Veranstaltungen

Infoveranstaltungen anhand erfolgreicher Projektvorstellungen. Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Kultureller Bildung zu fördern, ist seit 2013 der Kern des Bundesförderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. 2023 geht das Programm in die dritte Förderphase.

Im Übergangsjahr 2022 informieren und beraten vier Servicestellen in vier digitalen Veranstaltungen dazu, wie Projekte erfolgreich teilhabegerecht gestaltet werden können. An Beispielen aus der „Kultur macht stark“- Praxis regen wir an, wie partizipative, rassismuskritische, gendersensible und inklusive Projektgestaltung umgesetzt werden kann. Ergänzt und vertieft werden diese Einblicke durch die Präsentation geförderter Projekte.

Am 05. Oktober laden wir herzlich ein zu IM FOKUS: Gendersensible Projektgestaltung.
Die digitale Veranstaltung findet statt von 14:30 bis 17:00 Uhr.

Anmeldung bitte bis zum 03.10.2022 unter:
https://kultur-macht-stark.lkjnds.de/unsere-veranstaltungen/kultur-macht-stark-im-fokus.html

Dr.in Ines Pohlkamp, Referentin für Gender & Diversity, Supervisorin (DGSv), Praxisforscherin, wird zu Gendersensibler Jugendarbeit und kulturelle Bildung referieren und Impulse für die Praxis geben.

Kathrin Felzmann vom /Paritätisches Bildungswerk e.V. (PB) Bundesverband/ wird das „Kultur macht stark“ – Förderangebot JEP – Jung Engagiert Phantasiebegabt vorstellen.

Ergänzt wird die Veranstaltung durch die Projektpräsentation vom KUBO Kultur- und Bildungsverein Ostertor e.V. mit dem Good Practice Beispiel „(LASER)DRUCKEN / Mädchen_Atelier Makerspace“

Die Veranstaltungen findet über Zoom statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie von uns am Tag vor der Veranstaltung.

Bei der Veranstaltungsreihe handelt es sich um eine Kooperation der „Kultur macht stark“ – Servicestellen aus Schleswig-Holstein, Berlin, Niedersachsen und Bremen. Die Veranstaltungen stehen Interessierten aus allen Bundesländern offen.

Leiten Sie diese Einladung gern an Ihr interessiertes Umfeld weiter. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Veranstaltungen

Wie kann der Kultursektor klimafreundlicher werden? Wie kann mit künstlerischen Methoden auf Klima- und Umweltschutz hingewiesen werden? Unsere Green Culture-Tagung „Klima – Wandel – Kultur“ informiert darüber. Seid dabei!

Klima- und Umweltschutz ist auch im Kultursektor angekommen: In der Musik, im Schauspiel und Tanz, in Filmen, Literatur oder Bildender Kunst regen Künstler:innen verschiedener Sparten ihr Publikum an, über den Klimawandel und Umweltverschmutzungen zu reflektieren und aktiv zu werden für einen gesünderen Planeten. Auch viele renommierte Wissenschaftler:innen und Forschungszentren nutzen mittlerweile künstlerisch ästhetische Methoden für multisensorische, innovative Wissenschaftskommunikation über Klima- und Umweltschutz-Themen.

Um sich nicht dem Verdacht von „Greenwashing“ („nur vom Klimaschutz reden, aber nicht auch klimafreundlicher handeln“) auszusetzen, kann es im Kultursektor nicht nur darum gehen, Klima- und Umweltschutz allein künstlerisch zu verhandeln. Dieser Sektor muss sich auch seiner Verantwortung für mehr Umwelt- und Klimaschutz im Produktionsprozess bewusst zu werden, um den eigenen CO2-Fußabdruck entsprechend zu reduzieren (Betriebsökologie). Maßnahmen können die Erstellung einer eigenen Klimabilanz und folglich klimafreundliche Sanierungen von Gebäuden, energiesparende elektrische Beleuchtungs- und Heizsysteme, Reduzierung von Transportwegen, die Nutzung klimafreundlicherer Transportalternativen und die Wiederverwertung von Materialien sein.

Um klimafreundlichere Alternativen praktikabel und finanzierbar für den Kultursektor zu machen, muss (kommunale) Kultur-Verwaltung und -Förderung entsprechende Infrastruktur ideell und finanziell stützen. „Green Culture“ ist daher ein intersektionales Thema, das gemeinsam von Kulturinstitutionen, Künstler:innen, Umweltverbänden, Kultur- und Umwelt-Politik, öffentlichen und privaten Förderern und der (Kultur-)Verwaltung vorangetrieben werden muss, um effektiv und glaubwürdig zu sein.

Ziele der Bremer „Green Culture“-Konferenz

Zielgruppe

Künstler:innen aller Sparten; Künstlerisches, technisches und Verwaltungs-Personal von Kulturinstitutionen; kommunale (Kultur-)Verwaltung, Umwelt- und Kultur-Politiker:innen; Institutionen von Kulturförderung (z.B. Stiftungen). Neben Bremer:innen sind auch interessierte Teilnehmende aus dem restlichen Bundesgebiet zu der Tagung eingeladen.

Das Twitter-Handle lautet #GCC22

Veranstaltungen

Das Künstlerhaus Bremen lädt am Samstag, den 17. September von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 18. September von 11 bis 18 Uhr zu den offenen ateliers bremen neustadt 2022 ein. Über zehn Künstler:innen geben im Rahmen des 30. Jubiläums des Künstlerhauses Einblick in ihre Ateliers und präsentieren ihre Werke; die gestalterischen Betriebe zeigen ihr Schaffen in den Werkstätten und Studios.
 
Die aktuell im Künstlerhaus arbeitenden Künstler:innen Elina Karimova, Sarah Lüdemann (Beauham), Hannes Middelberg, Henrik Nieratschker und Michael Rieken u.a. laden zum Besuch ihrer Ateliers und lockeren Gesprächen über ihre Werke ein. Geöffnet ist auch die Arbeitsstätte der im September im Gastatelier arbeitenden Gaststipendiatin 2022 Mona Pourebrahim (* 1985 in Teheran, Iran; lebt und arbeitet in Berlin). Pourebrahim arbeitet mit Malerei und Fotografie. Sie beschäftigt sich in ihrer Praxis mit landschaftlichen Erscheinungsformen und untersucht die Beziehung zwischen Natur und dem Menschen. Einblicke in die Werkstätten des Künstlerhauses gewähren der Möbeltischler Martin Wilmes, der 2020 mit dem Grassi-Preis ausgezeichnete wurde, sowie Klaus Zwick, der schon seit 29 Jahren die Druckwerstatt im Künstlerhaus betreibt. Von den kreativen Betrieben wird die Prozessmoderatorin Beata Frenzel ihr Büro öffnen und Einblicke in ihre Arbeit geben.


Kinder können am Samstag von 11 bis 14 Uhr beim Kinderbastelspaß im Hof mit Jasmin Holthausen Herbstblumen und -tiere basteln – die Teilnahme ist kostenfrei (Altersempfehlung: ab 2,5 Jahre). Zudem können Besucher:innen bei Getränken im Hof verweilen.

Parallel zeigt die Galerie im Künstlerhaus Bremen mit Sonderöffnungszeiten ab 11 Uhr die Gruppenausstellung The Palliative Turn mit über zwanzig Arbeiten von internationalen und Bremer Künstler:innen. Mit einer experimentellen, spekulativen und humorvollen Herangehensweise wendet das Projekt die Konzepte und Methoden der Palliativmedizin auf die aktuellen Krisen der Zivilisation an und betrachtet die Periode vor dem systemischen Kollaps als eine Zeit der Einsicht, des Wachstums und der tiefen Freude an allem, was noch ist.
 
Das Künstlerhaus Bremen versteht sich als Ort der Produktion, Präsentation und Förderung zeitgenössischer Kunst. Unter einem Dach bilden eine Galerie, 17 Ateliers, eine Druck- und eine Holzwerkstatt, Studios für Grafik, Design, Ton und Film, die Bremer Künstler:innenverbände (BBK und GEDOK) sowie ein Restaurant eine einzigartige Struktur. In der Galerie präsentiert das Künstlerhaus wechselnde Ausstellungen mit einem internationalen Programm aktueller Kunst, das von einem Veranstaltungsprogramm begleitet wird.
 
Teilnehmende Künstler:innen, Kreative und Kunsthandwerker
Evita Emersleben (Gast)
Petra Fiebig (Gast)
Beata Frenzel (Prozessmoderatorin)
Elina Karimova
Sarah Lüdemann (Beauham)
Hannes Middelberg
Henrik Nieratschker
Mona Pourebrahim (Gaststipendiatin des Künsterhauses Bremen 2022)
Michael Rieken
Maxwell Stephens (Gast)
Martin Wilmes (Holzwerkstatt)
Klaus Zwick (Druckwerkstatt)


Mehr dazu unter: https://www.offene-ateliers-bremen-neustadt.de/

 
30 Jahre Künstlerhaus Bremen – Die Geschichte
Seit 30 Jahren ist das Künstlerhaus Bremen ein lebendiger Ort der Kunst und Kultur – mitten in Bremen. Das Künstlerhaus Bremen ist ein autonomer Ort für Kunstakteur:innen mit (Frei-)Räumen für die Kunstproduktion und -präsentation in einer solidarischen Gemeinschaft. Anfang der 1990er-Jahre gründeten Künstler:innen und Kulturakteur:innen das Künstlerhaus Bremen als Ort für die Produktion, Präsentation und Diskussion von zeitgenössischer Kunst in Bremen. Bereits am 5. Juli 1990 wurde der Verein gegründet. Doch erst am 4. November 1992 feierte die erste Generation von Künstler:innen und Kreativen den offiziellen Einzug in die Gebäude Am Deich. Im Fokus stand die Idee eines Ortes für bildende Kunst und Austausch in zentraler Lage – mit Ateliers, Galerie, Gastatelier, Werkstätten, Betrieben, Verbänden und Restaurant. Der Senator für Kultur Bremen fördert das Künstlerhaus Bremen als ein Gesamtzentrum der Kunstproduktion.
Seit seinen Anfängen hatten 121 wechselnde Künstler:innen ihr Atelier im Künstlerhaus. Aktuell arbeiten 20 einjurierte Künstler:innen in 17 Ateliers. Das Galerieprogramm hat durch über 130 Ausstellungen sowie Tagungen und zahlreiche Veranstaltungen ein internationales Renomée erlangt. Seit 2008 bietet das Haus ein eigenfinanziertes Gaststipendium. In den letzten Jahren wurden weitere Förderprogramme entwickelt. Mit Projekten wie den Visiting Curators und der Helsinki Artist Residency konnte das Künstlerhaus Bremen erfolgreich zur Professionalisierung und internationalen Vernetzung von Bremer Künstler:innen beitragen.

Veranstaltungen

Seit Oktober 2015 empfiehlt der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) eine Honoraruntergrenze für den Bereich der freien darstellenden Künste. Seitdem ist diese ein wesentliches Element in der sozialen Absicherung. Dennoch bleibt die soziale Lage vieler Akteur:innen der freien darstellenden Künste weiterhin prekär. Die Corona-Pandemie hat dies noch einmal mehr als deutlich gemacht.

Fair Pay! – ein Beteiligungsprozess zur Neuausrichtung der Honorarempfehlungen

Es wird Zeit, die Errungenschaft der Honoraruntergrenze auf den Prüfstand zu stellen. Deshalb startet der BFDK mit „Fair Pay!“ einen einjährigen Austausch- und Beteiligungsprozesses für faire Honorarempfehlungen in den freien darstellenden Künsten jenseits der Untergrenze. Wir wollen wissen: Was wurde mit der Honoraruntergrenze bisher erreicht? Welche konkreten Erfahrungen gibt es? Wo muss nachgebessert werden? Ziel des Prozesses ist es, kollaborativ und kollektiv ein abgestuftes Honorarempfehlungssystem zu entwickeln.

Durchgeführt wird er Prozess gemeinsam mit den Landesverbänden der freien darstellenden Künste. Sie sind Gastgeberinnen eintägiger Werkstätten für Interessensvertreterinnen, Multiplikatorinnen aus Politik und Verwaltung sowie Künstler*innen. Die Teilnehmenden können sich dort über die bestehenden Honorarempfehlungen und ihre Weiterentwicklung austauschen. Zentrale Leitfragen sind: Wie kann ein abgestuftes Honorarempfehlungssystem aussehen? Wie lassen sich Stufen in der Honorargestaltung definieren? Welche Faktoren sollten in die Honorargestaltung einfließen? Wie lässt sich ein solches System durchsetzen? Was bedeutet es für die Förderlandschaft

Werkstatt #1: Das Bremer Modell – Vorbild für andere Länder?

Auftakt des Prozesses ist die Werkstatt „Das Bremer Modell – Vorbild für andere Länder?“ – durchgeführt mit dem Landesverband Freie Darstellende Künste Bremen.

Der Senator für Kultur Bremen hat in Kooperation mit den Fachverbänden im Jahr 2020 die Präambel zur Honoraruntergrenze in seinen Förderrichtlinien integriert und damit einen wegweisenden Schritt getan. Für eine zeitgemäße Weiterentwicklung ist es an der Zeit, dieses Instrument aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Wie sieht eine Honorargestaltung aus? Für welche Akteur*innengruppen wird die Honoraruntergrenze angewendet? Welche Auswirkungen hat das Bremer Modell auf die Fördersystematik? Wie kann der Weg von der Honoraruntergrenze zur Honorarempfehlung gelingen?

PROGRAMM

Moderation: Frederieke Behrens (LAFDK) & Helge – Björn Meyer (BFDK)

11:00
// Begrüßung
Grußwort von Carmen Emigholz – Kulturstaatsrätin der Freien Hansestadt Bremen
Grußworte der Vorstände des Bundesverband freie darstellende Künste und Landesverband freie darstellende Künste Bremen

DIE HONORARUNTERGRENZE – EINE EINORDNUNG

11:25
// Impuls: Der lange Weg zu angemessen Honoraren in der freien Szene
Anne Schneider (Theaterregisseurin und Festivalmacherin, ehem. Geschäftsführerin des Bundesverbands freie Darstellende Künste)

11:45
// Impuls: Die Bremer Projektförderrichtlinie zu Honorar und Entlohnung und Einblicke in die Arbeit der Honoraruntergrenzenkommission der Kultur-MK
Andreas Mackeben (Senator für Kultur Bremen, Leiter der Kulturabteilung)

12:00
// Kaffeepause

12:15
// Diskussion: Erfolge der Honoraruntergrenze, notwendige Weiterentwicklung und Potentiale – Herausforderungen aus der Praxis
Katharina von Wilcke (Beraterin, Produzentin und Jurorin), Katrin Hylla (künstlerische Co-Leitung der Schwankhalle Bremen) und Sören Fenner (Gründer und Geschäftsführer von Theapolis)

12:40
// Zoom-Interview: Fair Pay, Fair Play, Fairness Codex – Für faire Bedingungen in Kunst, Kultur und Medien
Ulrike Kuner (Geschäftsführung IG Freie Theaterarbeit und Präsidentin des Europäischen Dachverbands der freien darstellenden Künste)

DER BLICK IN DIE SPARTEN

12:50
// Impuls: Suche nach einheitlichen Honorarstandards in den freien Künsten
Lena Krause (Allianz der Freien Künste und Geschäftsführung FREO e.V.)

13:05
// Zoom-Interview: Einordnung aus Sicht der bildenden Künstler:innen
Andrea Gysi (Geschäftsführerin Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler)

// Mittagspause

MODELLE ZUR ORIENTIERUNG

14:00
// Impuls: Basishonorare für selbstständige Kreative auf der Grundlage des TVöD
Lisa Basten (Bereichsleitung Kunst und Kultur auf Bundesebene Verdi)

14:10
// Zoom-Interview: Mehr Kohle? Der Weg zum neuen NV Bühne Solo
Lisa Jopt (Schauspielerin und Geschäftsführende Präsidentin der GDBA und Bühnengewerkschaft)

14:20
// Abschließende Diskussion
Sabine Gehm (künstlerische Leitung von TANZ BREMEN und Vorstandsmitglied Dachverband Tanz Deutschland), Thomas Hartmann (Geschäftsführer Stadtkultur Bremen e.V.), Ulrike Seybold (Vorstandsmitglied des BFDK), Tobias Pflug (Vorstand LAFDK Bremen), N.N.

14:50
// Abschluss des Tages
Ulrike Seybold (Vorstandsmitglied des BFDK)

Veranstaltungen

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von »Innenstadt«, Kukoon im Park, Neustadtswallanlagen – Leibnizplatzpark, am 13.07.2022, 18:00 – 19:30 Uhr

In ihrem Impuls-Vortrag »Innenstadt: WHO CARES?« fragt Dr. Saskia Hebert (Architektin, subsolar* architektur & stadtforschung, Berlin), was »Innenstadt« jenseits einer Shoppingzone sein könnte und welche Verantwortung und Aufgabe die verschiedenen Akteur:innen hierbei übernehmen könnten.

Im Anschluss: moderierte Diskussion zum Thema „Innenstadt Produktion“ mit Oliver Hasemann von der AAA, Bremen.    

Eine Veranstaltung des Stadtkultur-Projekts »Innenstadt? Was geht (ab) …« im Rahmen des »Aktionsprogramms Innenstadt«.  

Das Projekt möchte die Frage nach den Bedürfnissen der Adressat*innen der angestrebten »Belebung« von Innenstadt mit Ideen nachhaltiger Konzipierung von Innenstadt und Transformationsprozessen verknüpfen. 

Die aus Interviews in Blumenthal, Gröpelingen und Huchting entstandenen Graphic Recordings (Leefje Roy), die per Risographie-Verfahren als Plakate gedruckt wurden, werden bei der Veranstaltung ausgestellt.        

Impuls Vortrag von Dr. Saskia Hebert (Architektin, subsolar* architektur & stadtforschung, Berlin) Eine Veranstaltung von Stadtkultur Bremen e.V. in Kooperation mit dem Kulturzentrum Kukoon.

Eine Veranstaltung von Stadtkultur Bremen e.V. in Kooperation mit dem Kulturzentrum Kukoon. 

Gefördert durch das Aktionsprogramm Innenstadt.

Gefördert durch:

Veranstaltungen

Am 2. Juli 2022 findet in der vhs bremen, Faulenstraße 69 der „Markt der Möglichkeiten“ zwischen 10:00 und 16:00 Uhr statt, bei dem es um Vernetzungsarbeit mit und für Geflüchtete geht.

„Miteinander und füreinander“ – im Sinne dieser Haltung sind in den vergangenen Monaten und Jahren viele Initiativen entstanden, die sich auf den unterschiedlichsten Ebenen und in diversen Lebensbereichen um Geflüchtete kümmern.

Hinzu kommen Institutionen, Verbände, Vereinigungen und Unternehmen, die sich im besonderen Maße für Geflüchtete und deren berufliche und soziale Integration einsetzen. Einige dieser Initiativen und Organisationen stellen sich und ihre Arbeit an diesem Tag vor und beantworten viele Ihrer Fragen zum Thema Ankommen in Bremen.

Begleitet wird der Markt der Möglichkeiten durch Grußworte aus der Bremer Politik und einem kleinen Bühnenprogramm:

10.00 Uhr Eröffnung durch den Direktor der Bremer Volkshochschule Ralf Perplies und Frau Libuse Cerna (House of Resources)

10:10 Uhr Begrüßung durch Frau Sarah Ryglewski (MdB, Staatsministerin beim Bundeskanzler)

Im Anschluss Musik mit Schüler*innen der Musikschule Lina Plum (Dennis Beitler, Anastasia Kutsenko, Alexandra Dribina, Julia Leske und Liza Honopolski), Robin Pangaribuan (indonesischer Gesang)

Diese Organisationen beantworten Fragen rund um das Thema Ankommen in Bremen:

Veranstaltungen

Kunst gewinnen und Gutes tun: Bei der Charity-Kunstverlosung KUNST-LOS des Künstlerinnenverbandes Bremen, GEDOK gehen Kunstgenuss und Solidarität Hand in Hand.

Das Procedere ist schnell erklärt: vom 18.05.-22.05.2022 stellen Künstlerinnen der GEDOK Bremen ihre Werke im AUFLADEN aus. Besucher:innen können für 10 €/Stück Lose* kaufen und für ihr favorisiertes Kunstwerk abgeben. Mit etwas Glück gewinnen die Gäste herausragende Kunst und unterstützen gleichzeitig einen guten Zweck, denn alle Einnahmen kommen Flüchtenden in Not zugute.

Genauer: 50% der eingenommenen Spendenmittel werden von „Ärzte ohne Grenzen“ für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen des Ukraine-Krieges und im Mittelmeerraum eingesetzt – die anderen 50% gehen an die Hilfsorganisation EOTO e.V. (Each One Teach One) in Berlin, die aus der Ukraine flüchtende und Rassismus erfahrende BIPoCs (Blacks, Indigenous, People of Color) unterstützt.

Der Künstlerinnenverband Bremen freut sich auf Ihren & Euren Besuch!

Öffnungszeiten und Losverkauf:
Mi und Do 15 – 19 Uhr, Fr 15 – 22 Uhr, Sa und So 11 – 19 Uhr

Mit großer Verlosung am:

Sonntag, den 22.05.2022, ab 15 Uhr
Losziehung: Staatsrätin Carmen Emigholz
Moderation und Grußwort: Petra Fiebig, 1. Vorsitzende des Künstlerinnenverband Bremen, GEDOK

Es ist möglich mehrere Lose zu kaufen und auch mehr als 10 € pro Los zu bezahlen. Größere Spenden sind natürlich herzlich willkommen! Die gekauften Lose können auf mehrere Werke verteilt oder auch in eine Werk-Spendendose geworfen werden, um die Chance auf den Gewinn zu erhöhen. Am Sonntag wird bei der Verlosung für jedes Kunstwerk ein/e Gewinner:in ermittelt.

Mit Kunstwerken von:

Anne Baisch, Heike Kati Barath, Monika B. Beyer, Katja Blum, Mechtild Böger, Susanne Bollenhagen, Marion Bösen, Ulrike Brockmann, Kirsten Brünjes, Irmgard Dahms, Veronika Dobers, Judith Dürolf, Evita Emersleben, Petra Fiebig, Anja Fussbach, Nicole Giese-Kroner, Bettina Hauke, Marikke Heinz-Hoek, Regina Hennen, Dorit Hillebrecht, Anneli Käsmayr, Emese Kazár, Sirma Kekec, Franziska Keller, Patricia Lambertus, Isolde Loock, Maria Mathieu, Pia E. van Nuland, Susanne Pikullik-Bastian, Elke Prieß, Edith Pundt, Edeltraut Rath, Elianna Renner, Barbara Rosengarth, Sabine Schellhorn, Gertrud Schleising, Joanna Schulte, Marina Schulze, Dani Schwaag, Inger Seemann, Jette Slangerod, Sibylle Springer, Marina Steinacker, Annemarie Strümpfler, Cony Theis, Svenja Wetzenstein, Sabine Wewer, Gisela Winter

Veranstaltungen

Eine Fortbildungsreihe von TANZ.media e.V. – Verein zur Förderung des Qualitätsjournalismus im Tanz. Zeitraum Mai bis September 2022

Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz

Die Workshop-Serie FUTURES OF DANCE JOURNALISM – tanz.media.tutorials richtet sich an Tanzjournalist:innen sowie an Interessierte mit vergleichbaren berufspraktischen Erfahrungen, die ihre Kenntnisse im online­-journalistischen Umfeld vertiefen möchten.

Die fünfteilige Workshop-Reihe Future of Dance Journalism bietet eine umfassende Grundausbildung aktueller digitaler Medienformate und Publikationsstrategien, sowohl innerhalb als auch außerhalb klassischer Medien. Von Audiodeskriptionen und kurzen Videoformaten, über multimedialen Scroll-Reportagen und Online Archiven, bis hin zu einer strategischen Neuausrichtung und Erweiterung der eigenen journalistischen Praxis, eröffnet die Workshop- Reihe den Teilnehmenden die Chance, innovative erzählerische Möglichkeiten auszuprobieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die einzelnen Workshops sind dabei als unabhängige Einheiten konzipiert, die teilweise aufeinander aufbauen und in greifbaren Ergebnissen münden. Zusammengenommen ergeben sie eine umfassende Grundausbildung, die viele der aktuell wichtigsten Medienformate abdeckt. Abgerundet werden die vier Medienmodule durch das Vision Lab, in welchem die Teilnehmenden eigene Zukunftsprojekte und Marktstrategien entwickeln und auf den Weg bringen.

Die Workshops sind für variierende Gruppengrößen von 8-12 Teilnehmer:innen geplant und nicht auf die Mitglieder von TANZ.media e.V. beschränkt.


Es werden keine Teilnahmegebühr erhoben. Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten sind selbst zu tragen.

Veranstaltungen

Von der Initiative zum Kulturhaus! Tag der offenen Tür am 26.3.2022 11:00 – 18:00 Uhr anlässlich des Jubiläums des Kulturhaus Walle Brodelpott, Schleswiger Straße 4, 28219 Bremen

Das Jahr 2022 ist für unser Haus etwas ganz Besonderes: Vor genau 40 Jahren – im März 1982 – wurde die »Kulturinitiative Brodelpott e.V.« an der Elisabethstraße 134 in einem kleinen ehemaligen Ladengeschäft eröffnet!

Unseren 40. Geburtstag wollen wir mit einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür begehen und die vielschichtige Arbeit unseres Geschichtskontors, der Werkstätten, des Ausstellungsbereiches und der Bibliothek präsentieren. Das Bibcafé ist ebenfalls geöffnet.

Veranstaltungsprogramm:

11:00 Kinder-Theater „Die Geschichtenfinderinnen“ – Improvisationstheater für Kinder ab 4 Jahren. Alles hat seine Geschichte, über alles kann eine Geschichte erzählt werden und genau das machen die! Mit Ina Schenker & Tinka Klindtwort vom Improtheater Bremen


Ab 12:00 open end – offene Tür im Kulturhaus mit Café, Bibliotheksflohmarkt und Bremensien-Flohmarkt mit antiquarischen Raritäten (das Geschichtskontor ist geöffnet)


14:00 Workshop: Mosaiktrittsteine für den Garten


16:00 »Anbiet« mit Hafenmelodien und Schlagern aus den 50er und 60er Jahren


17:00 Vom Osterfeuerbergviertel ins Heimatviertel – historischer Rundgang mit Christine Glenewinkel


***Es gilt die 3G-Regelung. Innerhalb des Hauses empfehlen wir das Tragen einer FFP2-Maske

www.kulturhauswalle.de

Veranstaltungen

Solidaritätsveranstaltung für die Menschen in der Ukraine

Putin überzieht die Ukraine nicht nur mit einem mörderischen Angriffskrieg, er leugnet auch die Existenz einer ukrainischen Nation und Kultur. Wir fühlen uns machtlos, als westliche Kultureinrichtung können wir immerhin sammeln, spenden, Benefizveranstaltungen organisieren. Und nun auch eine Solidaritätsveranstaltung als „tätiges Verzweifeln“, ein Miteinander von Bremer Künstler:innen und ein Austausch mit den Texten und der Musik ukrainischer, mittel – und osteuropäischer Künstler:innen.

Es lesen die Ensembles der bremer shakespeare company und dem Theater Bremen, Studierende der Universität Bremen, der Universität Oldenburg und Kollit (Junges Kollektiv für Literatur). Mit Videobeiträgen vom Autor Dimitrij Kapitelman und der ukrainischen Literaturwissenschaftlerin Dr. Oxana Matiychuk. Und musikalischen Beiträgen von der HfK Bremen und Natalie Shtefunyk.