Förderung

Mit dem antragsoffenen „Fonds Zero“ will die Kulturstiftung Kultureinrichtungen darin unterstützen, klimaneutrale Produktionsformen und neue Ästhetiken einer ökologischen Nachhaltigkeit zu erproben und gemeinsam zu lernen, wie künstlerische Arbeiten mit geringstmöglicher Klimawirkung realisiert werden können.

Die Entwicklung und Umsetzung von künstlerisch innovativen und zugleich klimaneutralen Kunst- und Kulturprojekten in den Jahren 2023 – 2024 soll Kultureinrichtungen und Künstler für ökologisch nachhaltiges Produzieren sensibilisieren und Veränderungen für einen aktiven Klimaschutz erwirken. Damit soll modellhaft ein Beitrag zu einer Neuorientierung in der deutschen Kulturlandschaft geleistet werden, um deren Ausstoß an Treibhausgasen langfristig zu reduzieren.

Der „Fonds Zero“ richtet sich an Einrichtungen und Akteure, die mit der Praxis ökologischer Nachhaltigkeit bereits vertraut und zugleich bereit sind, ebenso engagiert wie neugierig an klimafreundlichen Alternativen der kulturellen Produktion mitzuwirken. Die Antragsbedingungen und Förderauflagen sind in den ausführlichen Fördergrundsätzen(öffnet neues Fenster) (PDF, 135 KB) dargestellt. Informationen zur Klimabilanzierung stehen in der Dokumentation des Pilotprojekts Klimabilanzen in Kulturinstitutionen zur Verfügung.

Um offene Fragen zu den Förderbedingungen und der Antragsstellung zu beantworten, bietet „Fonds Zero“ Online-Beratungen für alle interessierten Antragsteller an. Die Links dazu sind der Webseite des Fonds zu entnehmen: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/klima_und_nachhaltigkeit/detail/programm_zero.html#c202238

Förderung

Folgende Institutionen bieten Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für Projekte mit Geflüchteten aus der Ukraine: 


talentCAMPus vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. für Geflüchtete aus der Ukraine

#WeStandWithUkraine: Stipendien für Kulturschaffende aus der Ukraine

Aktion Mensch: Sonderförderung Ukraine

UNO-Flüchtlingshilfe: Sonderhilfe Ukraine

ZukunftsMUT von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)

Deutsches Kinderhilfswerk (DKHW) Sonderfonds „Hilfe für geflüchtete Kinder und ihre Familien“

KfW: Sonderprogramm Flüchtlingseinrichtungen

We are open for refugees – German Coworking Federation e.V. (coworking-germany.org)

Kulturstiftung Allianz Culture of Solidarity Fund

Kulturformen Berlin: Kulturelle Bildung im Kontext Asyl

Neustart Media

Förderung

Das Förderangebot der Leseclubs und media.labs im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Antragsfrist verlängert. Gesucht werden auch in diesem Jahr Bewerbungen für neue Leseclubs oder media.labs.

Bundesweit alle Einrichtungen, die Zugang zu benachteiligten Kindern und Jugendlichen haben, können in Kooperation mit der Stiftung Lesen einen Leseclub (für Kinder von 6-12 Jahren) oder ein media.lab (für ältere Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren) gründen.

Ziel ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen langfristige, regelmäßige und niedrigschwellige Leseförderaktionen in der Freizeit zu ermöglichen.


Gemeinsam mit einem zweiten Bündnispartner (zum Beispiel einer Schule, einem Kinder- und Jugendzentrum, der Stadtbibliothek, einem kirchlichen Verein, einem Mehrgenerationenhaus, etc.) können sich Einrichtungen ganz leicht über das Bewerbungsformular auf www.leseclubs.de um eine Förderung bewerben. Die Antragsfrist endet am 31.08.2022.

Die Förderung besteht u.a. aus einer umfangreichen Medienausstattung (Bücher, Zeitschriften, Spiele- und Bastelpakete, Kamishibai, etc.) inkl. Tablet sowie Weiterbildungsangeboten und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Betreuer/-innen. Zudem bieten wir ein Rahmenkonzept, welches je nach Bedarf an Standort und Zielgruppe angepasst werden kann. Unsere Bündnispartner-Einrichtungen tragen dabei selbst nur minimalen Verwaltungsaufwand, da die Stiftung Lesen alle benötigten Sachmittel für Sie zur Verfügung stellt.

Sie haben Interesse und wünschen eine ausführliche Beratung?
Kontaktieren Sie gerne gabriele.immel@stiftunglesen.de oder telefonisch unter 06131-28890-19.

Oder nehmen Sie an einer unserer digitalen Info-Veranstaltungen via Zoom teil, die zwei Mal pro Monat stattfinden. Hier finden Sie die nächsten Termine:

Förderung

Der Senator für Kultur vergibt Stipendien zur Recherche und Anfertigung künstlerischer Arbeiten. Das neue
Stipendienprogramm dient – wie seine Vorgänger auch – der Abmilderung der Auswirkungen der CoronaPandemie.
Die Pandemie hat gerade im Kulturbereich zu nie zuvor gekannten negativen Folgen für die wirtschaftliche Lage von Kulturschaffenden und zu Einschränkungen ihrer Möglichkeit geführt, künstlerisch tätig zu sein. Zwar haben Bremen wie auch die anderen Bundesländer und der Bund eine Reihe von Hilfsprogrammen installiert – wegen der anhaltend schwierigen Pandemielage ist nun eine weitere Unterstützung erforderlich.

Vergeben werden Produktionshilfen in Form von 180 Einzelstipendien in Höhe von je 3.500 Euro, die Künstlerinnen und Künstler dabei unterstützen sollen, ihre künstlerische Arbeit trotz der Einschränkungen fortzusetzen. Das Ziel des Programms ist es, den professionell tätigen Bremer Künstlerinnen und Künstlern eine finanzielle Unterstützung für ihre künstlerischen Vorhaben zur Verfügung zu stellen und den kulturellen Neustart nach der langen Zeit der Schließungen und Beschränkungen deutlich zu verbessern. Im Fokus steht der Erhalt einer lebendigen, vielfältigen und innovativen Bremer Kulturszene.

Bewerben können sich freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Wohnsitz im Land Bremen als Einzelperson. Voraussetzung ist eine fortbestehende Beeinträchtigung ihrer künstlerischen Produktionsmöglichkeiten infolge der Corona-Pandemie.


Über die Vergabe entscheidet das Kulturressort nach kulturpolitischen und kulturfachlichen Erwägungen aufgrund seines pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Die begrenzten Mittel in diesem Programm führen zu einer notwendigen Auswahl nach Qualität, so dass nur die als am hervorragendsten bewerteten 180 Anträge, die zudem alle Fördervoraussetzungen erfüllen, einen Zuschlag bekommen können.

Ein Anspruch auf Gewährung eines Stipendiums besteht nicht. Die bisherige künstlerische Tätigkeit muss über eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse und einer entsprechenden künstlerischen Biografie nachgewiesen werden.

Journalistinnen und Journalisten sowie Studierende sind nicht antragsberechtigt.

Bewerbungen sind ab dem 14. April bis spätestens 10. Mai 2022 möglich.

Auf der Internetseite des Senators für Kultur stehen ab sofort das neue Online- Formular und die Förderrichtlinie für den Antrag zur Verfügung.

Der vollständige Antrag inklusive Anlagen ist per E-Mail an
stipendium2022@kultur.bremen.de oder postalisch an:


Senator für Kultur, Stichwort Stipendium 2022
Altenwall 15/16
28195 Bremen


zu senden.

Förderung

Die Antragstellung für die beiden Förderprogramme des Fonds Soziokultur „Allgemeine Projektförderung“ und „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ ist vom 02. April bis 02. Mai 2022 über das Onlineportal möglich.

Die Projekte dürfen frühestens am 1. Juli 2022 beginnen, können jedoch bis Ende 2023 durchführt werden. Die Förderung erfolgt anteilig bis zu 80% der Gesamtkosten und bis zu 30.000 Euro in der Allgmeinen bzw. 4.000 Euro bei U25-Förderung.

Die Ausschreibung ist grundsätzlich themenoffen und richtet sich an Initiativen und Einrichtungen der freien Kulturarbeit, der kulturellen und medialen Bildung und der Soziokultur. Kern soziokultureller Projekte ist die Mitgestaltung durch Menschen jeden Alters zu Themen, die sie oder uns alle betreffen.

Weitere Informationen zur Antragstellung sowie die Anmeldung zu Online-Infoveranstaltungen zu beiden Förderprogrammen finden sich auf der Fonds-Website.

Förderung

Kultur + Participatie – Fonds Soziokultur fördert deutsch-niederländische Kooperation.

Vom 15. März bis 15. April 2022 (Fristende um 17 Uhr) rufen der niederländische Fonds voor Cultuurparticipatie und der deutsche Fonds Soziokultur gemeinsam zur Antragstellung auf. Mit „Jonge Kunst“ fördern die beiden Fonds partizipative Kulturkooperationen von deutschen und niederländischen Einrichtungen und Initiativen mit bis zu 50% des Projektbudgets und in der Regel bis zu 12.500 Euro je Partner. D.h. 25.000 Euro für eine gemeinsame Partnerschaft, höhere Beträge sind möglich, erfordern jedoch eine entsprechende Qualität des Projekts. Voraussetzung ist die gemeinsame Konzeption und gleichzeitige Antragstellung, deutsche Einrichtungen und Initiativen tun dies über das Portral des Fonds Soziokultur, niederländische bei ihrem nationalen Fonds voor Cultuurparticipatie.

So nah und doch anders – frische Ideen für Beteiligte jeden Alters

Es gibt in den Kooperationen zwischen niederländischen und deutschen Kulturpartnern eine große Nähe, aber dennoch auch sehr viele unterschiedliche Methoden und vor allem Perspektiven. Literatur, Film, Medienkunst, Theater an der Sprachgrenze – der Austausch ist grenzenlos und Geschichten beidseitig der Grenze können auf vielfältige Weise erzählt werden. „Jong“ bezeichnet dabei nicht das Alter der Beteiligten, sondern die Idee, die auf etwas Neues und einen inspirierenden Austausch zielt. Im Mittelpunkt steht das Interesese an einer Zusammenarbeit, die zwar auch auf die Präsentation von Ergebnissen zielt, aber vor allem im Prozess die Bevölkerung bei der Gestaltung einbezieht und Offenheit für deren  Gestaltungstaltente hat. Die Aktivitäten sollen, mit Ausnahme von reinen Digitalformaten, in beiden Ländern stattfinden.

Projekte über 2022 hinaus möglich

Die beantragten Vorhaben werden durch eine internationale Jury beider Fonds begutachtet und dürfen nicht vor dem 15.7.2022 beginnen, jedoch bis Ende 2023 durchgeführt werden. Die Antragstellung ist nur zwischen dem 15. März und 15. April 2022 bis 17 Uhr möglich, ein Beispielformular ist online verfügbar. Weiterführende Informationen zu Jonge Kunst und zur Antragstellung finden Sie als deutsche Initiative auf unserer Website.

Förderung

Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen öffentlicher Veranstaltungs- und Kulturstätten im Land Bremen (Bremen DIGITAL)

Mit der Förderung von Maßnahmen zur Digitalisierung sollen öffentliche Veranstaltungs- und Kulturstätten im Land Bremen dabei unterstützt werden, sich pandemieresilient, nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen und neue Wachstumspotentiale für sich zu erschließen. Damit soll ein Beitrag zur Erhöhung des Digitalisierungsgrades von Veranstaltungsstätten und zur digitalen Transformation der bremischen Wirtschaft insgesamt geleistet werden.

Gefördert werden insbesondere Investitionen in:

Hinweise und Voraussetzungen

Das Vorhaben muss einen Beitrag leisten, um:

Förderung

Die Neustarthilfe 2022 gilt für die Monate Januar bis März 2022. Die maximale Förderung beträgt 4.500 Euro. Voraussetzung ist, dass coronabedingte Umsatzausfälle zu verzeichnen sind. Die Neustarthilfe wird als Vorschuss in monatlichen Raten von 1.500 Euro gezahlt und nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass ab heute Solo-Selbständige aller Kunstbereiche sowie kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die einen pandemiebedingten Umsatzausfall haben, die Neustarthilfe 2022 beantragen können.

Die Neustarthilfe 2022 richtet sich an die Betroffenen, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe IV profitieren. Wie bisher können neben Solo-Selbständigen (mit oder ohne Personengesellschaften) auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein.

Positiv ist weiter, dass die Rückzahlungsfrist für im Jahr 2020 zu viel erhaltene Hilfen aus dem ersten Corona-Hilfsprogramm auf den 31.12.2022 ausgeweitet wurde. Das ist insbesondere für jene Unternehmen und Solo-Selbständige aus dem Kultur- und Medienbereich wesentlich, die aktuell weitere Einbußen aus den bestehenden Beschränkungen bzw. coronabedingte Umsatzausfälle hinnehmen müssen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Coronapandemie hat den Kulturbereich nach wie vor im Griff. Solo-Selbständige Kulturschaffende aller Kunstbereiche sind unmittelbar und mittelbar von den bestehenden Corona-Einschränkungen betroffen. Es ist daher sehr gut, dass die Neustarthilfe 2022 heute startet und Kulturschaffende auch in diesem Jahr aus dem Bundeswirtschaftsministerium eine Unterstützung erhalten, die nicht an die Betriebsausgaben gekoppelt ist. Auch wichtig ist, dass Bund und Länder sich darauf verständigt haben, die Rückzahlungsfrist für mögliche Rückzahlungen aus dem ersten Corona-Hilfsprogramm bis Ende diesen Jahres zu verlängern. Wir danken dem neuen Wirtschaftsminister Robert Habeck MdB, dass er die Förderungen schnell auf den Weg gebracht hat.“

Förderung

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute an der Tagung des Kultur- und Medienministerrats der EU in Brüssel teilgenommen und dort in der öffentlichen Aussprache noch einmal den fundamentalen Wert der Kultur für Nationen, für Gesellschaften und für unsere Demokratie betont: „Wenn es um den Schutz des Menschheitskulturerbe geht und die Verantwortung dafür, Kunst und Kultur allgemein zugänglich zu machen, sorgen Politik und Zivilgesellschaft immer auch für ein friedliches Miteinander.“

Die Ministerinnen und Minister befassten sich bei der Ratssitzung mit einer Vielzahl von Themen. Unter anderem verabschiedeten sie eine gemeinsame Position zu den kulturpolitischen Aspekten des „Neuen Europäischen Bauhauses“. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Europäischen Kommission zum „Green Deal“ für umwelt- und klimagerechte Gestaltungsweisen von Städten und Regionen. Hier forderten die Ministerinnen und Minister, dass die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten bei der weiteren Umsetzung der Initiative die besonderen Umstände der Kultur und des kulturellen Erbes berücksichtigen.

Auch Ratsschlussfolgerungen zur Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit europäischer audiovisueller Inhalte und Medieninhalte standen auf der Tagesordnung. Dabei wurden verschiedene Impulse aus den unter deutscher Präsidentschaft erarbeiteten Ratsschlussfolgerungen zur Sicherung eines freien und pluralistischen Mediensystems aufgegriffen.

Bei der Ratssitzung stellte die Europäische Kommission außerdem das Online-Tool „CulturEU“ vor. Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche gebündelt Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen, Künstler und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. Gemeinsam mit meinen Counterparts aus Portugal und Slowenien habe ich mich in der EU-Trioratspräsidentschaft intensiv dafür eingesetzt. Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“

Die Kulturstaatsministerin unterstützt gemeinsam mit Österreich ein ähnliches Informationsportal des Creative Europe Desk Kultur in Bonn, das sich speziell an den deutschsprachigen Raum richtet. Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet und ist verfügbar unter: www.europa-foerdert-Kultur.eu.

Monika Grütters konnte zudem erneut für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für den gewerblichen Kunsthandel werben: „Hier stimmen mich die jüngsten Entwicklungen zuversichtlich: Die Kompromisslösung, die derzeit in den zuständigen Gremien besprochen wird, weist in die richtige Richtung und hat die kulturpolitische Unterstützung der Bundesregierung.“

Pressemitteilung 415
Dienstag, 30. November 2021
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Förderung

Einsenden bis 2.11.2021 / U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen

Junge Ideen und Akteur*innen gesucht: Im Förderprogramm „U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen“ stehen 18- bis 25-Jährige als soziokulturelle Verantwortliche im Vordergrund. Sie können für die Umsetzung von ersten Kulturideen mit sozialem Anspruch bis zu 4000,- Euro beim Fonds Soziokultur beantragen. Ob als junge Kulturinitiative, die im Stadtteil oder auf dem Dorf ein Kulturprojekt umsetzen möchte oder als Ideengeberin für eine Gruppe junger Erwachsener: Das kulturelle Selbermachen vielleicht an ungewöhnlichen Orten und mit anderen, die kulturell noch nicht so aktiv sind, steht im Mittelpunkt.

Wer kann Förderanträge stellen?

Junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die sich zu einer Initiative zusammengeschlossen haben, können Fördermittel beantragen. Aus dem Antrag muss dabei erkennbar werden, dass das Projekt in eigener Verantwortung der 18- bis 25-Jährigen geplant und realisiert werden soll.

Was wird gefördert?

Unterstützt werden kleine, experimentierfreudige Kulturprojekte mit einem konkreten Themenbezug und mit einer zeitlichen Begrenzung. Ob ein Videoprojekt zu Streetart im Stadtteil, eine Tanzperformance mit der Schlange am Supermarkt, eine Fotoausstellung zum Wandel eines Straßenzugs oder eine Projekt von Jugendlichen mit Medienkünstler*innen … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Offenheit ist gefragt, Freude am Gestalten, Neugierde und die Bereitschaft, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben und einen Bezug zur Gesellschaft herzustellen.

Wie können Förderanträge gestellt werden?

Anträge auf eine finanzielle Unterstützung müssen über das Einloggen in unser Antragsportal erfolgen. Dafür gibt es ein (schlankes) Online-Formular auf den Internet-Seiten des Fonds Soziokultur.

Wie viel Fördermittel können beantragt werden?

Die Fördermittel des Fonds sind bei diesem Förderprogramm auf 4.000 Euro pro Vorhaben begrenzt und dürfen 80% der Gesamtkosten/-finanzierung nicht übersteigen.

Einsendeschluss ist der 2. November 2021 – online

Eine junge Kuratoriumskommission des Fonds entscheidet Ende Februar 2022 über die eingegangenen Anträge und eine mögliche Förderung.

Die Projekte dürfen (inkl. Vorbereitungszeit) nicht vor Anfang März 2022 beginnen, dürfen aber bis 2023 dauern.

Nutzen Sie unsere Online-Beratungen am 20. + 27.10. 2021 – jeweils 17-18 Uhr – bitte melden Sie sich hier für einen Termin an.