Stellenangebote

Das Bürgerhaus Oslebshausen ist ein sozialkulturelles Stadtteilzentrum für alle Menschen; unabhängig ihres Alters, ihrer Religion oder Herkunft. Wir sind ein Haus, das Diversität liebt und lebt.

Unsere Angebote richten sich dementsprechend vielfältig aus. Nun sind wir auf der Suche nach pädagogischer Verstärkung (m/w/d)!

Was solltest Du mitbringen?

Auf jeden Fall eine pädagogische-künstlerische Ausbildung, am liebsten Kunst- oder Tanzpädagogik. Du solltest Lust haben, kulturelle Bildung und deren Inhalte zu vermitteln. Da wir auch mal auswärts arbeiten, ist ein Führerschein und ein eigener PKW gewünscht. Du solltest ebenfalls körperliche Arbeit nicht scheuen, da wir auch auf Festivals unterwegs sind und da unsere Zelte auf- und abbauen. Super wäre auch, wenn Du Dich in der Fördermittellandschaft schon auskennst und weißt, wie und wo man Anträge für verschiedene Projekte stellen kann. Auch der Umgang mit den gängingen Office-Programmen und sozialen Medien sollte Dir nicht fremd sein, da auch Öffentlichkeitsarbeit ein Teil Deiner Stelle sein wird.

Was bieten wir Dir?

Wir bieten Dir einen Arbeitsplatz, an dem Du sowohl Deine eigenen Themen und Ideen platzieren und gleichzeitig mit dem ganzen Team Projekte umsetzen kannst. Wenn Du Lust auf Menschen, Kultur und Bildung hast, dann bist Du bei uns an der richtigen Adresse.

Nun zu den harten Fakten:

Deine Stelle wird nach TV-L bezahlt, die Probezeit beträgt 6 Monate. Der Vertrag umfasst eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden. Der Vertrag ist vorläufig befristet auf zwei Jahre. Ein polizeiliches Führungszeugnis und der Nachweis einer Masernschutzimpfung ist ebenfalls nötig.

Du hast Lust bekommen bei uns mitzumachen? Dann schicke Deine aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf an claus@bghosl.de oder ganz klassisch per Post an: Bürgerhaus Oslebshausen e.V., z.Hd. Carina Claus, Am Nonnenberg 40, 28239 Bremen.

Förderung

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute an der Tagung des Kultur- und Medienministerrats der EU in Brüssel teilgenommen und dort in der öffentlichen Aussprache noch einmal den fundamentalen Wert der Kultur für Nationen, für Gesellschaften und für unsere Demokratie betont: „Wenn es um den Schutz des Menschheitskulturerbe geht und die Verantwortung dafür, Kunst und Kultur allgemein zugänglich zu machen, sorgen Politik und Zivilgesellschaft immer auch für ein friedliches Miteinander.“

Die Ministerinnen und Minister befassten sich bei der Ratssitzung mit einer Vielzahl von Themen. Unter anderem verabschiedeten sie eine gemeinsame Position zu den kulturpolitischen Aspekten des „Neuen Europäischen Bauhauses“. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Europäischen Kommission zum „Green Deal“ für umwelt- und klimagerechte Gestaltungsweisen von Städten und Regionen. Hier forderten die Ministerinnen und Minister, dass die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten bei der weiteren Umsetzung der Initiative die besonderen Umstände der Kultur und des kulturellen Erbes berücksichtigen.

Auch Ratsschlussfolgerungen zur Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit europäischer audiovisueller Inhalte und Medieninhalte standen auf der Tagesordnung. Dabei wurden verschiedene Impulse aus den unter deutscher Präsidentschaft erarbeiteten Ratsschlussfolgerungen zur Sicherung eines freien und pluralistischen Mediensystems aufgegriffen.

Bei der Ratssitzung stellte die Europäische Kommission außerdem das Online-Tool „CulturEU“ vor. Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche gebündelt Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen, Künstler und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. Gemeinsam mit meinen Counterparts aus Portugal und Slowenien habe ich mich in der EU-Trioratspräsidentschaft intensiv dafür eingesetzt. Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“

Die Kulturstaatsministerin unterstützt gemeinsam mit Österreich ein ähnliches Informationsportal des Creative Europe Desk Kultur in Bonn, das sich speziell an den deutschsprachigen Raum richtet. Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet und ist verfügbar unter: www.europa-foerdert-Kultur.eu.

Monika Grütters konnte zudem erneut für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für den gewerblichen Kunsthandel werben: „Hier stimmen mich die jüngsten Entwicklungen zuversichtlich: Die Kompromisslösung, die derzeit in den zuständigen Gremien besprochen wird, weist in die richtige Richtung und hat die kulturpolitische Unterstützung der Bundesregierung.“

Pressemitteilung 415
Dienstag, 30. November 2021
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Ausschreibung

Zur Förderung des literarischen Nachwuchses sowie professionell arbeitender Autor:innen vergibt der Senator für Kultur auch im Jahr 2021 zwei Stipendien an Schriftsteller:innen, die ihren Wohnsitz in Bremen/Bremerhaven oder dem angrenzenden Umland haben. Wie bereits im vergangenen Jahr werden zwei unterschiedliche Stipendien ausgeschrieben, deren Dotierung 2020 im Zuge der Bewerbung Bremens um den UNESCO-Titel „City of Literature“ jeweils verdoppelt worden ist.

Zum einen wird ein Projektstipendium zu 5.000,- Euro vergeben, das sich an bereits professionell arbeitende Autor:innen richtet, die an einem aktuellen Buchprojekt arbeiten.

Zum anderen ein Nachwuchsstipendium zu 4.000,- Euro (plus Mentoring-Programm), das sich an Autor:innen im Alter von unter 40 Jahren richtet.

Darüber hinaus sind beide Stipendien mit der Option eines Arbeitsaufenthalts von ein bis sechs Monaten in einem Appartement der Bremer Landesvertretung in Berlin verknüpft. Damit bietet die Landesvertretung beiden Stipendiatinnen die Möglichkeit, in der Hauptstadt für einen selbstbestimmten Zeitraum intensiv an ihren Projekten weiterzuarbeiten.

Nach der öffentlichen Ausschreibung der Stipendien haben sich seit Mitte Juli insgesamt rund 50 Autor:innen um die beiden Stipendien beworben. Die fünfköpfige Jury war von der hohen Qualität der eingesandten Texte beeindruckt, lobte die Vielfalt, Aktualität und Relevanz der Projekte, musste sich schließlich aber für jeweils eine der Bewerbungen entscheiden.

Folgende Entscheidungen wurde dabei getroffen:

Das Projektstipendium zu 5.000,- Euro geht an Ursel Bäumer.
Das Nachwuchsstipendium zu 4.000,- Euro geht an Frauke Schumacher.

Alle Informationen zum Autor:innenstipendium sind auch zu finden unter: https://www.literaturkontor-bremen.de/autorinnenstipendium

Ausschreibung

+++Scroll down for english+++

COAPPARATION 3, Open Call Atelierstipendien im Arbeitszimmer thealit Frauen.Kultur.Labor.

Deadline: 15. September 2021

Wir bieten – als Abschluss der Serie COAPPARATION, in ihrem 3. Teil nochmals vier einmonatige Atelierstipendien für eine Künstlerin / eine Gruppe im Arbeitszimmer von thealit an. Der Ladenraum in der St.-Jürgen-Straße in Bremen hat sich schon für verschiedene Atelier- und Präsentationsformen als gut geeignet erwiesen. Er hat zwei Räume: Einer nach vorne zur Straße mit großem Schaufenster und breitem Gehweg vor dem Fenster und einen, nach hinten gelegen, mit einem kleinen Balkon. Die Räume sind sanitär gut ausgestattet. (Jedoch ohne Dusche.) Der vordere Ladenraum ist auf dem Foto der Gruppe leer&gut (Esther Adam, Katharina M. Greeven) aus ihren Schaufensterpräsentationen während ihres Atelierstipendiums zu erkennen.

Die Bewerber:innen sind eingeladen zu dem Thema COAPPARATION* – in weiter Auslegung – zu arbeiten bzw. darauf zu reagieren. Für die Publikation der Arbeiten, die nicht verpflichtend ist, kann das große Fenster des Arbeitszimmers zur Straße genutzt werden sowie die Website von thealit und andere digitale Publikationsformen. Auch ein Instagram take over des Thealit-Accounts wäre möglich. Sogar Präsentationen (Vortrag, Ausstellung, Performance) und Gespräche im Arbeitszimmer können unter Umständen realisiert werden, unter Einhaltung der jeweiligen Covid-19-Schutzmaßnahmen und Verordnungen, jedoch stets nur mit einer kleinen Anzahl von Teilnehmer_innnen auf Grund der geringen Größe der Räume. Die Kuratorinnen von Thealit (Claudia Reiche / Andrea Sick) stehen für die eingeladenen Künstlerinnen zum Austausch und zur gemeinsamen Reflektion insbesondere während der Zeit des Atelieraufenthaltes zur Verfügung.

Folgende Zeitfenster sind zu vergeben: November 2021 Dezember 2021 Januar 2022 Februar 2022 Das Atelierstipendium beinhaltet die Nutzung der Räume (leer mit kleiner Kaffeekochecke, Tisch und Stuhl), einen Materialkostenzuschuss von 400 Euro, sofern möglich die benötigte technische Ausstattung (Projektor, Werkzeugkoffer, Audioboxen, Audioaufnahmegerät). Sofern benötigt, ist ein Fahrt- und Transportkostenzuschuss bis zu 200 Euro verfügbar. (Mit Belegen einzureichen) Und ein kleiner Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten von 400 Euro.

Das Stipendium umfasst auch Unterstützung bei der Publikation der Arbeiten. (Total max. 1000 Euro) 
Einreichungen mit Anschreiben und CV (+ Portfolio oder Textproben) und bevorzugtem Datum (und Ausweichdatum) und Fragen bitte an: 
Lola Castro / thealit 
 castro(at)thealit.de <http://thealit.de/> 0421-701632 Deadline: 15. September 2021

*COAPPARATION? Kooperation ist zum einen ein Verfahren oder Verhalten, das von 
Kultur(politik) bis zur Evolution (und andersherum) als maßgeblich angesehen werden kann. Wie ein Antriebsapparat ermöglicht es Fortlauf oder Stopp von Funktionszusammenhängen, deren komplexe Rhythmen und Intervalle wiederum apparativ erscheinen können. In einer Apparition, französisch für ein Erscheinendes, vielleicht? COAPPARATION wäre so auch ein wenig COAPPARITION, denn auf ein gemeinsames Verstehen, Verständigen, Befragen, Zögern und Handeln geht jede Kooperation oder deren Ablehnung zurück. Im Frühsommer 2022 wird eine gemeinsame Veranstaltung mit allen Beteiligten aus den Teilen COAPPARATION 1, 2, 3 stattfinden.

www.thealit.de/lab/coapparation   www.thealit.de

thealit. Frauen.Kultur.Labor.e.V. wird gefördert vom Senator für Kultur Bremen

++++English Version++++

COAPPARATION 3, Open Call Studio Grants at Arbeitszimmer thealit, Frauen.Kultur.Labor.

We offer – as a conclusion of the series COAPPARATION, in its 3rd part again four one-month studio residencies in thealit’s Arbeitszimmer (working and exhibition space) to four different female artists / groups. The former store space, located on St.-Jürgen-Straße in Bremen, has already proven to be well suited for various forms of working practices and presentations. It has two rooms: one at the front with a large window facing the street, looking out on a broad sidewalk, and one room in the back with a small balcony. It has good sanitation facilities, although there is no shower. The front store space can be seen in the photo by the group leer&gut, (Esther Adam, Katharina M. Greeven) from their window displays during their studio residency. The artists will be invited to work with or react to the theme of COAPPARATION*, in the broadest sense.

To publicize the works—which is not obligatory—the large window of the workroom (the shop space) can be used, as can the thealit website and other digital publication channels. It would also be possible to take over the thealit Instagram account. Even presentations (lecture, exhibition, performance) and talks in the Arbeitszimmer space may be realized, but only if in compliance with the respective Covid-19 protection measures and regulations and always only with a small number of participants due to the small size of the rooms. The thealit curators (Claudia Reiche / Andrea Sick) will be available to converse with the artists and engage in reflection together, especially during the studio residency.

The following time slots are offered: November 2021 December 2021 January 2022 February 2022 The studio grant includes the use of the rooms (empty with a small coffee corner, table and chair), a material cost allowance of 400 euros, if possible the necessary technical equipment (projector, toolbox, audio boxes, audio recording device). If needed, a travel and transportation allowance of up to 200 euros is available (to be submitted with receipts and tickets), a small allowance for living expenses of 400 euro too. The grant also includes support for publication of the work. (Total max. 1000 euro)

Please submit applications with a cover letter and CV (+ portfolio or text samples), along with your preferred date, an alternative one, and any questions to: Lola Castro / thealit castro(at)thealit.de 0421-701632 Deadline: September 15, 2021

*COAPPARATION? Cooperation is a process or behavior that can be regarded as essential for many things, ranging from culture and cultural politics to evolution, and vice-versa. Like an engine, it enables the stop and go of functional relationships, whose complex rhythms and intervals can in turn appear instrumental. In an apparition—another word for manifestation—perhaps? In that case COAPPARATION would be a little bit of COAPPARITION, because each instance of cooperation or each instance of its rejection comes down to common understanding, agreement, inquiry, hesitation, and action. In early summer 2022, a joint event will take place with all participants from the parts COAPPARATION 1,2,3.

www.thealit.de/lab/coapparation   www.thealit.de

thealit. Frauen.Kultur.Labor. e.V. is funded by the Senator for Culture Bremen

News

Pressemitteilung des BKM vom 17. August 2021

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute auf Einladung der Deutschen Nationalbibliothek mit weiteren Expertinnen und Experten das Perspektivpapier „Kulturen im digitalen Wandel. Perspektiven des Bundes für Vermittlung, Vernetzung und Verständigung“ präsentiert und diskutiert. In dem Perspektivpapier werden Prioritäten für die weitere digitale Transformation des öffentlichen Kulturbereichs in den kommenden Jahren gesetzt. Der Fokus liegt auf Einrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Bundes, es werden aber auch Herausforderungen für den Kulturbereich insgesamt identifiziert.

Kulturstaatsministerin Grütters: „Der Kulturbereich hat gerade während der Corona-Krise seine digitalen Kompetenzen deutlich ausgebaut und hier einen großen Entwicklungsschub erfahren. Mit dem Perspektivpapier wollen wir das weite Feld digitaler Möglichkeiten noch mehr als bisher für den Kulturbereich fruchtbar machen. Mit ihrem kreativen Potential kann und sollte gerade die Kultur die gesellschaftliche Debatte über neue Technologien und den digitalen Wandel mitgestalten. Der Deutschen Nationalbibliothek und den an diesem Strategieprozess beteiligten Expertinnen und Experten danke ich sehr für ihre Ideen und Impulse.“

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hatte mit einer Kernarbeitsgruppe – bestehend aus Einrichtungen unterschiedlicher Sparten und aus Kulturverbänden – einen partizipativen Strategieprozess angestoßen, der zu dem jetzt vorliegenden Perspektivpapier geführt hat. Zu dieser Gruppe gehörten die Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Deutsche Digitale Bibliothek, der Deutsche Bibliotheksverband, der Deutsche Kulturrat, der Deutsche Museumsbund, die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, das Bundesarchiv, der Deutsche Bühnenverein sowie die Deutsche Nationalbibliothek, die den Prozess gemeinsam mit dem Bundeskulturressort moderiert hat.

Vertreterinnen und Vertreter dieser Arbeitsgruppe, darunter der Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek, Frank Scholze, der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, und der Präsident des Bundesarchivs, Michael Hollmann, stellten im Rahmen der heutigen Digitalkonferenz die zentralen Arbeitsfelder des Papiers vor. Diese reichen von der stärkeren Verlässlichkeit und Verfügbarkeit digitaler Infrastrukturen über eine attraktivere und bessere Vermittlung bis hin zu einer effektiveren, Einrichtungen und Sparten übergreifenden, Vernetzung.

Dabei zeigt das Papier auf, wie der Bund künftig wichtige Akzente bei der Digitalisierung im Kulturbereich setzen kann, zum Beispiel mit der Schaffung einer Allianz zur Kulturgutdigitalisierung, mit der Nutzung der Erkenntnisse aus dem Verbundprojekt „museum4punkt0“ für einen größeren Kreis von Einrichtungen oder mit dem Ausbau der Deutschen Digitalen Bibliothek. Neben der Fortsetzung der Digitalisierungsoffensive im Kulturbereich, mit der besonders transformative Projekte gefördert werden, wird auch ein Digitalisierungsrat für den Bereich Kultur vorgeschlagen, der in Fragen des digitalen Wandels berät und den Austausch wichtiger Akteurinnen und Akteure über Stand und mögliche Lösungsansätze bei digitalen Herausforderungen unterstützt.

Das Perspektivpapier ist abrufbar unter:
www.kulturstaatsministerin.de

BKM
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