„Oh, du arbeitest in der Kultur! Das ist sicher total spannend! Man trifft so viele interessante Menschen! Kultur ist ja für uns alle soooo wichtig! Ihr solltet wirklich mehr Geld bekommen! Haste vielleicht mal ne Karte für mich?“

In der Kultur zu arbeiten ist schön, aber auch manchmal verdammt hart. Schlecht bezahlt. Hohe Identifikation, aber viele Überstunden und Arbeitszeiten von oftmals mehr als 10 Stunden am Tag. Verantwortlich mit einem knappen Budget Wunder zu vollbringen. Dies ist kein Seminar darüber, was ein Burnout ist. Dieser Termin kann der Beginn eines Austausches darüber sein, wie sich ein Burnout anfühlt. Ein Erfahrungsaustausch darüber, wie man in der Kultur arbeiten kann ohne im Burnout zu landen.

Referentin: Christiane Mielke, Regionalberaterin Süd-Ost Niedersachsen. Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Soziokultur, bin im Jahr 2020 an Burnout erkrankt und wieder gesundet. Als Regionalberaterin begegnen mir zunehmend Menschen, die sich im oder am Rande eines Burnouts befinden. Aufgrund dieser Erfahrungen möchte ich einen Raum schaffen für dieses Thema um dafür zu sensibilisieren, dass auch in der Soziokultur die Freunde am Job in einem „Nichts geht mehr“ enden kann.

Christiane Mielke hat sich zunächst ehren-, dann hauptamtlich in diversen Vereinen um die Finanzen gekümmert. Dabei hat sie sich, auch während ihres Studiums der Kulturwissenschaften, in den vergangenen 30 Jahren ein fundiertes Wissen in allen Fragen um Vereine und Finanzen in der Praxis erarbeitet. Erfolge und Scheitern waren dabei wichtige Lehrmeister. Mit einer Zusatzausbildung in Lösungsorientierter Systemischer Beratung im Gepäck und viel Erfahrung auch in der Projekt- und Veranstaltungsplanung gibt sie ihr Wissen nun gerne als Beraterin weiter. Seit 2019 ist sie Geschäftsführerin der Brunsviga in Braunschweig

Controlling ist ein schon fast mystischer Begriff im betriebswirtschaftlichen Kontext. Was bedeutet er genau? Und was macht eigentlich eine Controllerin den ganzen Tag?

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Zielsetzungen, strategischer und operativer Planung, sowie der Welt der Zahlen, als Hilfsmittel für die Darstellung von Prozessen. Das Seminar richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Personen, die z.B. die Buchhaltung machen, sondern an die Personen in Leitungsfunktion. Controlling ist eine Leitungsaufgabe.

An praktischen Beispielen, die gerne von den Teilnehmenden mitgebracht werden können, erschließen wir uns gemeinsam die Welt der Zahlen, spielen mit ihnen und erkennen ihren Nutzen für unsere strategische und operative Planung.

Seminarleitung: Chris Mielke, Regionalberaterin Süd/Ost des Landesverband Soziokultur Niedersachsen, Geschäftsführung in der Brunsviga, Braunschweig

Eine Einführung in die Veranstaltungssoftware Clubplaner. Ein praxisnahes, webbasiertes Programm, mit dem alle Verantwortlichen alle Termine, Daten und Abläufe immer im Blick haben. Der Clubplaner ist eine Software zur Organisation von Veranstaltungsorten.  Der Clubplaner ist die direkt aus der Praxis entwickelte Software für alle Veranstaltungsorte.

Das webbasierte Programm hilft sowohl kleinen als auch großen Kulturinstitutionen passgenau bei der Planung und Durchführung sämtlicher Aufgaben im Veranstaltungsbetrieb. Über selbst editierbare Auto-Formulare und Tabellen ist die Software jederzeit und individuell an die eigenen Abläufe und Bedürfnisse anpassbar.

Alle Termine, Daten und Abläufe sind mit dem Clubplaner immer im Blick. Sämtliche Informationen werden zentral gesammelt und gespeichert – doppelte Dateneingabe und aufwändiges Arbeiten mit unzusammenhängenden Parallelsystemen erübrigen sich

Referent: Christoph Luprich, Meister der Veranstaltungstechnik, Technische Leitung im Kulturzentrum Pavillon, Lehrkraft im TA Bildungszentrum

Ihr Verein muss bilanzieren? Kein Problem, dass macht ja unser Steuerbüro. Aber verstehen Sie, was bilanzieren genau heißt? Wie ist das noch mit Aktiva, Passiva, Haben und Soll, Saldolisten, GuV und wie das alles heißt? Überlassen Sie nicht alles dem Steuerbüro, sondern informieren Sie sich über die Zusammenhänge.

In einfachen Schritten wird erklärt wie sich eine Bilanz aufbaut und welche Bestandteile dabei von Bedeutung sind. Am Ende können Sie mit Ihrem Steuerbüro fachsimpeln und sind sich darüber im Klaren was die Zahlen der Bilanz Ihnen sagen.

Seminarleitung: Chris Mielke, Regionalberaterin Süd/Ost des Landesverband Soziokultur Niedersachsen, Geschäftsführung in der Brunsviga, Braunschweig

Vielfalt – jeder Mensch ist anders – jede Gruppe ist anders – und keine Situation ist wie die andere. In der Fortbildung berücksichtigen wir vier Aspekte, die in einer Moderation wirksam werden und wesentliche Rahmenbedingungen unserer Moderation beschreiben:

Wir werden zu den jeweiligen Aspekten an Beispielen arbeiten und uns je nach Ihren Bedarfen und Interessen vertiefen.

Das Ergebnis soll praxistauglich sein, also anwendbar für konkrete Situationen, in denen Sie als Moderator:in gefragt sind – vielleicht sind Sie auch mutig geworden, eine Moderation zu wagen oder etwas Neues dabei zu erproben.

Leitung: Ingrid Wagemann, Regionalberaterin Region Hannover des Landesverbands Soziokultur Niedersachsen, Geschäftsführung Agentur für kreative Zwischenraumnutzung, Hannover

Um das Thema Datenschutz kommt kein Verein, egal ob ehrenamtlich oder hauptamtlich geführt, herum. Dieses Seminar gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen des Datenschutzes und seiner Umsetzung in der Praxis. Im Zentrum stehen die Themen Dokumentationspflicht, Datenschutzbeauftragte und Mustervorlagen. Die Datenschutzgrundverordnung muss umgesetzt werden. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit schmerzhaften Geldbußen rechnen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GV) ist ab 25. Mai 2018 gültig – zwei Jahre nachdem sich die EU auf eine umfassende Reform ihres Datenschutz-Rechtsrahmens geeinigt hat. Die Datenschutz-Grundverordnung verleiht den EU-Bürgern mehr Kontrolle über ihre eigenen personenbezogenen Daten und verbessert ihre Sicherheit sowohl online als auch offline.

Seminarleitung Walter Gerner, WGM Consulting GmbH, Datenschutzbeauftragter des Bundesverbands Soziokultur

Teilnahmebeitrag: 15 Euro, Mitglieder kostenfrei

„Buchhaltung ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln“. „Das macht unsere Steuerberaterin. Ihre Abschlüsse sind ja sowieso für das Finanzamt und für mich irgendwie nicht verständlich.“ „Das Buchhaltungsbuch habe ich nicht verstanden, den VHS-Kurs nicht und dieses Seminar bestimmt auch nicht.“

Wer auch nur eine dieser Aussagen mit »Ja« beantwortet, dem sei dieses Seminar wärmstens empfohlen. Anders als bei klassischen Buchhaltungskursen wird von der konkreten Praxis heraus eine einfache Buchhaltung für Vereine entwickelt und praktisch erprobt. Das Seminar legt seinen Schwerpunkt auf die Buchhaltung von Vereinen, thematisiert aber in Grundzügen auch die steuerliche Behandlung von Vereinen.

Seminarleitung: Chris Mielke, Regionalberaterin Süd/Ost des Landesverband Soziokultur Niedersachsen, Geschäftsführung in der Brunsviga, Braunschweig

Das Thema Fundraising ist für viele soziokulturelle Zentren wichtig und soll vor allem langfristig aufgebaut werden. Ziel ist es, neben den bereits bekannten Wegen der Projektförderung auch die Ansätze zur dauerhaften zweckungebundenen Förderung aufzuzeigen.

Der Workshop bietet Wissen und Austausch zu der Frage, wie sich Förderformate aufbauen lassen, die dauerhaft für mehr finanzielle Ressourcen sorgen im Sinne von Capacity Building.

An zwei Tagen soll Wissen und Praxis vermittelt werden und zwar so, dass beide Tage auch unabhängig voneinander belegt werden können. Tag ein s findet online statt und der zweite Tag dann in Präsenz.

An diesem zweiten Tag geht es (in Präsenz) dann in eine Vertiefung mit der Möglichkeit, die eigenen Ansätze zu reflektieren und neue Möglichkeiten für das eigene Zentrum auszuloten. Dazu werden einzelne Fundraising-Instrumente vertieft je nach Anfrage der TeilnehmerInnen. Am Ende des Workshops sollen alle TeilnehmerInnen einen vertieften Einblick in einzelne Fundraising-Instrumente erhalten haben und einen konkreten Ansatz für sich entwickeln, wie sie vorgehen wollen.

Aus dem Workshop können sich Arbeitsgruppen bilden, die sich auch nach dem Seminar gegenseitig unterstützen bei der Ausarbeitung der (neuen) eigenen Fundraising-Strategie.

An Tag eins geht es um die Definition von Fundraising und dem Verständnis, das die TeilnehmerInnen davon haben. Es wurde ein Überblick präsentiert zu den Instrumenten und dem Ansatz der Strategie-Entwicklung für ein langfristiges Fundraising. Damit haben alle TeilnehmerInnen einen guten Einblick erhalten, in die Möglichkeiten von Fundraising und auch die Anforderungen, die dieser Bereich an die Organisation stellt. Und die Teilnehmer:innen erhielten eine Idee, wie sie selbst das Thema gerne angehen würden.

Seminarleitung: Wiebke Doktor ist Organisationsberaterin und Fundraising Managerin. Seit 16 Jahren berät sie mit dem Conversio Institut gemeinnützige Organisationen beim Auf- und Ausbau von Fundraising-Strategien. Als Leiterin der Fachgruppe Kultur des Deutschen Fundraising Verbandes liegt ihr die Kultur besonders am Herzen.

Konflikte gehören zum Alltag – Meinungsverschiedenheiten können zu neuen Sichtweisen führen.

Schwierig wird es, wenn Konflikte und Auseinandersetzungen eskalieren und die Luft dick wird: Unlust bei der Arbeit, Rückzug, lauter Streit oder bleierne Stille, Fehler oder Dienst nach Vorschrift, bis hin zur Krankschreibung oder Kündigung sind mögliche Folgen ungelöster Konflikte.

Das wünscht sich Keiner, und deshalb gibt es Konzepte und Strategien für den beruflichen Zusammenhang

Wir lernen, Konflikte zu erkennen und besser zu verstehen, indem wir uns mit Konfliktarten und den Eskalationsstufen von Konflikten beschäftigen. Wir arbeiten an Maßnahmen und Methoden, die uns helfen, Konflikte zu managen und zu deeskalieren.

Am Ende könnte die Angst vor Konflikten einem konstruktiven Umgang weichen. Ein schönes Ziel.

Leitung: Ingrid Wagemann, Regionalberaterin Region Hannover des Landesverbands Soziokultur Niedersachsen, Geschäftsführung Agentur für kreative Zwischenraumnutzung, Hannover und Andrea Hingst, Regionalberaterin Nord/Ost des Landesverbands Soziokultur Niedersachsen. Andrea Hingst hat Performance Studies/Erziehungs- und Bildungswissenschaften (MA) und Soziale Arbeit (BA) studiert und ist derzeit in Ausbildung zur Mediatorin.

Wie lange hat der Supermarkt um die Ecke heute noch auf? Was läuft am Wochenende im Kino? Was koche ich heute? Suchmaschinen sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden und liefern uns in Sekundenschnelle Suchergebnisse für unsere Anfragen.

Doch wie können gemeinnützige Vereine davon profitieren? Was ist zu tun, damit die Vereinshomepage bei einer passenden Suchanfrage in den Ergebnissen ganz oben auftaucht? In der Schulung zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) von Vereinshomepages bieten wir einen „Crashkurs“ für alle, die ihre Vereinshomepage SEO-fit machen möchten. Umfangreiche IT-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Referent: Philipp Tramm, Vereinsentwickler.de