Förderungen

Mit dem Förderprogramm „U25-Richtung: Junge Kulturinitiativen“ ruft der Fonds Soziokultur für das Jahr 2022 die zweite Antragsrunde zur Förderung junger Aktiver in der Soziokultur aus: 

Bis zum 02. November 2022 können junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren bis zu 4.000 EUR und maximal 80% ihrer Projektkosten zur Umsetzung ihrer Ideen im Bereich partizipative Kunst und Kultur beantragen. 

Für die Anträge steht das Online-Portal zur Verfügung. 

Projektbeginn ist frühestens der 1. Februar 2023.  

Mit U25 das kulturelle Engagement junger Menschen fördern 

Der Fonds Soziokultur fördert mit zwei Antragsrunden jährlich junge Antragsteller*innen mit jeweils rund 50.000 Euro pro Runde. Antragsberechtigt sind Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, egal ob als Einzelperson oder als Initiative. Bei Bedarf können sich die jungen Menschen Unterstützung für die finanzielle Organisation suchen oder sich später vertraglich von einem Verein vertreten lassen. Die Konzepte und Durchführung der Projekte müssen jedoch von den jungen Erwachsenen konzeptioniert und realisiert werden.

Platz machen für Entfaltung und Selbstwirksamkeit junger Menschen 

Eigene Ideen tatsächlich sichtbar zu machen, ist keine Selbstverständlichkeit. Der Fonds Soziokultur will mit dem Förderprogramm das experimentelle Selbermachen junger Kulturschaffender fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, eigene Projekte zu verwirklichen. Ob ein Videoprojekt zu Street-Art im Stadtteil, eine Tanzperformance mit der Schlange am Supermarkt oder ein Projekt von Jugendlichen mit Medienkünstler*innen unter Einbezug weiterer Teilnehmer*innen. Im Fokus der Förderung steht die Bereitschaft, soziale und gesellschaftliche Themen mit Gestaltungsfreude und Offenheit sowie möglichst zugänglich für die Mitwirkung vieler Menschen zu bearbeiten.

Online-Infoveranstaltung für die Antragstellung 

Der Fonds Soziokultur wird im Oktober Online-Infoveranstaltungen zur Beratung und Antragstellung anbieten. Die Termine finden am Donnerstag, den 06.10.2022 von 17 bis 18 Uhr und am Montag, den 17.10.2022 von 19 bis 20 Uhr statt. 

Die Anmeldung erfolgt online über die Webseite des Fonds Soziokultur.

Weitere Infos: https://www.fonds-soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/u25-richtung-junge-kulturinitiativen.html

Förderungen

Das erfolgreiche Förderprogramm „Profil: Soziokultur“ wird ein zweites Mal aufgelegt. Es stehen Fördermittel von rund 4 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Ausschreibung ist durch die Verlängerung des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR der BKM ermöglicht.

Im Zeitraum von 01.09.2022 bis 07.10.2022 (bis 24 Uhr) können die Förderanträge über das Antragsportal des Fonds Soziokultur online eingereicht werden. Die beantragten Vorhaben können innerhalb von sechs Monaten und zwar vom 01.01.2023 bis 30.06.2023 durchgeführt werden.

Mit „Profil: Soziokultur“ reagiert der Fonds Soziokultur auf den Bedarf, die Auswirkungen der anhaltenden Krisen auf Inhalte, Methoden, die Beteiligten, das Personal und die Arbeitsstrukturen von Akteur*innen in der Soziokultur neu zu gestalten. Gefördert werden Entwicklungsprozesse von gemeinnützigen Einrichtungen bzw. Träger*innen, die sich mit entsprechenden strukturellen und strategischen Fragen beschäftigen. Ziel ist es, freie Träger*innen der Soziokultur, der kulturellen Bildung und Medienkulturarbeit auf der Basis der Pandemie- und Krisenerfahrungen bei der Transformation zu unterstützen. Die beantragten Entwicklungsprozesse sollen der Stabilisierung und besseren Verankerung vor Ort dienen. So soll kulturelle Teilhabe auch in unsicheren Zeiten sichergestellt werden.

Förderungen

Die in Berlin lebende Künstlerin Mona Pourebrahim wurde von den Mitgliedern des Künstlerhauses Bremen zur Gaststipendiatin 2022 gewählt. Im September startet Pourebrahim ihren fünfwöchigen Aufenthalt im Gastatelier des Künstlerhauses Bremen – vorgeschlagen wurde die Künstlerin von Hassan Sheidaei.



Mona Pourebrahim (* 1985 in Teheran, Iran; lebt und arbeitet in Berlin) beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit landschaftlichen Erscheinungsformen und untersucht die Beziehung zwischen Natur und dem Menschen. Für Pourebrahim ist diese Beziehung ein Forschungsfeld, das sie in aus ihrer Malerei in die Fotografie übersetzt:

„Als Malerin habe ich im Laufe der Jahre meine eigene, recht eigentümliche Farb-, Bild- und Raumwelt entwickelt. Licht und Schatten, Beschaffenheit und Farbigkeit haben im Zusammenspiel ihre eigene Bildsprache entwickelt. Dieses malerische Potenzial habe ich aufgegriffen, weiterentwickelt und daraus die Technik der ‚Studiofotografie‘ entwickelt: Die Ansprüche an das fertige Bild und die Überlegungen während seiner Entstehung sind die gleichen wie bei den Gemälden. Es geht um Komposition und Farbgebung. Lediglich ihr Entstehungsweg und ihre endgültige Erscheinung auf Fotopapier unterscheidet sie von den gemalten Bildern.“

Mona Pourebrahim studierte zunächst Malerei in Münster bei Prof. Cornelius Völker und ab 2015 bei Prof. Ralf Kerbach an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Bei Kerbach absolviert sie derzeit ihr Meisterschülerstudium. Bisher hat Pourebrahim Einzelausstellungen u.a. in der Galerie Döbele Mannheim, dem Robert-Sterl-Haus in der Schweiz als auch der Jean-Francoise Kaiser Galerie in Strassburg, Frankreich realisiert. Sie war an verschiedenen Gruppenausstellungen sowohl in Deutschland als auch international in Österreich, Russland und Belgien beteiligt. Sie erhielt bereits mehrere Auszeichnungen und Residenzen.

Die Zeit im Gastatelier bietet der Künstlerin Raum für offenes Arbeiten und Experimentieren. Darüber hinaus wird die Gaststipendiatin vor Ort darin unterstützt, Kontakt zu lokalen Kunstschaffenden und Organisationen herzustellen.

Das Gaststipendium im Künstlerhaus Bremen wird seit 2008 jährlich vergeben und ermöglicht einen in der Regel vierwöchigen Wohn- und Arbeitsaufenthalt im Gastatelier des Hauses. Die Förderung wird vom Verein getragen und umfasst ein Barstipendium, einen Reisekostenzuschuss sowie eine kleinere Präsentation, die im Rahmen der Ateliergemeinschaft stattfindet.

Eine direkte Bewerbung für das Gaststipendium ist nicht möglich. Die Mitglieder wählen auf Basis eigener Vorschläge in einer der Mitgliederversammlungen eine:n Gaststipendiat:in aus.



Mehr Informationen zur Künstlerin siehe auch: https://monapourebrahim.com/


Förderungen

Das Creative Europe Desk KULTUR als offizielle nationale Kontaktstelle für die Kulturförderung der Europäischen Union informiert und berät zum EU-Förderprogramm Kreatives Europa KULTUR.

Der CED KULTUR hat seine neue, optimierte Homepage vorgestellt. Dort können Informationen zu den EU-Förderangeboten für die Kultur nun noch übersichtlicher und zugänglicher aufgerufen werden.

https://kultur.creative-europe-desk.de/

Zum Hintergrund:

Der CED KULTUR begleitet deutsche Einrichtungen aus dem Kultur- und Kreativsektor bei der Antragstellung, weist auf Ausschreibungen und Fristen hin, bietet Informationsveranstaltungen an, vernetzt europäische Kulturorganisationen und unterstützt die Sichtbarkeit geförderter Projekte. Als nationale Kontaktstelle arbeitet er eng mit der Europäischen Kommission und in unserem internationalen Netzwerk zusammen.

Der CED KULTUR hilft bei Fragen zum Programm Kreatives Europa KULTUR und informiert über weitere Fördermöglichkeiten für den Kultursektor in 12 weiteren EU-Programmen.

Der CED KULTUR gehört zur Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und wird gefördert durch die Europäische Kommission aus dem Programm Kreatives Europa sowie von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Förderungen

Die Helsinki Artist Residency 2022 geht an Anne Krönker. Auch in diesem Jahr lagen der Jury vielfältige und anregende Bewerbungen vor. In einem zweistufigen Verfahren mit einer Vorauswahl von drei Kandidat:innen in Bremen und der finalen Auswahl in Helsinki hat sich die Jury für Krönker entschieden. Von September bis Anfang Dezember 2022 wird sie im Rahmen des Helsinki International Artist Programme (HIAP) in Helsinki wohnen und arbeiten.

Das Stipendium, das in diesem Jahr zum vierten Mal realisiert werden kann, wird vom Senator für Kultur Bremen gefördert. Bremer Künstler:innen wird mit dem Residenzprogramm eine Plattform gegeben, um sich frei auszuprobieren und zu vernetzen. Die internationale Partnerinstitution HIAP gewährt Zeit und Raum für offenes Forschen und Experimentieren. Darüber hinaus fördert HIAP den Austausch und neue Ansätze für die Produktion künstlerischer Arbeiten. So werden die Künstler:innen vor Ort darin unterstützt, Kontakt zu lokalen Kunstschaffenden und Organisationen herzustellen.

Die diesjährige Bremer Jury setzte sich aus Ingo Clauß (Kurator, Weserburg Museum für Moderne Kunst, Bremen), Dr. Matilda Felix (Leitung, Städtische Galerie Delmenhorst), Andreas Herzau (Künstler) und Nadja Quante (Künstlerische Leitung, Künstlerhaus Bremen) zusammen.

Anne Krönker (* 1984 in Osnabrück) hat in Münster und Gent Freie Kunst studiert und war Meisterschülerin des Bildhauers Henk Visch an der Kunstakademie Münster. Sie ist künstlerische Mitarbeiterin an der Universität Kassel. In prozessbasierten Installationen deckt Krönker das Potenzial von Glas für Raumdynamik auf. Dabei hinterfragt sie die Bedeutung des Mediums Glas als Material, Körper und Bild in seiner Verwendung als Film und Kino. Krönker möchte im Zuge des Stipendiums den finnischen Umgang mit Licht erforschen und nimmt Bezug auf die in Skandinavien verbreitete funktionale Architekturbewegung aus den 1930er-Jahren, deren Bauwerke unter dem Begriff „Funkis“ bekannt wurden.Mit diesem Vorhaben hat sich Anne Krönker in einem zweistufigen Auswahlprozess in Bremen und final in Helsinki gegen ihre Mitbewerbenden durchgesetzt. Die Jury begrüßt Krönkers prozessorientierten Ansatz: „Wir finden, dass ihr Vorschlag, die Erscheinungsformen von Glas im städtischen Raum und das Erbe des nordischen Funkis Stils zu erforschen, gründlich vorbereitet ist, aber gleichzeitig nicht festlegt, was die möglichen Ergebnisse sein können. Ihre künstlerische Praxis ist in Entwicklung und stark.“

Bisher hat Krönker u.a. Einzelausstellungen im Westfälischen Kunstverein in Münster, in der Galerie Herold in Bremen und in Leipzig realisiert und war an verschiedenen Gruppenausstellungen, und Symposien sowohl in Deutschland als auch international in China, Russland und Belgien beteiligt. Sie erhielt bereits mehrere Auszeichnungen und Residenzen.

Die Helsinki Artist Residency wird gefördert durch den Senator für Kultur Bremen


www.kuenstlerhausbremen.de

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Mit dem antragsoffenen „Fonds Zero“ will die Kulturstiftung Kultureinrichtungen darin unterstützen, klimaneutrale Produktionsformen und neue Ästhetiken einer ökologischen Nachhaltigkeit zu erproben und gemeinsam zu lernen, wie künstlerische Arbeiten mit geringstmöglicher Klimawirkung realisiert werden können.

Die Entwicklung und Umsetzung von künstlerisch innovativen und zugleich klimaneutralen Kunst- und Kulturprojekten in den Jahren 2023 – 2024 soll Kultureinrichtungen und Künstler für ökologisch nachhaltiges Produzieren sensibilisieren und Veränderungen für einen aktiven Klimaschutz erwirken. Damit soll modellhaft ein Beitrag zu einer Neuorientierung in der deutschen Kulturlandschaft geleistet werden, um deren Ausstoß an Treibhausgasen langfristig zu reduzieren.

Der „Fonds Zero“ richtet sich an Einrichtungen und Akteure, die mit der Praxis ökologischer Nachhaltigkeit bereits vertraut und zugleich bereit sind, ebenso engagiert wie neugierig an klimafreundlichen Alternativen der kulturellen Produktion mitzuwirken. Die Antragsbedingungen und Förderauflagen sind in den ausführlichen Fördergrundsätzen(öffnet neues Fenster) (PDF, 135 KB) dargestellt. Informationen zur Klimabilanzierung stehen in der Dokumentation des Pilotprojekts Klimabilanzen in Kulturinstitutionen zur Verfügung.

Um offene Fragen zu den Förderbedingungen und der Antragsstellung zu beantworten, bietet „Fonds Zero“ Online-Beratungen für alle interessierten Antragsteller an. Die Links dazu sind der Webseite des Fonds zu entnehmen: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/klima_und_nachhaltigkeit/detail/programm_zero.html#c202238

Förderungen

Folgende Institutionen bieten Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für Projekte mit Geflüchteten aus der Ukraine: 


talentCAMPus vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. für Geflüchtete aus der Ukraine

#WeStandWithUkraine: Stipendien für Kulturschaffende aus der Ukraine

Aktion Mensch: Sonderförderung Ukraine

UNO-Flüchtlingshilfe: Sonderhilfe Ukraine

ZukunftsMUT von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)

Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW) Sonderfonds „Hilfe für geflüchtete Kinder und ihre Familien“

KfW: Sonderprogramm Flüchtlingseinrichtungen

We are open for refugees – German Coworking Federation e.V. (coworking-germany.org)

Kulturstiftung Allianz Culture of Solidarity Fund

Kulturformen Berlin: Kulturelle Bildung im Kontext Asyl

Neustart Media

Infos zu Flucht, Einreise, Asyl aus der Ukraine:

Integrationsbeauftragte der Bundesregierung: Ukraine

Bremen

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport Bremen gibt Hinweise und FAQ für ukrainische Staatsangehörige und Drittstaatsangehörige, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Beide Seiten werden fortlaufend aktualisiert und sind auf Deutsch/Ukrainisch:

Infos für Menschen aus der Ukraine in Bremen:

Hilfe für Menschen aus der Ukraine

Senatorin für Soziales Bremen: Menschen aus der Ukraine in Bremen

Förderungen

Das Förderangebot der Leseclubs und media.labs im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Antragsfrist verlängert. Gesucht werden auch in diesem Jahr Bewerbungen für neue Leseclubs oder media.labs.

Bundesweit alle Einrichtungen, die Zugang zu benachteiligten Kindern und Jugendlichen haben, können in Kooperation mit der Stiftung Lesen einen Leseclub (für Kinder von 6-12 Jahren) oder ein media.lab (für ältere Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren) gründen.

Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen langfristige, regelmäßige und niedrigschwellige Leseförderaktionen in der Freizeit zu ermöglichen.


Gemeinsam mit einem zweiten Bündnispartner (zum Beispiel einer Schule, einem Kinder- und Jugendzentrum, der Stadtbibliothek, einem kirchlichen Verein, einem Mehrgenerationenhaus, etc.) können sich Einrichtungen ganz leicht über das Bewerbungsformular auf www.leseclubs.de um eine Förderung bewerben. Die Antragsfrist endet am 31.08.2022.

Die Förderung besteht u.a. aus einer umfangreichen Medienausstattung (Bücher, Zeitschriften, Spiele- und Bastelpakete, Kamishibai, etc.) inkl. Tablet sowie Weiterbildungsangeboten und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuer/-innen. Zudem bieten wir ein Rahmenkonzept, welches je nach Bedarf an Standort und Zielgruppe angepasst werden kann. Unsere Bündnispartner-Einrichtungen tragen dabei selbst nur minimalen Verwaltungsaufwand, da die Stiftung Lesen alle benötigten Sachmittel für Sie zur Verfügung stellt.

Sie haben Interesse und wünschen eine ausführliche Beratung?
Kontaktieren Sie gerne gabriele.immel@stiftunglesen.de oder telefonisch unter 06131-28890-19.

Oder nehmen Sie an einer unserer digitalen Info-Veranstaltungen via Zoom teil, die zwei Mal pro Monat stattfinden. Hier finden Sie die nächsten Termine:

Förderungen

Der Senator für Kultur vergibt Stipendien zur Recherche und Anfertigung künstlerischer Arbeiten. Das neue
Stipendienprogramm dient – wie seine Vorgänger auch – der Abmilderung der Auswirkungen der CoronaPandemie.
Die Pandemie hat gerade im Kulturbereich zu nie zuvor gekannten negativen Folgen für die wirtschaftliche Lage von Kulturschaffenden und zu Einschränkungen ihrer Möglichkeit geführt, künstlerisch tätig zu sein. Zwar haben Bremen wie auch die anderen Bundesländer und der Bund eine Reihe von Hilfsprogrammen installiert – wegen der anhaltend schwierigen Pandemielage ist nun eine weitere Unterstützung erforderlich.

Vergeben werden Produktionshilfen in Form von 180 Einzelstipendien in Höhe von je 3.500 Euro, die Künstlerinnen und Künstler dabei unterstützen sollen, ihre künstlerische Arbeit trotz der Einschränkungen fortzusetzen. Das Ziel des Programms ist es, den professionell tätigen Bremer Künstlerinnen und Künstlern eine finanzielle Unterstützung für ihre künstlerischen Vorhaben zur Verfügung zu stellen und den kulturellen Neustart nach der langen Zeit der Schließungen und Beschränkungen deutlich zu verbessern. Im Fokus steht der Erhalt einer lebendigen, vielfältigen und innovativen Bremer Kulturszene.

Bewerben können sich freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Wohnsitz im Land Bremen als Einzelperson. Voraussetzung ist eine fortbestehende Beeinträchtigung ihrer künstlerischen Produktionsmöglichkeiten infolge der Corona-Pandemie.


Über die Vergabe entscheidet das Kulturressort nach kulturpolitischen und kulturfachlichen Erwägungen aufgrund seines pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die begrenzten Mittel in diesem Programm führen zu einer notwendigen Auswahl nach Qualität, so dass nur die als am hervorragendsten bewerteten 180 Anträge, die zudem alle Fördervoraussetzungen erfüllen, einen Zuschlag bekommen können.

Ein Anspruch auf Gewährung eines Stipendiums besteht nicht. Die bisherige künstlerische Tätigkeit muss über eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse und einer entsprechenden künstlerischen Biografie nachgewiesen werden.

Journalistinnen und Journalisten sowie Studierende sind nicht antragsberechtigt.

Bewerbungen sind ab dem 14. April bis spätestens 10. Mai 2022 möglich.

Auf der Internetseite des Senators für Kultur stehen ab sofort das neue Online- Formular und die Förderrichtlinie für den Antrag zur Verfügung.

Der vollständige Antrag inklusive Anlagen ist per E-Mail an
stipendium2022@kultur.bremen.de oder postalisch an:


Senator für Kultur, Stichwort Stipendium 2022
Altenwall 15/16
28195 Bremen


zu senden.

Förderungen

Die Antragstellung für die beiden Förderprogramme des Fonds Soziokultur „Allgemeine Projektförderung“ und „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ ist vom 02. April bis 02. Mai 2022 über das Onlineportal möglich.

Die Projekte dürfen frühestens am 1. Juli 2022 beginnen, können jedoch bis Ende 2023 durchführt werden. Die Förderung erfolgt anteilig bis zu 80% der Gesamtkosten und bis zu 30.000 Euro in der Allgmeinen bzw. 4.000 Euro bei U25-Förderung.

Die Ausschreibung ist grundsätzlich themenoffen und richtet sich an Initiativen und Einrichtungen der freien Kulturarbeit, der kulturellen und medialen Bildung und der Soziokultur. Kern soziokultureller Projekte ist die Mitgestaltung durch Menschen jeden Alters zu Themen, die sie oder uns alle betreffen.

Weitere Informationen zur Antragstellung sowie die Anmeldung zu Online-Infoveranstaltungen zu beiden Förderprogrammen finden sich auf der Fonds-Website.