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Deutsch-türkisches Shakespeare Drama »Coriolanus“ in Izmir und Istanbul zur Feier von 25 Jahre Städtepartnerschaft

Mit ihrer Inszenierung von William Shakespeares »Coriolanus« tritt die bremer shakespeare company am 10. und 11. Mai in Izmir und am 14. Mai in Istanbul auf. Die zweisprachige Koproduktion mit dem Istanbuler Theater BeReZe, die im Oktober 2019 in Bremen zur Premiere kam, reist auf Einladung des Goethe-Instituts anlässlich der Feierlichkeiten der 25jährigen Städtepartnerschaft von Bremen und Izmir.

Seit über 25 Jahren pflegen die Hafenstadt Izmir und Bremen eine in vielen Bereichen aktive Partnerschaft, die sich neben wirtschaftlichen Themen auch mit kulturellem Austausch befasst. Ursprünglich sollten die Feierlichkeiten bereits 2020 stattfinden, wurden aber wegen der Pandemie verschoben.

Der offizielle Besuch von Bürgermeister Andreas Bovenschulte und seiner Delegation findet über die Pfingstfeiertage in Izmir statt. Die Auftritte der bremer shakespeare company in Izmir im Sabanci Kültür Merkezi am 10. und 11. Mai bilden den „Kultur-Prolog“ zu den offiziellen Feierlichkeiten der beiden Städte und stellen deren enge Partnerschaft auch einem breiten Publikum unter Beweis.

Der Auftritt am 14. Mai im Oyun Atöyesi Theater in Istanbul (https://www.oyunatolyesi.com/) findet auf Einladung vom Theater BeReZe statt, dem Koproduktionspartner der bsc in der Inszenierung von »Coriolanus«.
»Coriolanus« von William Shakespeare erzählt die Geschichte eines römischen Generals, der Rom fast im Alleingang vor den aufständischen Volskern unter dem Feldherrn Aufidius rettet. Er soll zum Dank zum römischen Konsul ernannt werden, doch seine eigenmächtige und arrogante Handlungsweise kommt in Konflikt mit den demokratischen Gepflogenheiten und Strukturen. Schließlich wird er zum Verräter und wird im Zweikampf mit Aufidius getötet.


Das Drama stellt die Frage nach persönlicher Integrität und Aufrichtigkeit des Handelns als Basis demokratischer Strukturen.
Mehr unter: https://www.shakespeare-company.com/repertoire/coriolanus

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Angesichts der aktuellen Lage in der Ukraine wurde nun an der Kunsthalle Bremen dauerhaft der freie Eintritt für Geflüchtete aller Herkunftsländer eingerichtet.

Das Angebot umfasst:

Darüber hinaus gelten natürlich alle weiteren kostenfreien oder ermäßigten Angebote, die einen möglichst barrierefreien Besuch der Kunsthalle erlauben sollen, wie der dauerhaft kostenfreie Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, der kostenfreie Eintritt für Studierende der Bremer Hochschulen über das Semesterticket und die geltenden Ermäßigungen für Empfänger*innen von Sozialleistungen, mit dem Bremen-Pass oder ab GdB 50.

Alle Infos dazu finden Sie hier: www.kunsthalle-bremen.de/ihr-besuch https://www.kunsthalle-bremen.de/ihr-besuch

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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport Bremen gibt Hinweise und FAQ für ukrainische Staatsangehörige und Drittstaatsangehörige, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Beide Seiten werden fortlaufend aktualisiert und sind auf Deutsch/Ukrainisch:

Infos für Menschen aus der Ukraine in Bremen:

Senatorin für Soziales Bremen: Menschen aus der Ukraine in Bremen

Infos zu Flucht, Einreise, Asyl aus der Ukraine:

Integrationsbeauftragte der Bundesregierung: Ukraine

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„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ geht ab 2023 in die nächste Förderphase. 27 bundesweit tätige Verbände und Organisationen aus Bildung, Kultur und dem sozialen Bereich haben die Jury mit ihrer Bewerbung als zukünftige Programmpartner überzeugt und sind ausgewählt worden, um „Kultur macht stark“ ab 2023 in die Fläche zu tragen.

Als neue Förderpartner dabei sind:

Ab 2023 nicht mehr dabei sind:

Wie in den ersten beiden Programmphasen fördern die Programmpartner auch in Zukunft lokale Projekte der kulturellen Bildung in ganz Deutschland. Und auch für Projekte ab 2023 gilt: Zielgruppe der Bildungsangebote sind drei- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche, deren Bildungschancen eingeschränkt sind. Ebenfalls zur Zielgruppe gehören Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Die Angebote sind außerschulisch und werden von lokalen Bündnissen mit mindestens drei Partnern durchgeführt. Dabei steht die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung offen – von der Alltagskultur über die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus.

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Ab dem 2. April 2022 ändern sich die Regelungen zu Corona ganz wesentlich. Die bisherige Corona-Verordnung tritt außer Kraft und wird durch die neue Corona-Basisschutzmaßnahmenverordnung ersetzt. Der Senat beabsichtigt im Moment keine weitergehenden Regelungen, als sie diese neue Verordnung enthält.

Die Verordnung regelt nur noch einige sehr wenige Beschränkungen und Anforderungen. Sie betreffen sämtlich nicht mehr den Bereich der Kultur. Das gilt auch für die zahlreichen Verweise auf Einrichtungen und Unternehmen nach dem Infektionsschutzgesetz, die sich an mehreren Stellen in der Verordnung finden. Dies betrifft ausschließlich andere Bereiche, nicht Kultur – vor allem Gesundheitseinrichtungen.

Das bedeutet, dass ab dem 2. April 2022 für Einrichtungen und Veranstaltungen im gesamten Bereich Kultur keine Beschränkungen mehr gelten. Es gelten in Einrichtungen oder Veranstaltungen also keine Abstandspflichten mehr, keine Maskenpflicht, keine Kapazitätsbeschränkungen und auch keine Anforderungen mehr an den Zutritt zu Veranstaltungen oder Einrichtungen, also weder 3G, noch 2G oder 2G+. Das gilt für alle, also zB auch für Tanzveranstaltungen oder den Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Beschränkungen gelten allerdings weiterhin in Schulen. Dort gibt es eine Zutrittsbeschränkung im Sinne von 3G und sie gilt auch für Veranstaltungen Dritter in Schulen. Für Veranstaltungen in Schulen ist § 2 Absatz 3 der neuen Verordnung zu beachten, Auskünfte zu den Details können sicher die betreffenden Schulen geben. Diese Beschränkung gilt aber nicht für Veranstaltungen mit Schüler:innen, soweit sie nicht in einer Schule stattfinden, diese unterfallen keinen Beschränkungen mehr.

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Die Freiwilligen Agentur Bremen vermittelt Freiwillige, die sich für Schutzsuchende aus der Ukraine engagieren wollen, an (kulturelle) Einrichtungen, die Projekte und Kurse mit Geflüchteten durchführt.

Die Einrichtungen und Initiativen können sich über diesen Link in ein Online-Formular der Freiwilligen Agentur eintragen, und werden von dieser kontaktiert, sobald eine:r der vielen Freiwilligen zur Anfrage passt.

Wer sich für Schutzsuchende aus der Ukraine engagieren möchte, kann Sie in dieses Online-Formular der Freiwilligen Agentur Bremen eintragen.

Die Freiwilligen Agentur Bremen benachrichtigt, sobald sich ein passender Bedarf ergibt.

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Kulturstaatsministerin Roth: „Wir stärken die Kultur- und Medienpolitik des Bundes“.

Das Bundeskabinett hat heute den zweiten Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2022 beschlossen. Demnach erhöht sich der Etat für Kultur und Medien auf insgesamt 2,14 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mit diesen Mitteln ist ein erster großer Schritt zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele des Koalitionsvertrages getan. Dank der Zusammenarbeit mit dem Bundesfinanzministerium und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann die Staatsministerin für Kultur und Medien weiterhin dabei helfen, den Kultursektor aus der Pandemie-Situation zu führen. Zugleich werden wichtige Themen des Koalitionsvertrages angepackt, insbesondere durch Haushaltsansätze für „Kultur und Klima“, Kreativwirtschaft, zukunftsgerichtete Kooperation mit dem Globalen Süden sowie die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth erklärt dazu: „Der grausame Angriffskrieg des Putin-Regimes gegen die Ukraine ist auch eine Attacke auf die Idee sowie die Grundprinzipien der Demokratie. Die Bundesregierung stärkt heute die Handlungsfähigkeit der Kulturstaatsministerin für die Demokratie. Damit werden wir die Freiheit und Vielfalt, die Nachhaltigkeit sowie die Teilhabe in Kultur und Medien fördern. Unsere Solidarität gilt dabei gerade den von Kriegen und Krisen betroffenen und von Unrechtsregimen unterdrückten Menschen in Kultur und Medien.“

So sind für Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und Rassismus zusätzliche 5,1 Millionen Euro vorgesehen. Für die weitere Aufarbeitung des Kolonialismus und das im Koalitionsvertrag vorgesehene Programm „Globaler Süden“ stellt der Bund 6,5 Millionen Euro zusätzlich bereit. Auch der Klimaschutz wird in der Kultur- und Medienpolitik des Bundes zukünftig eine größere Rolle spielen. Deshalb sind für die ökologische und nachhaltige Transformation des Kultur- und Medienbetriebs insgesamt 5 Millionen Euro zusätzlich vorgesehen.

Die Kulturstaatsministerin betont: „Mit den neuen Mitteln werden wir ein Referat, Kultur und Nachhaltigkeit‘ schaffen, das den Aufbau der im Koalitionsvertrag vereinbarten Anlaufstelle vorantreiben soll und zugleich die Nachhaltigkeitspolitik in meiner Behörde verantworten wird.“

Der Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft wird in Zukunft mit zusätzlichen 5 Mio. € stärker durch die BKM gefördert. Staatsministerin Roth sagte dazu: „Gemeinsam mit Bundesminister Habeck und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klima wollen wir die Förderung für den Kreativsektor reformieren und ausbauen. Die Grundlage hierfür legt der jetzt beschlossene Haushalt.“

„Zudem stützen wir den Neuanfang unserer Kultureinrichtungen“, unterstreicht Roth. So erhalten die Berliner Festspiele und das Haus der Kulturen der Welt die dringend benötigte personelle Verstärkung, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erhält zusätzlich 2 Millionen Euro, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz zusätzliche 14,9 Millionen Euro an Sondermitteln für den Bauunterhalt der zahlreichen Liegenschaften. Der Etat der Deutschen Welle steigt um 13,5 Millionen Euro, das Jüdische Museum Berlin wird mit weiteren 4,5 Millionen Euro gefördert.

Im Bereich der wirtschaftlichen Film- und Serienförderung (GMPF, DFFF) erhöht sich die Produktionsförderung um 25 Millionen Euro, um der weiterhin großen Nachfrage entsprechen zu können und den Produktionsstandort Deutschland attraktiv und international wettbewerbsfähig zu halten. Der Ansatz des German Motion Picture Fund (GMPF) soll damit zukünftig bei 50 Millionen Euro jährlich liegen. Ergänzend hierzu wird der GMPF einmalig im Wege der Umschichtung um zusätzliche 25 Millionen Euro aufgestockt, so dass angesichts des Serien-Booms in Deutschland in diesem Jahr insgesamt 75 Millionen Euro für den GMPF zur Verfügung stehen. Sollten im Verlaufe des Jahres weitere Mittel innerhalb der wirtschaftlichen Filmförderung der BKM notwendig werden, so kann auch hierauf in Abstimmung mit dem BMF flexibel reagiert werden.

Der zweite Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2022 steht noch unter dem Vorbehalt der weiteren Haushaltsaufstellung, insbesondere des parlamentarischen Haushaltsverfahrens.

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Die Kulturministerinnen, -minister und -senatoren der Länder, die Staatsministerin des Bundes für Kultur und Medien, die Staatsministerin im Auswärtigen Amt sowie die kommunalen Spitzenverbände verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriff und Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie die Beteiligung von Belarus. Dieser barbarische Akt tötet Menschen und verbreitet unendliches Leid. Er richtet sich auch gegen die gemeinsame europäische Kultur, zu der der seit vielen Jahrzehnten gepflegte Austausch und die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine, Russland, Belarus und vielen weiteren Staaten gehört. Er zerstört Zeugnisse der gemeinsamen europäischen Kulturgeschichte und des kulturellen Erbes.

Kunst und Kultur sind unverzichtbar für unabhängige Demokratien. Sie stehen auf der Seite von Frieden und Freiheit. Wir begrüßen, dass deutsche Kultureinrichtungen, Kultur- und Medienschaffende, Künstlerinnen und Künstler und zivilgesellschaftliche Institutionen in den vergangenen zwei Wochen mit einer Vielzahl von Aktionen Zeichen der Solidarität für die Ukraine gesetzt und konkrete Hilfe geleistet haben.

Wir wollen den infolge des Krieges geflüchteten Künstlerinnen und Künstlern schnell und unbürokratisch helfen, um ihnen Sicherheit zu bieten und die Gelegenheit zu geben, künstlerisch zu arbeiten. Wir unterstützen lokale Initiativen etwa auf der Ebene der zahlreichen Städtepartnerschaften oder auch die Aktivitäten der Kulturstiftungen und zivilgesellschaftlicher Institutionen.

Wir unterstützen die gemeinsame Erklärung der europäischen Kulturministerinnen und -minister vom 7. März 2022. Gemeinsam mit der Bundesregierung werben sie für europäische Unterstützungsmaßnahmen – insbesondere im Rahmen von Creative Europe – zur Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern und Medienschaffenden.

Wir setzen uns in der Tradition eines intensiven interkulturellen Austauschs mit der Ukraine im Sinne der Völkerverständigung dafür ein, dem ukrainischen Volk sowie ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern und Kultureinrichtungen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der jahrzehntelange Kulturaustausch mit der Ukraine, mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern, aber auch die Zusammenarbeit mit mutigen russischen Künstlerinnen und Künstlern, von denen sich viele gegen das Putin- Regime stellen, muss fortgesetzt werden. Gerade jetzt braucht es den kulturbasierten zivilgesellschaftlichen Austausch.

Zugleich sprechen wir uns für eine klare Haltung gegenüber der russischen Führung aus. Deshalb empfehlen wir den Kultureinrichtungen, bestehende Kooperationen mit staatlichen russischen Einrichtungen zu prüfen und wo es angezeigt ist, diese auszusetzen.

Wir wenden uns gegen Tendenzen eines Boykotts russischer Kunst und Kultur oder einen Generalverdacht gegenüber russischen Künstlerinnen und Künstlern und auch allgemein gegenüber Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die aus Russland stammen. Wir setzen uns für den Schutz der in der Ukraine liegenden sieben UNESCO- Welterbestätten und der Museen, Archive und Bibliotheken sowie zahlreicher historischer Sakralbauten ein, die für die Menschheit erhalten werden müssen, insbesondere auch der Gedenkstätte Babyn Jar.

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Experten legen lufthygienische Empfehlungen für Kulturveranstaltungsorte vor – Staatsministerin Roth: „Gute Grundlage für einheitlichere Corona-Regeln in der Kultur“

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen haben heute unter Mitwirkung des Umweltbundesamtes sowie Betreiberinnen und Betreibern von Kultureinrichtungen Empfehlungen zur Lufthygiene für einen sicheren Kulturbetrieb vorgestellt.  Das Papier wurde auf Initiative der Staatsministerin für Kultur und Medien erarbeitet. Damit liegt nun erstmals seit Pandemiebeginn ein bundesweit einheitlicher Hygienestandard für die Qualität der Lüftung und für die Ausgestaltung von lüftungstechnischen Maßnahmen von Kulturveranstaltungsorten vor, insbesondere mit sitzendem Publikum. Die Empfehlungen gelten sowohl für kurzfristige Präventionsmaßnahmen während der jetzigen Corona-Pandemie, als auch mittel- und langfristig für die Zeit danach. Sie ermöglichen flexible Anpassungen an das Infektionsgeschehen und können die Grundlage für eine bundesweit einheitliche Zertifizierung bilden.

Staatsministerin Claudia Roth: „Die heute vorgelegten Empfehlungen sind eine gute Grundlage für bundesweit einheitlichere Corona-Regeln in der Kultur. Die Empfehlungen tragen dazu bei, dass vorbildliche Hygiene bei zukünftigen Schutzmaßnahmen stärker berücksichtigt wird und pauschale Schließungen von Kultureinrichtungen vermieden werden. Damit können wir auch dem Publikum zeigen, dass der Besuch in Kinos, Theatern und Konzertsälen sicher ist. So leisten wir zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Erholung und wirtschaftlichen Stabilisierung des Kulturbetriebs.“

Dr. Heinz-Jörn Moriske, Direktor und Professor am Umweltbundesamt: „Es gibt in der Kulturbranche bereits jetzt eine Vielzahl von Vorgaben sowohl zu Innenraumlufthygiene als auch zu anderen präventiven Maßnahmen wie Masketragen, Abstand und Zugangsregelungen; was bis jetzt fehlte, war eine einheitliche Vorgehensweise, die zum einen wissenschaftsbasiert einen möglichst umfassenden Schutz beim Besuch von Kultureinrichtungen bietet und zum anderen dem anwesenden Publikum auch ein sicheres Gefühl vermittelt, wieder ins Theater oder Kino zu gehen.“

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Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Bundesfinanzministerium haben sich mit den Ländern darauf verständigt, den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen an zwei wichtigen Stellen zu verlängern.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Der Sonderfonds ist das zentrale Instrument des Bundes zur Absicherung von Kulturveranstaltungen gegen pandemiebedinge Risiken. Aktuell stehen viele Veranstalterinnen und Veranstalter von Konzerten, Festivals oder Tourneen vor der Entscheidung, ob sie eine Durchführung unter den derzeitigen Auflagen wirtschaftlich verantworten und organisatorisch umsetzen können. Mit der jetzt beschlossenen Verlängerung der Wirtschaftlichkeitshilfe und integrierten Ausfallabsicherung bieten wir den Veranstaltern die dringend benötigte Planungssicherheit bis Ende dieses Jahres.“

Zum einen wird die Wirtschaftlichkeitshilfe bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Die Wirtschaftlichkeitshilfe gewährt bei kleineren Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden, die coronabedingt mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden müssen, einen Zuschuss zu den Ticketeinnahmen und sichert private Veranstalter zudem mit einer integrierten Ausfallabsicherung ab. Bislang war die Registrierung hierfür nur für Termine bis zum 31. März 2022 möglich. Damit wird die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe der Laufzeit der Ausfallabsicherung für Veranstaltungen mit über 2.000 Teilnehmenden angeglichen, die weiterhin Veranstaltungstermine bis Ende 2022 gegen pandemiebedingte Ausfälle absichert.

Zum anderen wird der Zeitraum, in dem freiwillige Absagen im Rahmen der Ausfallabsicherungen anerkannt werden, um einen Monat verlängert. Der Sonderfonds erkennt demnach freiwillige Absagen von Kulturveranstaltungen, die vom 18. November 2021 bis 31. März 2022 stattfinden sollten, als „pandemiebedingt“ an. Dies gilt unabhängig von der Verordnungslage in den jeweiligen Bundesländern und für Veranstaltungen aller Größen. Auch Verschiebungen sind möglich.

Weitere Informationen zum Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen bietet die Seite https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/