftsmodelle umsetzen. Ab Herbst 2026 können Anträge gestellt werden, von denen bis zu 20 zur Förderung ausgewählt werden.

Gefördert werden visionäre Transformationsvorhaben, die bestehende Arbeitsweisen grundlegend hinterfragen und weiterentwickeln – etwa durch neue Führungs- und Organisationsformen, innovative Finanzierungsmodelle, spartenübergreifende Kooperationen oder eine stärkere Öffnung hin zur Stadtgesellschaft. Die Projekte haben Modellcharakter und werden ihre Erfahrungen an andere Einrichtungen weitergeben.

News

Jetzt handeln: Ein wichtiger Meilenstein für die Livekultur: Musikspielstätten und Clubs haben erstmals eine eigene Wirtschaftszweigklassifikation. Damit das nicht nur auf dem Papier passiert, braucht es euer Zutun.

Was sich ändert:
Bisher tauchen Musikclubs in der Statistik unter Theater, Diskotheken oder Gastronomie auf – mit der Folge: fehlende Sichtbarkeit, verzerrte Zahlen, schwächere Argumente in Förder- und kulturpolitischen Debatten.

Abhilfe schafft die neue WZ-Klasse 90.31.3 – Live-Musikspielstätten, Musikclubs und ähnliche soziokulturelle Zentren.

Euer konkreter To-do (!!wichtig!!)
Damit eure Spielstätte ab 2026 korrekt gezählt wird:

Ohne diese Umstellung bleibt eure Spielstätte statistisch unsichtbar – mit ihr stärkt ihr die gesamte Branche.

Ausschreibungen

Das Green Culture Festival geht 2026 in die nächste Runde – und sucht noch bis zum 20.02.2026 Beiträge aus Kunst, Kultur, Medien und Kreativwirtschaft. Unter dem Leitthema „Durchatmen. Was kommt, was bleibt, was geht?“ steht eine gemeinsame Bestandsaufnahme zwischen Innovation, Resilienz und notwendigem Loslassen im Mittelpunkt.

Gesucht werden Vorträge, Workshops und neue Formate, die sich u.a. mit Energieeffizienz, Ressourcen, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Klimabilanzierung, Managementsystemen oder Transformationsprozessen im Kulturbereich beschäftigen.

Aufwands­pauschale: 650 € brutto inkl. Reisekosten (für ausgewählte Beiträge)

Stellenangebote

Zum 01.06.2026 sucht der Deutsche Tonkünstlerverband e.V. Bremen eine neue Geschäftsführung. Der DTKV e.V. ist ein bundesweit agierender Verband. In ihm sind in derzeit 14 Landesverbänden etwa 8000 freischaffende professionelle Musiker:innen vertreten. Der DTKV Bremen e.V. hat etwa 400 Mitglieder und berät in wichtigen Fragen für die Berufsgruppe. Dazu gehören: Einzelberatung zu praktischen, juristischen und anderen Fragen rund um den Beruf, Vernetzung innerhalb der Bremischen Kulturszene, Fortbildungen zu pädagogischen oder berufspolitischen Themen. Die Homepage des Verbandes vermittelt Musiklehrer:innen oder Künstler:innen für Konzerte. Zudem setzt er mit der jährlich stattfindenen Bremer Hausmusikwoche wichtige Akzente im kulturellen Leben der Stadt.

Zu den Aufgaben gehören:

Wir erwarten:

Die Tätigkeit wird als Minijob vergütet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt im Schnitt 5 Stunden im Homeoffice mit eigenem Equipment (der DTKV Bremen e. V. hat kein eigenes Büro). Eine wöchentliche Sprechzeit von 3 Stunden für Mitglieder ist anzubieten.


Ausschreibungen

Mit einem Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der Westfassade des Zentrums für Kunst im Bremer Tabakquartier setzen der Senator für Kultur Bremen, das Zentrum für Kunst und die Justus Grosse Immobilien ein sichtbares Zeichen für die Förderung der freien Kunstszene in Bremen. Der zweistufige Wettbewerb richtet sich gezielt an professionell arbeitende bildende Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und Bremerhaven.

Für die Realisierung der Fassadengestaltung stehen 20.000 Euro zur Verfügung. Der Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 01.03.2026. „Das vollendete Kunstwerk soll nicht nur das Zentrum für Kunst als kreativen Ort für viele freien Kunstschaffenden in Bremen hervorheben, sondern zugleich die Bedeutung öffentlicher Kunst im Stadtraum und für die Stadtentwicklung Bremens unterstreichen“, äußert sich Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz zum Ziel des Wettbewerbs, dessen Ergebnis feierlich beim diesjährigen Saisonabschlussfest des Zentrums für Kunst am Samstag, 27. Juni 2026, präsentiert werden soll.

Gesucht wird ein eigenständiger künstlerischer Entwurf, der sich mit der räumlichen, architektonischen und historischen Einbettung des Zentrums für Kunst auseinandersetzt. Inhaltliche oder stilistische Vorgaben gibt es bewusst nicht. Ziel ist es, künstlerische Freiheit zu ermöglichen und einen Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung des begrünten Innenhofs zu leisten, der bereits heute als Begegnungs- und Aufenthaltsort genutzt wird. Die rund 41 Meter lange und 15 Meter hohe Westfassade bietet dafür eine außergewöhnliche Fläche im Außenraum des Zentrums für Kunst.

Für die Realisierung der Fassadengestaltung steht ein Budget von 20.000 Euro zur Verfügung. Der Siegerentwurf wird über ein zweistufiges Verfahren ermittelt. Zunächst bietet der „Open Call“ allen Interessierten, die Möglichkeit sich für die Teilnahme an dem Kunstwettbewerb zu bewerben. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden bis zu sechs Künstler und Künstlerinnen ausgewählt, die eingeladen werden, einen Gestaltungsentwurf für die Fassade einzureichen.

Es ist geplant, die neue Fassadengestaltung am Samstag, 27.06.2026, im Rahmen des diesjährigen Saisonabschlussfests des Zentrums für Kunst feierlich zu präsentieren.

Teilnahmeberechtigt sind professionelle bildende Einzelkünstler und Künstlerinnen sowie Teams und Kollektive mit Lebens- und/oder Arbeitsmittelpunkt in Bremen oder Bremerhaven. Die Professionalität ist durch ein abgeschlossenes Kunststudium oder durch einschlägige Ausstellungs- und Auftragstätigkeiten nachzuweisen. 

Ausgelobt wird der Wettbewerb vom Zentrum für Kunst, dem Immobilienunternehmen Justus Grosse und dem Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen.