Da die Anreise einen Großteil der Treibhausgasemissionen von Kulturangeboten verursacht, hat das Mobilitätsprojekt „Kultur- und Freizeitverkehre nachhaltig aufstellen“ des BUND Landesverbandes Bremen erhoben, wie Besuchende zu Bremer Kultureinrichtungen gelangen. Im Rahmen der 12. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie stellt Katja Muchow (stellv. Geschäftsführerin vom BUND) die Projektergebnisse vor und diskutiert mit den Teilnehmenden, wie wirkungsvolle Anreize und Rahmenbedingungen für den Umstieg von Besuchenden von Kulturangeboten auf klimafreundliche Verkehrsmittel geschaffen werden können. Außerdem wird Frauke Maack (Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ADFC) die Lastenradprojekte des ADFC und Möglichkeiten der Kooperation für Kultureinrichtungen präsentieren. Darüber hinaus wird das neue „Kommunale Investitionsprogramm Kultur – Investitionen in Sa-nierung, Klimaschutz und Bauinstandsetzung“ des Senators für Kultur vorgestellt. Für die bessere Planung wird um Anmeldung gebeten unter: klima@kultur.bremen.de
Der Senator für Kultur lädt herzlich ein zu einem Fachtag Förderung zum Thema Kunstfreiheit am Donnerstag, 30. April 2026, ab 11:00 Uhr, im Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen.
11.00 Uhr :Ankommen, Kaffee
11.25 Uhr: Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte
11.30 Uhr: Austausch mit Beiträgen von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.) und Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)
12:40 Uhr: Kurze Kaffeepause mit Kuchen-Snack
13:00 Uhr: Es finden parallel zwei Vertiefungs- und Dialogrunden mit unterschiedlichen Gästen und verschiedenen Schwerpunkten statt. Die Teilnehmenden können entscheiden, welcher Gruppe sie sich anschließen.
Grundsätzlich befassen sich beide Runden mit der zentralen Frage des Fachtags „Wie frei ist die Kunst?“. Sie sollen Dialog- und Reflexionsräume eröffnen und laden alle Teilnehmenden dazu ein, den anwesenden fachkundigen Gästen Fragen zu stellen, sich auszutauschen und zu diskutieren.
Die u.g. Schwerpunkte bedeuten nicht, dass im jeweiligen Workshop ausschließlich die kulturpolitische bzw. juristische Perspektive behandelt wird. Vielmehr sind sie Hinweise für die Teilnehmenden, welche Fachpersonen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im jeweiligen Workshop zur Verfügung stehen.
Gruppe 1 – Kulturpolitischer Schwerpunkt
Gäste: Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.)
Gruppe 2 – Juristischer Schwerpunkt
Gäste: Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK, Jurist), Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)
14:15 Uhr: Zusammentragen der Ergebnisse der Vertiefungs- und Dialogrunden
Der zweite „Fachtag Förderung“ findet statt am 04.12.2025, ab 13:30 Uhr, im Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen.
Ablauf
13.30 Uhr : Ankommen, Kaffee
14:00 Uhr: Auftaktrunde: Austausch im Plenum mit den Staatsrät:innen Carmen Emigholz (Senator für Kultur), Dr. Martin Hagen (Senator für Finanzen), Kai Stührenberg (Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation), Torsten Klieme (Senator für Kinder und Bildung), Gunnar Isenberg (Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration)
15:00 Uhr: Kaffeepause
15:30 Uhr: Workshops in Kleingruppen zu fachspezifischen bzw. spartenbezogenen Fragestellungen. Einer der Schwerpunkte des Fachtags wird das Thema „Kulturelle Bildung im Kontext Schule“ sein, zu dem in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen des Senators für Kinder und Bildung (Renate Raschen, Ulrike Osten) zwei Workshops stattfinden werden.
16:45 Uhr: Zusammentragen der Ergebnisse, weiteres Vorgehen
ca. 17:45 Uhr: Ende der Veranstaltung, Möglichkeit des weiteren Austauschs untereinander
In einer Zeit, in der queerfeindliche Positionen wieder offen ausgesprochen werden und demokratische Grundwerte unter Druck geraten, braucht es Räume für Austausch, Haltung und gegenseitige Ermutigung. Welche Verantwortung tragen Kirche, queere Community und Zivilgesellschaft in Bremen, um Vielfalt und Menschenrechte zu verteidigen? In dieser Talkrunde kommen Vertreter:innen aus queerer Selbstorganisation, Kirche und Gesellschaft miteinander ins Gespräch. Sie sprechen über Erfahrungen, Konfliktlinien und gemeinsame Handlungsspielräume.
Im Zentrum steht die Frage: Wie können wir queerfeindlichen Entwicklungen entgegenwirken und demokratische Strukturen stärken?
Im Anschluss an die Talkrunde laden wir zum moderierten Publikumsgespräch ein.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Rat & Tat Zentrum für queeres Leben Bremen, der Bremischen Evangelischen Kirche und belladonna.