Beratung

»Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« fördert Projekte der Kulturellen Bildung, die von lokalen Bündnissen vor Ort geplant und durchgeführt werden.

Ab Januar 2023 befindet sich die Bremer Beratungsstelle »Kultur macht stark« in Trägerschaft von Stadtkultur Bremen e.V.
Wir beraten telefonisch, per E-Mail und persönlich zu Fragen, die das Bundesprogramm »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung«  betreffen.
Als Anlaufstelle für Bremen und Bremerhaven helfen wir bei ersten Fragen zu Förderungen von Projekten im Bereich der kulturellen Bildung.
Wir geben Erstinformationen für Vereine und Verbände, Schulen, Kitas und Kulturschaffende rund um das Programm »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung«.

Gerne beantworten wir Fragen zur Förderung und Antragsstellung, helfen bei der Suche nach einem geeigneten Förderangebot und passenden Bündnispartnern und erläutern die Struktur des Programms und des programmeigenen Portals Kumasta.

Neben der individuellen Beratung – per Telefon, E-Mail oder persönlich – organisieren wir Informationsveranstaltungen, Netzwerk- und Multiplikatorentreffen.
Wir möchten informieren und zum Austausch und zur Vernetzung von Vereinen, Initiativen, Jugendzentren, Kitas und anderen Stellen beitragen. Alle Interessierten sind zu unseren Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Förderung

Das Programm »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« startet ab 2023 für weitere fünf Jahre mit 27 Förderangeboten von Verbänden und Initiativen in in die dritte Förderphase. Lokale Bündnisse können sich um Fördermittel bewerben. Die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung wird gefördert – von der Alltagskultur über die Digitalen Medien, die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus. Auch die Angebotsformate sind vielfältig: Schnuppertage, Wochen- und Halbjahreskurse, Ferienfreizeiten oder Workshops – fast alles ist möglich. Die Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche von drei bis 18 Jahren und ermöglichen ihnen bessere Bildungschancen und kulturelle Teilhabe. Zielgruppe der Bildungsangebote sind Kinder und Jugendliche, die sich in Lebensumständen befinden, die den Zugang zur Bildung erschweren. Die Angebote sind außerschulisch und werden von Bündnissen mit mindestens drei lokalen Partnern durchgeführt.

Das Programm wird bundesweit von 27 Förderpartnern* (Förderern und Initiativen) umgesetzt. Förderer leiten auf Antrag Fördermittel an lokale Akteure für die Durchführung von Projekten weiter. Initiativen sind immer Teil der Bündnisse für Bildung und führen die lokalen Projekte selbst durch. Die Förderpartner verfügen über Erfahrungen und umfangreiches Wissen in kultureller Bildung sowie Kinder- und Jugendarbeit – damit sichern sie die Qualität der Angebote.

Neben den Förderern nehmen auch länderübergreifende Initiativen am Programm teil. Sie leiten allerdings keine Mittel weiter, sondern bilden selbst lokale Bündnisse für Bildung. Eine Bewerbung um Fördermittel ist daher bei Initiativen nicht möglich, wohl aber eine Kooperation mit ihnen als Bündnispartner.

Förderung

Förderbedingungen

Ob Kultur- oder Bildungseinrichtung, Verein oder Unternehmen, alle können sich einbringen, in allen Regionen Deutschlands. Für eine Förderung in »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« ist dabei Folgendes zu beachten:

  • Zielgruppe der geplanten Bildungsangebote sind drei- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche, die in einer so genannten Risikolage leben, welche ihre Chancen auf Bildung einschränkt. Das sind insbesondere Bildungsferne, Armut oder Arbeitslosigkeit im Elternhaus.
  • Die Angebote werden von lokalen Bündnissen für Bildung mit mindestens drei Partnern durchgeführt.
  • Die Angebote sind außerschulisch und zusätzlich.
  • Schulen und auch Kitas können jedoch Kooperationspartner sein. Förderfähige Angebote kultureller Bildung müssen vom Schulunterricht praktisch handhabbar abgegrenzt werden. Ebenso können Angebote in enger Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Kindergärten oder Horten stattfinden. Das reguläre Betreuungsangebot dieser Einrichtungen darf davon nicht beeinflusst werden und die Projekte daher klar abgegrenzt sein.
  • Förderfähig sind Sach- und Honorarkosten – die Einbeziehung von freiwilligem Engagement ist ausdrücklich erwünscht.
  • Zu förderungswürdigen Projekten auf lokaler Ebene können beispielsweise gehören: Kurse, Seminare und Veranstaltungen (einmalig oder regelmäßig), Kinder- und Jugendfreizeiten, Ferienakademien (mehrtägig), Patenschafts- und Mentorenprogramme.

Über das Kumasta-Antragssystem können lokale Bündnisse Anträge stellen zur Förderung von Bildungsangeboten.
Die Details zur Antragsstellung und Förderung finden Sie in den jeweiligen Konzepten der Förderangebote

Förderung

Neuerungen in der 3. Förderphase

  • Schule und Ganztag
  • ländliche Räume
  • kommunale Verankerung
  • Digitalität

    „Kultur macht stark“-Kurse, Workshops, Schnupperangebote u. Ä. können ab 2027 auch im Rahmen von Projekttagen und Projektwochen, die an Schulen durchgeführt werden, eingebunden werden. Die Beteiligung an Projekttagen und Projektwochen in Schulen kann gefördert werden, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind: z.B.:
  • Die freiwillige Teilnahme an „Kultur macht stark“-Projekten im Rahmen von Projekttagen und Projektwochen an Schulen bedeutet in Verbindung mit der schulischen Anwesenheitspflicht, dass Schüleri:nnen, die ggf. nicht an dem „Kultur macht stark“-Projekten teilnehmen wollen, in der Zeit an einem anderen Projektangebot oder an anderem Unterricht teilnehmen müssen.
  • Die Verantwortung für die vermittelten Inhalte, die Ziele, den Projektablauf und die Methoden für die „Kultur macht stark“-Projekte liegt beim außerschulischen Träger.

    Ein Projekt im Rahmen des offenen oder gebundenen bzw. verlässlichen Ganztags kann gefördert werden, soweit die „Abgrenzung zum Schulunterricht und Integration in den Ganztag“ genannten Voraussetzungen sämtlich erfüllt sind. Das bedeutet im Einzelnen:
  • Das Projekt ist nur in denjenigen Zeitfenstern des Ganztagsangebots förderfähig, in denen für die jeweiligen Teilnehmenden kein lehrplanmäßiger Unterricht bzw. keine Förderstunden und Angebote im Sinne der Stundentafel (unterrichtsbezogene Ergänzungen) stattfinden.
  • Die freiwillige Teilnahme an einem Projekt bedeutet die Wahl zwischen einer Teilnahme an einem „Kultur macht stark“-Angebot, freier Zeit oder ggf. auch einer Teilnahme an einem alternativen Angebot des Ganztages (andere Projekte, AGs, Freispiel). Freiwilligkeit ermöglicht es damit den Teilnehmenden, ein Projekt auch vor seinem regulären Ende zu verlassen und sich stattdessen für die Teilnahme an einem zeitgleichen Alternativangebot zu  entscheiden.
  • Das Projekt muss zusätzlich sein, d. h., es wurde in dieser Form nicht zuvor im Rahmen des Ganztagsangebots realisiert. Das schließt ein, dass ein bisher aus Mitteln für Ganztagsangebote finanziertes Projekt künftig nicht aus Mitteln von „Kultur macht stark“ finanziert werden kann.
  • Bei der Einordnung eines Angebotes als förderfähig oder nicht förderfähig macht es keinen Unterschied, ob es sich um ein Projekt im offenen oder (teil)gebundenen Ganztag handelt.
     
  • Für die Administration und Organisation erhält die antragstellende Einrichtung nach Abschluss des Projektes Verwaltungspauschale. Die Verwaltungspauschale beträgt 7 % der anerkannten Ausgaben, mindestens aber
    500 Euro.
  • Für Erst-Anträge gilt eine Untergrenze von
    2.000 Euro
    . Alle Förderanträge müssen diesen Betrag überschreiten.
     
Förderung

Bündnisse für Bildung

Die lokalen Bündnisse für Bildung führen »Kultur macht stark«-Projekte vor Ort durch. Die Bündnisse bestehen aus mindestens drei Einrichtungen oder Vereinen, die unterschiedliche Kompetenzen mitbringen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Kinder und Jugendlichen in ihrem Sozialraum erreicht werden und mit ihnen vor Ort Projekte der kulturellen Bildung umgesetzt werden.

Die Möglichkeiten der Bündnisbildung sind vielfältig: Je nach Programmpartner können beispielsweise ein Jugendzentrum, eine Kultureinrichtung und die Stadtteilansässige Gesamtschule sich zum Bündnis zusammenfinden. Oder eine Umweltstiftung, ein Filmclub und eine kommunale Kindertageseinrichtung. In vielen Bündnissen können ehrenamtliche Helfer:innen mitwirken.

So wird gefördert

Wenn sich geeignete Partner zu einem Bündnis zusammengefunden haben, stellt die antragsstellende Einrichtung einen Antrag bei einem der 27 Förderangeboten.
Gefördert werden Ausgaben, die bei der Durchführung der Bildungsangebote entstehen, das heißt Honorare oder Sachmittel – bis zu 100 Prozent der entstehenden und förderfähigen Ausgaben. Für die Durchführung eines Projektes kann außerdem eine Verwaltungspauschale beantragt werden. Das Bündnis selbst, das heißt Ausgaben für Personal oder Infrastruktur oder auch für Treffen der Bündnispartner, wird i.d.R. nicht gefördert.

Hier erhalten Sie einen Überblick über alle Förderer und Initiativen, Informationen zur Förderung der Bildungsangebote und zu den Voraussetzungen für eine Förderung.

Die Schritte zum Bündnis für Bildung im Überblick:

  • Idee für ein Kulturelles Bildungsprojekt entwickeln
  • Bündnispartner finden (mindestens drei Partner)
  • passenden Förderer finden
  • Antrag stellen
  • Bewilligung des Antrags
  • Bildungsangebote durchführen

Die Bündnisse für Bildung sollen nachhaltig wirken

Mit den Bündnissen für Bildung entwickeln sich Netzwerke vor Ort, die auch langfristig in der Förderung kultureller Bildung wirksam bleiben und zu einer Ausweitung zivilgesellschaftlichen Engagements beitragen sollen.

In »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« gibt es 27 Förderangebote, die Projekte in allen Bereichen der kulturellen Bildung fördern – von Tanz und Theater über digitale Spielekultur und Film bis hin zu Museum und Zirkus. Um Fördermittel zu beantragen, wird zunächst ein Förderer gesucht, der zur eigenen Projektidee passt. Hier können Sie über eine Suche nach Thema oder Altersgruppe passende Fördermöglichkeiten finden.
Haben Sie ein geeignetes Angebot gefunden, können Sie einen Antrag stellen. Hierbei sind die von den Fördererpartnern formulierten Anforderungen an die lokalen Bündnisse zu beachten. Die Entscheidung, ob ein Bündnis für die Durchführung des geplanten Projektes Fördermittel erhält, trifft der jeweilige Förderer.

Programmpartner

Bei der Umsetzung des Programms arbeitet das BMBF mit Partnern zusammen, die bundesweit aktiv sind. Das sind „Förderer“, die Projekte lokaler Akteure auf Antrag fördern, und „Initiativen“, die Bildungsprojekte gemeinsam mit lokalen Partnern selbst durchführen. 

Partner des BMBF bei der Umsetzung des Programms »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« sind ausgewählte Förderer und Initiativen, die bundesweit tätig sind und über Kompetenzen in der außerschulischen Bildung verfügen. Diese Programmpartner erhalten die durch das BMBF bereitgestellten Fördermittel und setzen sie in Angebote kultureller Bildung vor Ort um.

Dabei sind Förderer und Initiativen zu unterscheiden: Förderer leiten Fördermittel an Bündnisse vor Ort weiter und haben zur Vergabe der Mittel jeweils ein Antragsverfahren eingerichtet. Anträge auf Fördermittel können nur bei Förderern gestellt werden. Initiativen hingegen sind immer Teil eines Bündnisses auf lokaler Ebene und verausgaben Fördermittel auch selbst.

Die Mitarbeit in Bündnissen vor Ort ist immer möglich – bei Förderern und bei Initiativen.

Folgende Einrichtungen sind als Förderer und Initiativen in »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« aktiv. Für Informationen zu Möglichkeiten der Förderung und Mitwirkung klicken Sie bitte auf den Förderer oder die Initiative.

Anträge auf Förderung müssen bei den Programmpartnern, verschiedenen bundesweit agierenden Trägern, entsprechend ihres jeweiligen Konzeptes gestellt werden. Detaillierte Maßnahmenbeschreibungen der Verbände und Initiativen finden Sie im Kumasta-Antragssystem.

Programmpartner

Übersicht der Programmpartner

Programmpartner

Übersicht des BMBF

Viele weitere Informationen finden Sie hier:

www.buendnisse-fuer-bildung.de/buendnissefuerbildung/de/home/home_node.html

Informationen

»Kultur macht stark« fördert Projekte der kulturellen Bildung, die vor Ort zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen.

Für mehr Chancengleichheit zu sorgen bleibt eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben der nächsten Jahre. Ein Schlüssel dazu ist kulturelle Bildung. Mit »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« fördert das BMBF Angebote der kulturellen Bildung, in denen Kinder und Jugendliche mit erschwertem Bildungszugang neue Perspektiven entwickeln können und in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit 2013 mit dem Programm »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung«  Projekte der Kulturellen Bildung, die von lokalen Bündnissen vor Ort geplant und durchgeführt werden. Umgesetzt wurde das Förderprogramm in einer ersten Förderrunde in den Jahren 2013-2017.
Nun folgt die dritte Förderphase in den Jahren 2023 bis 2027.

Informationen

Hilfe bei der Antragsstellung

Unter diesem Link finden Sie »Kultur macht stark« – Kurzfilme zur Inspiration und Motivation bei der Planung von Projekten und zur Unterstützung bei der Antragsstellung.

Bündnisse für Bildung

Informationen

Infos zu »Kultur macht stark« auf YouTube

Link zum YouTube-Kanal der landesweiten Beratungsstellen, auf dem sich die Präsentationen aller an der »Kultur macht stark«-Reihe  „Frischer Wind! Kultur macht stark (2023-2027)“ teilnehmenden Programmpartner befinden: YouTube

Informationen

Informationen

Für mehr Chancengleichheit zu sorgen bleibt eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben der nächsten Jahre. Ein Schlüssel dazu ist kulturelle Bildung. Mit »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« fördert das BMBF Angebote der kulturellen Bildung, in denen Kinder und Jugendliche mit erschwertem Bildungszugang neue Perspektiven entwickeln können und in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit 2013 mit dem Programm »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« Projekte der Kulturellen Bildung, die von lokalen Bündnissen vor Ort geplant und durchgeführt werden. Umgesetzt wurde das Förderprogramm in einer ersten Förderrunde in den Jahren 2013-2017 gemeinsam mit 32 bundesweiten Verbänden und Initiativen.

2018 ging »Kultur macht stark.« für weitere fünf Jahre in eine zweite Förderphase. Das BMBF stellte bis 2022 bis zu 250 Millionen Euro zur Verfügung.

2023 startete nun für erneut fünf Jahre die dritte Förderphase.
Bei der Umsetzung des Programms arbeitet das BMBF mit 27 Partnern zusammen, die bundesweit aktiv sind. Dieses sind Förderer, die Projekte lokaler Akteure auf Antrag fördern und „Initiativen“, die Bildungsprojekte gemeinsam mit lokalen Partnern selbst durchführen.

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