Förderungen

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien.

Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Der Einsendeschluss für Förderanträge ist der 31. Juli 2024.

Förderungen

Antragsfrist 15.05.2024. Culture Moves Europe“ unterstützt kulturelle Mobilität in den 40 Creative Europe Ländern. Es wird über das Creative Europe Programm der Europäischen Union finanziert und vom Goethe-Institut umgesetzt. Die Aktionslinie für Residenzen richtet sich an kulturelle Organisationen.

Sie erhalten finanzielle Unterstützung, um bis zu fünf Kunst- und Kulturschaffende aus den 40 Creative Europe Ländern zu ihrer Residenz einzuladen. Die Fördersumme setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

Die Ausschreibung auf das Programm läuft bis zum 15. Mai 2024.

https://www.goethe.de/de/uun/prs/med/m22/24277012.html

Förderungen

Was ist eine Sprechstunde bei der Green Culture Anlaufstelle?

Die Sprechstunde bietet Ihnen die Möglichkeit, konkrete Anliegen und Herausforderungen im Bereich der strategischen Ausrichtung, Betriebsökologie, Klimabilanzierung oder Energieeffizienz in einem geschützten Rahmen mit unseren Expert:innen zu besprechen.

Es handelt sich um eine einmalige Initialberatung, bei der die Green Culture Anlaufstelle praktisch helfen wird, die ersten Schritte strukturiert, zielgerichtet und im Rahmen Ihrer zur Verfügung stehenden zeitlichen und finanziellen Ressourcen anzugehen. Die Initialberatung der Green Culture Anlaufstelle wird keine ganzheitliche Beratung ersetzen, denn die Sprechstunde unterstützt Sie zudem durch den Verweis auf bestehende Programme und Angebote der Länder, Kommunen und Städte. Ab Mitte April startet die Sprechstunde in den Bereichen: Strategie, Betriebsökologie, Klimabilanzierung und Energieeffizienz, wobei das Beratungsangebot sukzessive mit weiteren Themenbereichen erweitert wird.

Für wen eignet sich die Sprechstunde?

Die Sprechstunde richtet sich an Menschen aus allen Teilbereichen der Kultur und deren Institutionen, die sich beginnend oder bereits intensiver im Rahmen ihrer beruflichen Aktivitäten mit Betriebsökologie beschäftigen möchten. Sie können einen Termin für sich oder für mehrere Personen mit ähnlichen Fragestellungen buchen.

Wie läuft die Sprechstunde ab?

Sie können sich in unserem Kalendertool mit Ihren Themen und Herausforderungen eintragen und dann zum nächstmöglichen Termin mit Expert:innen aus der Green Culture Anlaufstelle sprechen. Bitte bereiten Sie sich darauf vor, dass wir die Zeit bestmöglich nutzen können. Dabei hilft es uns, wenn Sie konkrete Fragen haben und uns die Hintergründe dazu erläutern. Des Weiteren freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen vorab mitteilen, damit wir uns bestmöglich vorbereiten können. Die Sprechstunden werden für Schulungszwecke aufgezeichnet.

Förderungen

Der Fonds Soziokultur startet die neue Ausschreibungsrunde mit 3 Förderprogrammen:

Ab sofort bis 02. Mai können wieder Fördermittel beantragt werden in den Programmen:

Wichtig: Jede Organisation kann pro Antragsrunde nur einen Antrag stellen, entweder für die Projekt- oder die Prozessförderung. 

Gebunden an die Allgemeine Projektförderung wird der Innovationspreis Soziokultur in diesem Jahr zum Thema „Keine Angst! Konflikt und Widerstand gestalten“ ausgeschrieben.  

Anträge für alle drei Förderprogramme können ab sofort bis 02. Mai über das Online-Portal eingereicht werden:

https://antragsportal.fonds-soziokultur.de/login/.

ALLGEMEINE PROJEKTFÖRDERUNG 

Was wird gefördert? 

Online-Informationsveranstaltungen 

Mittwoch, 10. April, 17.00-18.30 Uhr 

Freitag, 19. April, 11.00-12.30 Uhr 

Montag, 22. April, 17.00-18.30 Uhr 

zur Anmeldung: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/anmeldung-veranstaltungen.html  

zum Förderprogramm: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/allgemeine-projektfoerderung.html  

U25 – RICHTUNG: JUNGE KULTURINITIATIVEN 

Was wird gefördert? 

Online-Informationsveranstaltungen 

Montag, 08. April, 17-18 Uhr 

Mittwoch, 17. April, 17-18 Uhr  

zur Anmeldung: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/anmeldung-veranstaltungen.html  

zum Förderprogramm: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/u25-richtung-junge-kulturinitiativen.html  

PROFIL: SOZIOKULTUR 

Was wird gefördert? 

Online-Informationsveranstaltungen 

Donnerstag, 11. April, 16-18 Uhr 

Donnerstag, 18. April, 16-18 Uhr  

Donnerstag, 25. April, 16-18 Uhr 

zur Anmeldung: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/anmeldung-veranstaltungen.html 

zum Förderprogramm: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/profil-soziokultur.html  

Förderungen

Drei soziokulturelle Organisationen können aus Deutschland an dem internationalen Trainingsprogramm zur Publikumsentwicklung für Kulturinitiativen teilnehmen.

Was passiert im internationalen Trainingsprogramm zur Publikumsentwicklung für Kulturinitiativen?

Wie spreche ich das Publikum von morgen an? Wen erreiche ich aktuell, wen würde ich gerne beteiligen? Welche Transformationsprozesse sind notwendig, damit das Zielpublikum (wieder)kommt und sich eine solide Community entwickelt? In einem auf eure Bedürfnisse zugeschnittenen internationalen Trainingsprogramm vermitteln wir die Kompetenzen, die für einen nachhaltigen Communityaufbau wichtig sind, und begleiten euch auf dem Weg von der Theorie zur Praxis. Bewerbungen zur Teilnahme sind bis 22. April möglich.

„Make it happen: Community Building and Audience Development for the Future” – Das Trainingsprogramm für Kulturinitiativen.
Sparzwang, gestiegene Erwartungshaltungen, Konkurrenzdruck, geringe Mobilitätsbereitschaft, Publikumsschwund – Kulturorganisationen sind mit einem veränderten Kulturverhalten konfrontiert. Wollen Kulturorganisationen zukunftsfit sein, müssen sie die Art und Weise, wie sie tagtäglich arbeiten, grundlegend überdenken.

Dabei unterstützt das internationale Trainingsprogramm „FULCRUM – Make it happen: Community Building and Audience Development for the Future”:

Ihr erfahrt, wie ihr eine solide Community rund um eure Kulturorganisation strategisch aufbauen könnt.
Ihr lernt, wie ihr systematisch relevante Daten erhebt und diese in der Praxis für eine Publikumsentwicklung nutzen könnt;
Ihr werdet von Expert:innen dabei unterstützt, eure Zukunftsbedürfnisse zu identifizieren und notwendige Transformationsprozesse praktisch anzugehen.
Und ihr könnt euch mit Kulturorganisationen aus Europa vernetzen und austauschen, die ebenfalls ihre Arbeit mit und für ihre Communities & Publika neu denken wollen.
Die Konzeption des Programms baut auf euren Erfahrungen auf und wird auf eure Bedürfnisse und Interessen abgestimmt. Unterstützt werden wir dabei von der Londoner Audience Agency, einer der erfahrensten Organisationen im Bereich der Publikumsentwicklung.

Programmablauf internationales Trainingsprogramm:

Zielgruppe:
Das Trainingsprogramm richtet sich gezielt an Mitarbeitende von soziokulturellen Zentren und Initiativen, die Mitglieder des Bundesverband Soziokultur sind.

Besonderes Augenmerk bei der Auswahl liegt auf der Bereitschaft der Kulturorganisation, notwendige Transformationsprozesse umzusetzen und weiterverfolgen zu wollen. Ebenso sollten sich Teilnehmende bereit erklären, das erworbene Wissen und ihre Erfahrungen in ihren Netzwerken und Kontexten als „Botschafter:innen“ weiterzugeben (z. B. bei Workshops, Diskussionen, Presseanfragen etc.).

Kosten:
Die Teilnahme am Programm ist kostenlos. Reise- und Übernachtungskosten für die Teilnahme an der Trainingsakademie in Wien werden gemäß der Bestimmungen unserer Richtlinie für nachhaltiges Reisen erstattet.

Ihr müsst euch jedoch darüber bewusst sein, dass das Training und eure anschließenden Transferaktivitäten Zeit in Anspruch nehmen werden: Bedenkt, dass dies nicht nur die Teilnahme an der Trainingsakademie in Wien und den folgenden Online-Sessions („Learning Labs“) selbst umfasst, sondern auch die Zeit für die Vorbereitung relevanter Informationen, Abstimmungen innerhalb der Organisation sowie die Vorbereitung möglicher erster Umsetzungsschritte.

Bewerbung:
Eine Bewerbung via Online Formular bis 22. April ist möglich: Link zum Bewerbungsformular.
Die Bekanntgabe der ausgewählten Teilnehmenden erfolgt bis 22. Mai 2023.
Hinweis: Da die Arbeitssprache des Trainings Englisch ist, ist auch das Bewerbungsformular nach Möglichkeit in Englisch auszufüllen.

Auswahlkriterien:


Insgesamt werden 24 Kulturorganisationen aus 8 Ländern ausgewählt (3 Teilnehmende pro Land bzw. Netzwerk). Pro Kulturorganisation kann nur eine Vertreterin an der Trainingsakademie in Wien und den nachfolgenden „Learning Labs“ teilnehmen. Die Vorauswahl der Teilnehmenden aus Deutschland erfolgt durch den Bundesverband Soziokultur, die finale Auswahl wird in Abstimmung zwischen allen FULCRUM-Partnern vorgenommen, um eine ausgewogene Zusammensetzung zu gewährleisten.

Gut zu wissen: Für Personen, die gerne teilnehmen möchten, jedoch besondere Bedürfnisse haben bzw. spezifische Barrieren überwinden müssen (z.B. Begleitperson erforderlich), sieht das Programm die Möglichkeit einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung vor, um die Teilnahme zu ermöglichen. Informiert uns darüber bitte über das Bewerbungsformular oder durch direkte Kontaktaufnahme!

Kontakt:
Bei Rückfragen stehen wir euch gerne unterstützend zur Verfügung: Franziska Mohaupt, Referentin für Nachhaltigkeit beim Bundesverband Soziokultur. E-Mail: Franziska.mohaupt@soziokultur.de

Hintergrund:
Das Trainingsprogramm ist Teil des Erasmus+ finanzierten Projekts „FULCRUM“. Ziel des Projekts ist es, soziokulturelle Zentren zukunftsfit und handlungsfähig zu machen (fulcrum = engl. für Dreh- und Angelpunkt bzw. Hebelwirkung – etwas, das Handlungsfähigkeit verleiht). Das Projekt FULCRUM wird getragen von Partner*innen in Belgien, Deutschland, Estland, Italien, Lettland und Österreich sowie dem European Network of Cultural Centres (ENCC).

Förderungen

Dreijähriges Erasmus+-Projekt zur Stärkung zukunftsfähiger soziokultureller Zentren.

FULCRUM steht für „skills development for future-proof socio-cultural centres” und ist ein dreijähriges Erasmus+-Projekt, das von der Europäischen Union gefördert wird. Das Projekt bietet zwei Weiterbildungsmodule für die Bereiche Community Building und Betriebsökologie an und lädt zum Austausch auf europäischer Ebene ein.

Vielfältige Krisen fordern eine Neuausrichtung der Soziokultur

Die Covid-19-Pandemie hat die Arbeitsweise der soziokulturellen Zentren tiefgreifend verändert.  Eine vollständige Rückkehr zur Normalität hat bisher nicht stattgefunden. Die Beziehungen zu gesellschaftlichen Gruppen und dem Publikum hat sich offenbar dauerhaft verändert. Und die globale Umweltkrise zwingt zu einer raschen und radikalen Neuausrichtung auf nachhaltige Arbeits- und Betriebsweisen.

Es ist absolut notwendig, die Kulturarbeit wirtschaftlich tragfähiger, sozial verträglicher und ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Soziokultur muss sich neu erfinden.

Die FULCRUM-Projektpartner:innen (und die dahinterstehenden nationalen Netzwerke der Soziokultur) kennen diese Herausforderungen. Gemeinsam wollen sie dazu beitragen, soziokulturelle Zentren und Initiativen durch Erfahrungsaustausch, Zusammenarbeit und das Vermitteln von Fach- und Prozesswissen resilienter und zukunftssicher zu machen.

Angebot an soziokulturelle Einrichtungen: Weiterbildung und Vernetzung sind Kernelemente des Programms

Konkret entwickelt FULCRUM zwei Weiterbildungsprogramme, die sich mit zentralen Herausforderungen in den Bereichen gesellschaftlicher Zusammenhalt, Publikumsentwicklung und ökologische Nachhaltigkeit befassen. Die Programme – jeweils aufeinander aufbauende Workshopserien in Präsenz und online – richten sich an Personen des soziokulturellen Sektors und werden von Oktober 2024 bis Oktober 2025 durchgeführt.

Parallel zu den Schulungen werden drei virtuelle Brainstorming-Prozesse organisiert. Diese sind für alle soziokulturell engagierten Personen aus ganz Europa zugänglich und zielen darauf ab, über einen Austausch untereinander eine tragfähige und motivierende Zukunftsvision für die Soziokultur zu schaffen. Wir haben diese gemeinsame Reise „visions for the future“, also „Visionen für die Zukunft“ genannt.

FULCRUM möchte haupt- wie ehrenamtlich aktive Menschen in soziokulturellen Einrichtungen in ganz Europa vernetzen und unterstützen. Auf der Webseite des Projektes sind Angebote und Aktivitäten zu finden.

Projektpartner

FULCRUM wurde von den Akteuren des European Network of Cultural Centres (ENCC) gemeinsam entwickelt:

In drei Brainstorming-Sessions entwickeln Kulturarbeiter:innen aus ganz Europa Zukunftsvisionen für die Soziokultur und zeigen Wege auf, diese gemeinsam zu erreichen. Das nächste Online-Brainstorming findet am 05.03.2024 statt: https://soziokultur.de/veranstaltung/fulcrum-mapping-on-future/

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Antragsportal seit heute (17.01.2024) geöffnet.

Das Programm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ möchte Menschen die Möglichkeit geben, den Mehrwert von Demokratie und Gemeinschaft wieder selbst zu erfahren. Dabei sollen Projekte und Aktionen dort stattfinden, wo Menschen sich häufig und gerne aufhalten: an Alltags- und Freizeitorten.  

An zehn Standorten sollen deshalb Tridems aus Ortebetreiber:innen und Akteur: innen der politischen und soziokulturellen Bildung entstehen. 

Die Tridems sollen das Potenzial vorhandener Alltags- oder Freizeitorte nutzen, die Themen der Besucher:innen aufgreifen, gemeinsam mit diesen Ideen entwickeln und so im Sinne von Demokratiestärkung gestalterisch und produktiv tätig werden.  

Ein Kooperationsprojekt der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesverband Soziokultur mit dem Ziel der Demokratiestärkung

Bewerbungen sind bis zum 10. März 2024 (mit einer Ideenskizze) möglich.

Online-Informationsveranstaltungen: Save the Date 

Zur Antragstellung finden am 31. Januar (14-16 Uhr) sowie am 14. Februar (10-12 Uhr) Online-Informationsveranstaltungen statt. 

Antragsportal: antrag.soziokultur.de/allzeitorte/

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30.000 Euro Preisgeld. Der höchst­dotierte Förderpreis für Neue Musik

Das dritte „REALTIME 2025 – INTERNATIONALES FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK BREMEN“ wird vom 28. Mai – 01. Juni 2025 in der Hansestadt stattfinden.
Spanien wird das Gastland sein, das Thema: „Wirklichkeit – Illusion – Vision“.

Ebenfalls zum dritten Mal wird dabei der Köster-Preis mit 30.000 € Preisgeld ausgelobt, der die Entwicklung eines modernen Musik-Projekt fördert.

Der Wettbewerb richtet sich an Interessierte aus dem Bereich der Neuen Musik. Die Teilnehmenden sollen sich mit dem Thema „Wirklichkeit – Illusion – Vision“ künstlerisch auseinandersetzen und ein neuartiges 60-minütiges Musik-Projektes mit interdisziplinärem und performativem Aspekt entwickeln.

Der vom Bremer Unternehmer Dr. Gerd Köster ausgerufene und nach ihm benannte Preis prämiert das innovativste Aufführungskonzept für Neue Musik. Während des „REALTIME 2025 – INTERNATIONALES FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK BREMEN“ wird das Siegerprojekt uraufgeführt und der Köster-Preis in Höhe von 30.000 Euro feierlich überreicht. Über die Vergabe dieses hochdotierten Förderpreises im Bereich der zeitgenössischen Musik entscheidet eine hochkarätig besetzte Fachjury. Sie beurteilt, welche Künstler:innen den Sieg davontragen und das aktuelle Thema am besten umsetzen konnten.

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Neue Bewerbungsrunde: bis zum 11. Februar 2024 bewerben!

Von Workshops über Ausstellungen bis zu Installationen: Stadtmacher:innen mit Ideen und Visionen zur „Innenstadt von morgen“ können sich bis zum 11. Februar 2024 um eine Förderung über den Verfügungsfonds für das Centrum Bremen bewerben. Dieser wird in diesem Jahr erneut ausgeschrieben und fördert Projekte von Vereinen, Initiativen oder Einzelpersonen, die sich mit der Neuausrichtung der Innenstadt unter dem Aspekt des Strukturwandels beschäftigen.

Gesucht werden Beiträge, die im inhaltlichen oder räumlichen Bezug zu Aspekten der Innenstadtentwicklung stehen. Darunter fallen nicht-gewinnorientierte, öffentliche Angebote an der Schnittstelle von Bildung, Kultur und Kreativität genauso wie temporäre Inszenierungen, Aktionen und Umgestaltungen in Innen- und Außenräumen, sofern hierfür keine Baugenehmigung notwendig ist. Insbesondere sollen Bewerber:innen gefördert werden, die Grundlagen für längerfristige neue, gemeinwohlorientierte Nutzungen in der Innenstadt aufzubauen. Auch die Aneignung versteckter Orte kommt dafür in Frage.

Förderfähig sind entstehende Personal-, Sach- und Honorarkosten, Reisekosten (DB 2. Klasse) sowie Betriebskosten. Räumlicher Förderbereich ist das Centrum „zwischen Wall und Weser“, sowie direkt angrenzende Verflechtungsräume. Bewerbungen sind mit ausgefülltem Antragsformular an das Projektbüro Innenstadt zu richten (Download Antragsformular siehe unten). Die Mindestfördersumme liegt bei 2.000 Euro, die Maximalsumme bei 15.000 Euro. Insgesamt zur Verfügung stehen 110.000 Euro. Wie bereits im vergangenen Jahr kann optional auch in 2024 das UMZU am Hanseatenhof in Abstimmung mit dem Kurator:innen-Team für verschiedene Formate genutzt werden. Projektideen, die den Raum sowie den umgebenden Hanseatenhof miteinbeziehen sind also möglich.

Über die Vergabe entscheidet ein zivilgesellschaftlich besetztes Gremium unter der Leitung des Projektbüros und nach Vorprüfung der Verwaltung. Die Förderzu- oder -absagen an die Bewerber:innen werden bis zum 2. April 2024 versendet. Das Vorhaben soll bis Ende Dezember 2024 abgeschlossen sein.

Der Verfügungsfonds ist Teil des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, mit dem die nachhaltige Entwicklung der Bremer Innenstadt über pilothafte Maßnahmen und Schlüsselprojekte gefördert wird.

Förderungen

Antragsfrist ist der 15.05.2024.

Das Programm „pik“ zielt auf die Verbesserung der Arbeitssituation von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung: Kulturinstitutionen sollen darin bestärkt und weiter befähigt werden, inklusiv zu arbeiten und künstlerisches Personal mit Behinderungen einzustellen.

Damit soll ein notwendiger Wandel in Kultureinrichtungen begleitet werden, von dem alle Künstlerinnen und Künstler profitieren: In einer von Diversität geprägten Gesellschaft ermutigt inklusive Kultur dazu, sich an den Fähigkeiten und Bedürfnissen unterschiedlicher Menschen zu orientieren und neue Perspektiven auf künstlerische Praxis und Zusammenarbeit zuzulassen. Sie regt einen Prozess an, der letztlich allen zugutekommt.

Das Programm soll künstlerische Innovation ermöglichen und bestehende Nachteile für Menschen mit Behinderungen ausgleichen. Es besteht aus drei Modulen, die sich jeweils an unterschiedliche Gruppen und Sparten einer inklusiven Kulturszene in Deutschland richten: einem bewerbungsoffenen Mentoring-Programm für Disabled Leadership, einem Netzwerk für Darstellende Künste sowie einem Beratungsangebot durch ein bundesweit agierendes Beratungsteam für Kultur und Inklusion, das u.a. ein öffentliches Akademieprogramm für Kulturakteure entwickeln wird und Ergebnisse aus dem Programm evaluiert und kommuniziert.

Die einzelnen Förderangebote richten sich gleichermaßen an Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Einschränkungen. Ausschlaggebend ist die Selbstbezeichnung der Person.

Das Programm für inklusive Kunstpraxis pik hat eine Laufzeit von vier Jahren (2022–2025) und wird von der Kulturstiftung des Bundes mit 3,9 Mio. Euro gefördert.

Online-Beratung 

21. März 2024 | 14 Uhr – mit Übersetzung in Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache
10. April 2024 | 15 Uhr – mit Übersetzung in Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache 
30. April 2024 | 16 Uhr – mit Übersetzung in Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache

Bitte melden Sie sich vorab an. Rufen Sie uns an (unter 0345 2997 136) oder schreiben Sie uns eine E-Mail an pik​(at)​kulturstiftung-bund.de.