Ausschreibungen

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Prämiert werden herausragende Kurzfilme in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Animations- und Experimentalfilm.

Insgesamt werden jährlich 255.000 Euro für Nominierungen und die Filmpreise in Gold sowie zusätzlich 20.000 Euro für den besten mittellangen Film vergeben. Er wird jedes Jahr von der Staatsministerin für Kultur und Medien verliehen.

Die Filmschaffenden können ihre Filme ab sofort selbst einreichen. Dafür muss die bewährte Vorauswahl jedoch durch Stellen, die zum Vorschlag berechtigt sind, wie Verbände und Einrichtungen des deutschen Films, nachgewiesen werden. Hierfür ist unter Bewerbung ein Vordruck bereitgestellt.

Zudem erfolgt die Bewerbung für den Deutschen Kurzfilmpreis in diesem Jahr ausschließlich digital über das Bundesportal

Die Einreichung von Filmen ist bis zum 15. Mai 2024 möglich.

Ausschreibungen

Nachwuchswettbewerb in den Nachbarschaftsfilialen der Hamburger Sparkasse und auf dem Hamburger Gitarrenfestival. Teilnehmen können Solist:innen – im Alter zwischen 16-29 Jahren, die sich um die Teilnahme in den zwei Wettbewerbskategorien „Konzertgitarre“ und „Popular Guitar Styles“ ( – darunter fällt Fingerstyle, Blues, Jazz, Südamerikanische Gitarrenmusik, Flamenco u.a.) bewerben.

Die Förderung des künstlerischen Nachwuchses ist ein wichtiges Thema von GitarreHamburg. Insbesondere in den beliebten Reihen „Neue Szene“ und „Gitarrentage im Instituto Cervantes“, werden jungen Künstlerinnen bei den Hamburger Gitarrentagen jedes Jahr spannende Podien geboten. In 2022 ging GitarreHamburg noch einen Schritt weiter und hat – unterstützt von der Haspa Musik Stiftung, erstmals einen internationalen Nachwuchswettbewerb ausgerichtet. In diesem Jahr geht der Wettbewerb, unter dem Namen „HANSE GUITAR CUP“ in eine neue Runde. In dem Wettbewerb geht es darum, den jungen Künstler:innen die Chance zu
geben, sich vor der wichtigsten Jury – dem Publikum, zu beweisen.

Nach einer Bewerbungsrunde werden 12 junge Gitarrist:innen vom 21. – 26. Oktober 2024, in der Art eines Turniers, in sechs verschiedenen Nachbarschafsfilialen der HASPA, je drei Finalist:innen in zwei Kategorien ausspielen. Das Finale findet am 09. und 10. November 2024 auf der Bühne des Hamburger Gitarrenfestivals statt. Die Gewinner:innen desWettbewerbs erhalten im darauffolgenden Jahr u.a. ein Engagement im Rahmen der Hamburger Gitarrentage 2025 und weitere attraktive Preise.

Ausschreibungen

Der „EIGENART KUNSTPREIS – seelische Gesundheit“ findet 2024 auf Initiative des TANDEM e.V. – soziale Teilhabe gestalten zum zweiten Mal statt. Der Kunstpreis soll jedes zweite Jahr ausgeschrieben werden.
Dabei wird jeweils ein Thema für alle Wettbewerbsbeiträge festgelegt.

Die Ausschreibung richtet sich an Künstler:innen, die in Deutschland leben und arbeiten und denen das Thema seelische Gesundheit am Herzen liegt. Das Thema 2024 verbindet und ist Kriterium der Teilnahme:


„Unendlich kalt,
meine Seele ist so kläglich alt,
meine Seele, die friert so sehr,
als ob in meinem Körper Winter wär.“
Aiko


Eingereicht werden kann je Teilnehmer:in ein eigenständig entwickeltes und hergestelltes Werk.
Eingereicht werden können Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie. Bildhauerische Exponate können wir leider nicht berücksichtigen.
Die Bildgröße sollte möglichst die Maße von 120 cm x 150 cm (H x B) nicht überschreiten.
Das Exponat soll zunächst für eine Vorauswahl nur digital unter Angabe der Urheber:in (Keinen Künstlernamen) und der postalischen Anschrift mit Titel, Technik, Größenangabe, kurze Werkbeschreibung und Künstlervita unter eigenart@tandem-brv.de eingereicht werden.
Unter den Beiträgen ermittelt die Jury die Werke, die dann im Original einzureichen sind.
In Folge werden diese dann, für eine an der Preisverleihung anschließenden Ausstellung in der Zeit vom 25. Oktober 2024 bis zum 10. Januar 2025 in Bremervörde kostenfrei zur Verfügung gestellt.


Aus dieser Auswahl werden die Preisträger:innen gewählt:

  1. Preis: 1.000 Euro
  2. Preis: 500 Euro
  3. Preis: 500 Euro

Die digitalen Daten der Wettbewerb können vom 01. Mai bis zum 4. Juli 2024 eingereicht werden.
Die Vernissage findet am 25. Oktober 2024 statt. Die Preisverleihung erfogt zur Finissage am 10. Januar 2025.

Schirmherr und Jurymitglied
Michael Hannebacher / Bürgermeister der Stadt Bremervörde

Ausschreibungen

Der Verein der Sieben Faulen wurde 2006 gegründet, um – genauso wie in der Legende – mit möglichst geringem Aufwand Gutes für die Freie Hansestadt Bremen zu bewirken. Sein Satzungszweck wird verwirklicht durch die Vergabe von Preisen und die Auslobung von Wettbewerben.  

Der Verein setzt für jeden ausgelobten Preis eine Kategorie fest. Im Jahr 2022 war das „Bildung und Erziehung“, für die aktuelle Preisauslobung des Jahres 2024 ist es die Kategorie „Kunst und Kultur“.

Ihr Projekt

Gesucht werden innovative und zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, die positive Aufmerksamkeit auf Bremen und die hier lebenden Menschen lenken. Die Reaktion von außerhalb, auf die wir hoffen: „Wow, dass Ihr das in Bremen habt/könnt/macht/tut“. Dabei interessiert uns insbesondere, was (noch) nicht alle kennen. Bereits begonnene Vorhaben sind ebenso zugelassen wie eine Ideenbeschreibung für zukünftige Vorhaben. Projekte, die als Regelbetrieb gelten können, werden jedoch nicht berücksichtigt. Ideal sind solche, die ganz im Sinne der Sage der Sieben Faulen einfach und überzeugend unser gemeinsames Leben verbessern.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Zur Teilnahme zugelassen sind natürliche Personen, wobei sich Einzelpersonen ebenso bewerben können wie Teams. Entsprechend den Zwecken des Vereins sind Teilnehmer oder Teilnehmerinnen, die die Vielfalt der Bremer Stadtgesellschaft spiegeln, ausdrücklich willkommen.

Bewerbung

Folgende Formen der Bewerbung sind zugelassen:

Die Bewerbung muss aufzeigen, dass sie in die ausgeschriebene Kategorie einzuordnen ist. Sie muss enthalten:

Für die Abgabe der Bewerbung bei der Geschäftsstelle des Vereins gilt eine Frist bis zum1. September 2024

Die Sieben Faulen e. V.
℅ Ganten Hünecke Bieniek & Partner
Ostertorstraße 32
28195 Bremen

Verfahren

Das Verfahren der Preisvergabe wird wie folgt gestaltet:

Die Entscheidungen der Jury werden auf der Grundlage der Satzung nach freiem Ermessen getroffen und sind nicht überprüfbar. Die Preisverleihung wird mit den Mitgliedern in einem passenden Ambiente erfolgen.

Ausschreibungen

Eine Einladung zum Mitmachen! Anmeldung bis zum 22. April 2024.

Am 31. August 2024 verwandelt das steptext dance project den Bremer Marktplatz wieder in eine Open-Air-Bühne. Viele kennen „Dancing in the Streets“ bereits oder haben schon in den Vorjahren daran teilgenommen. Auch dieses Jahr möchte steptext in der Bremer Innenstadt die vielfältigen Formen des Tanzes feiern und der Bremer Tanzkulturszene eine Bühne bieten. Unter dem Motto „Global Locals in Exchange“ freuen sich die Veranstalter:innen über ein diverses Programm unterschiedlicher Tanzgruppen aus Bremen, die Tänze und Tanzstile aus aller Welt praktizieren. Ob professionelle, semi-professionelle oder Hobbytänzerinnen – alle sind willkommen ihre Tanzkunst zu präsentieren.

Ihr seid herzlich eingeladen, mit euren Tänzer:innen und Tanzgruppen an Dancing in the Street 2024 teilzunehmen. Bitte meldet euch bis spätestens zum Montag 22.4. ob ihr dabei seid!

Die Tanzschulen werden gebeten, wie im letzten Jahr, ohne Aufwandspauschale mitzumachen. Gefördert hat der Senator für Kultur im Programm Interkultur. Daher können nur kleine Aufwandsentschädigungen für interkulturelle Vereine und professionelle Tanzschaffende angeboten werden.

Dieses Jahr möchte steptext außerdem ein weiteres Angebot an alle interkulturellen Vereine machen: eine gemeinsame Performance.
Die Idee ist, dass einzelne Tänzer:innen aus verschiedenen Gruppen mit Tänzen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen eine gemeinsame Choreografie erarbeiten, die Elemente aus den verschiedenen Tanzstilen aufgreifen und vereinen. Unter der Leitung von der professionellen Tänzerin und Tanzpädagogin Leila Bakhtali soll so eine vielfältige Performance entstehen, die die verbindende Kraft des Tanzes zeigt und die Diversität der Bremer Tanzszene feiert.
Wenn ihr euch daran beteiligen möchtet, meldet euch bitte möglichst zeitnah.
Leila wird euch dann in den nächsten Wochen bei euren Proben besuchen, einige eurer Schritte und Choreografien erlernen und mit euch gemeinsam an Ideen für die gemeinsame Performance arbeiten. Im August finden dann (nach Absprache) die gemeinsamen Proben mit allen Beteiligten statt.
steptext freut sich sehr freuen, wenn möglichst viele von euch an diesem tänzerisch-kulturellen Austausch teilnehmen würden!

Ausschreibungen

Auf der Internetplattform „Call for Kunst“ bündeln die Initiator:innen Ausschreibungen, um die Recherche zu erleichtern.

„Wir glauben, es gibt haufenweise Calls im Internet.
Wir wissen, es ist nicht nur umständlich, sondern auch zeitraubend, diese Ausschreibungen zu finden. Und, hat man mal eine, dann passt sie oft nicht zu dem eigenen Schaffensfeld. Aber womöglich hilft sie jemand anderem?

Callforkunst ist eine Plattform, mit der wir Förderrecherche erleichtern wollen. Die Seite ist unser Ansatz zur Verbesserung und Unterstützung der Arbeits- und Produktionsbedingungen von Künstler_innen.“

Ausschreibungen

Düsseldorfs säkularer Kunstpreis – der DA! Art-Award – wird im Zwei-Jahres-Turnus zu einem jeweils wechselnden Thema vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst ausgelobt. Er will Künstlerinnen und Künstler inspirieren, sich kritisch mit Religion und Irrationalismus auseinanderzusetzen. Vor zwei Jahren lautete das Thema »Die Macht des Mythos«. Mehr als 1.300 Bewerbungen gingen ein. 100 Werke wurden nominiert und vier Preise im Gesamtwert von 10.000 € vergeben. Nun ist es wieder soweit – diesmal verbunden mit unserer Aufforderung an Sie: Check Your Dogma!

Einsendeschluss ist Sonntag, der 07.07.2024.

Ausschreibungen

Der RecyclingDesignpreis ist ein „offener“ Wettbewerb, bei dem alle Kreativen mit professioneller oder semiprofessioneller Ausbildung eingeladen sind, ihre Arbeiten und Entwürfe einzureichen.

Der RecyclingDesignpreis ist ein offener Wettbewerb, für den sich Kreative aller Altersklassen mit professioneller oder semiprofessioneller Ausbildung bewerben können. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro, der zweite mit 1.000 Euro, der dritte mit 500 Euro und der neue, von FUTURZWEI gestiftete Sonderpreis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Alle Infos unter https://recyclingboerse.org/recyclingdesignpreis/

Bewerbungsschluss 31. Mai 2024

Ausschreibungen

Auch dieses Jahr sind Bremer Künstler:innen eingeladen, sich für einen dreimonatigen Aufenthalt (Mitte August bis Mitte November) in Helsinki im Rahmen des Helsinki International Artist Programme (HIAP) zu bewerben.

Die Helsinki Artist Residency bietet Bremer Künstler:innen eine Plattform, um sich frei auszuprobieren und sich zu vernetzen. Neben der finanziellen Unterstützung fördert das Residenzprogramm neue Ansätze und den Austausch für die Produktion künstlerischer Arbeiten. Unsere internationale Partnerinstitution HIAP bietet ideale Voraussetzungen für die Vernetzung vor Ort als auch zwischen den internationalen Gästen der Organisation. HIAP gewährt Zeit und Raum für ein offenes Forschen und Experimentieren, ohne die Bedingung ein Projekt fertigstellen zu müssen. Die Institution vor Ort unterstützt die Künstler:innen Kontakte zu lokalen Kunstschaffenden und Organisationen herzustellen. Zudem bietet HIAP den Künstler:innen zum Abschluss ihrer Residenz die Chance, ihre Projektideen und Arbeiten im Rahmen eines Open Studios-Events vorzustellen.
 
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich professionell arbeitende Künstler:innen mit (erstem) Wohnsitz in Bremen, die ihr Studium an einer Kunsthochschule abgeschlossen haben bzw. nachweislich professionell als Künstler:in arbeiten sowie über Englischkenntnisse verfügen. Es gibt keine Altersbeschränkung. Künstler:innen dürfen ihre Kinder mitbringen, es wird jedoch keine Kinderbetreuung angeboten.
 
Was bietet die Residency?
Die Residency umfasst die Übernahme der Reisekosten, die Unterbringung in einem der Wohnateliers von HIAP in Helsinki im genannten Zeitraum, ein monatliches Barstipendium von 1.500 €, einen Reisekostenzuschuss in Höhe von 700 € sowie ein einmaliges Produktionsbudget von 500 €. Darüber hinaus unterstützt HIAP vor Ort mit der Aufnahme in ein Netzwerk und der kuratorischen Betreuung durch das Team von HIAP.
 
Wie bewirbt man sich?
Die Bewerbungsunterlagen umfassen:
– vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inkl. Motivationsschreiben (max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen) auf Englisch
– Portfolio (max. 15 Seiten und 10 MB) mit deutschen und englischen
Werkangaben
– Lebenslauf mit Ausstellungstätigkeit in Deutsch und Englisch (je 1 Seite)
 
Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen digital als PDF per E-Mail an: assistenz@kuenstlerhausbremen.de
 
Bewerbungsschluss: Sonntag, 14. April 2024, 24 Uhr!
Unvollständige oder später eingereichte Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden. Die Jury entscheidet bis Mitte Mai über die Vergabe der Residency.
 
Rückfragen richten Sie bitte an Janine Behrens, per E-Mail an:
jbehrens@kuenstlerhausbremen.de oder telefonisch unter: 0421-5980 412.

Ausschreibung als PDF finden Sie hier.

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Once again this year, artists from Bremen are invited to apply for a three-month residency (imd-August to mid-November) in Helsinki as part of the Helsinki International Artist Programme (HIAP).

The Helsinki Artist Residency provides a platform for Bremen artists to freely explore and network.  In addition to financial support, the residency program encourages new approaches and exchange for the production of artistic works. Our international partner institution HIAP offers ideal conditions for networking locally as well as between the organization’s international guests. HIAP grants time and space for open research and experimentation without the condition of having to complete a project. The local institution supports the artists in establishing contacts with local artists and organizations. In addition, HIAP offers artists the chance to present their project ideas and work at an Open Studios event at the end of their residency.

Who can apply?
Applications are open to professional artists with (their primary) residence in Bremen, who have completed their studies at an art academy or have a proven track record of working professionally as an artist, and who have a working knowledge of English.  There is no age limit. Artists may bring their children, but no childcare is provided.

What does the residency offer?
The residency includes travel expenses, accommodation in one of HIAP’s residential studios in Helsinki during the specified period, a monthly cash stipend of € 1,500, a travel allowancein the amount of € 700, and a one-time production budget of € 500. In addition, HIAP provides on-site support through inclusion in a network and curatorial support from the HIAP team.

How to apply?
The application documents include:
– fully completed application form  incl. letter of motivation (max. 3000 characters incl. spaces) in English
– Portfolio (max. 15 pages and 10 MB) with German and English work details
– CV with exhibition activities in German and English (1 page each)

Please send your documents digitally as a PDF via email to:
assistenz@kuenstlerhausbremen.de

Application deadline: Sunday, April 14, 2024, midnight!
Incomplete applications or applications submitted later cannot, unfortunately, be considered. The jury will decide on the awarding of the residency by mid-May.

Please direct any queries to Janine Behrens, by email at:
jbehrens@kuenstlerhausbremen.de or by phone at: 0421-5980 412. You can find the call for applications as a PDF here.

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Das Residenzprogramm wird unterstützt durch den Senator für Kultur Bremen.

Ausschreibungen

Bewerbungsphase für „das ruder“ gestartet.

Smartphones, Tablets und Co. sind inzwischen fester Bestandteil unseres Alltags. Den richtigen Umgang mit den digitalen Medien zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Umso wertvoller ist es, dass viele Bremer:innen sich dafür einsetzen, die Medienkompetenz anderer zu fördern. Für diese Menschen vergibt die Bremische Landesmedienanstalt auch in diesem Jahr wieder ihren Medienkompetenzpreis „das ruder“. Die Bewerbung ist ab sofort bis zum 17. Mai möglich.

Ausgezeichnet werden Personen, die sich ehrenamtlich dafür engagieren, ihren Mitmenschen Medienkompetenz zu vermitteln.

„Oft sind es schon kleine Dinge, die anderen dabei helfen, sich besser in der digitalen Welt zurechtzufinden“, so Cornelia Holsten, Direktorin der brema. „Wenn eine Nachbarin den anderen Bewohner:innen ihres Hauses bei Fragen rund ums Smartphone zur Seite steht, ist das für sie selbst vielleicht gar keine große Sache. Für die Nachbar:innen leistet sie aber eine wertvolle, nachhaltige Hilfe.“

Das ist nur ein Beispiel, wie das auszeichnungswürdige Engagement für mehr Medienkompetenz aussehen kann. Auch die Pflegekraft, die Heimbewohnenden regelmäßig bei Videocalls mit den Angehörigen hilft, leistet einen wertvollen Beitrag, genauso wie die Lehrkraft, die außerhalb ihrer Lehrverpflichtung eine AG zum Thema „Cybermobbing“ anbietet. 

„In Bremen und Bremerhaven“ gibt es viele Menschen, die sich für mehr Medienkompetenz engagieren“, so Cornelia Holsten. „Diese guten Seelen machen selbst oft gar kein großes Aufheben um ihr Engagement. Weil wir den Beitrag, den diese Menschen leisten, aber so wichtig finden und wertschätzen, möchten wir sie mit unserem ruder-Preis auszeichnen.“

Vorbilder in Sachen Medienkompetenz können sich selbst für den Preis bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden. Die Bewerbungen und Vorschläge können online eingereicht werden. Mitmachen können alle Privatpersonen, Initiativen, Organisationen, Schulen und Schulklassen, Kindergärten oder Vereine, die zu mehr Medienkompetenz im Land beitragen. Die Bewerbung lohnt sich: Auf die Preisträger:innen wartet nicht nur ein Preisgeld von jeweils 500 Euro, sondern auch eine feierliche Preisverleihung am 5. September 2024 im Sendesaal in Bremen.