Eine Veranstaltung des LKJ Niedersachsen mit Anna Erichson (Leitung Förderprogramme / Kontaktstelle Kultur macht Schule) und Anja Wedemann (Assessorin juris) .

Das sogenannte Herrenberg-Urteil des Bundessozialgerichtes vom 28. Juni 2022 stellt Kulturtätige vor die Frage, inwiefern sie noch selbstständig tätig sein können.
In der Veranstaltung wollen wir die Auswirkungen in den Blick nehmen und uns mit dieser Frage auseinandersetzen.
Unter anderem werden folgende Themen angesprochen:


Die Veranstaltung richtet sich an Akteur:innen der Kulturellen Bildung.
Den Link zum Zoomraum erhalten Sie von uns wenige Tage vor der Veranstaltung.
Die Teilnahme ist auf maximal 25 Personen begrenzt.

Ihr gründet ein Sozialunternehmen und möchtet euch als Verein strukturieren? Oder seid ihr bereits als sozialunternehmerischer Verein organisiert und sucht nach praktischen Ansätzen für die bevorstehende Vereinsorganisation?

In diesem Gruppencoaching setzen wir dort an, wo unser vorangegangener Theorieworkshop „Basiswissen sozialunternehmerische Vereinsarbeit“ endet und legen den Fokus auf die praxisnahe Umsetzung. Praktikable Lösungen, Erfahrungsaustausch und Skillsharing stehen hier im Vordergrund.

Gemeinsam mit zwei erfahrenen Vereinsmenschen tauchen wir tief in die konkrete sozialunternehmerische Vereinsarbeit ein:

Ihr stellt die Fragen und erhaltet praxisorientierte Antworten, hilfreiche Vorlagen und wertvolles Erfahrungswissen von langjährigen Vereinsexpert:innen aus der Praxis.

Referent:innen:

Gut zu wissen:
Viele weitere Informationen und wirklich gute Lernvideos zur Vereinsarbeit gibt es bei der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt (https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/wissen/).

Die Veranstaltung findet im Zuge des Gründungsbegleitprogramms Social Entrepreneur by Starthaus – Wirksam Gründen statt und wird ausgestaltet vom Social Impact Lab und durchgeführt in Kooperation mit der SEND Regionalgruppe Bremen/Bremerhaven und dem Starthaus Bremen & Bremerhaven.

Anmeldung:
Bitte meldet euch für die Starthaus Veranstaltungen im jeweiligen Veranstaltungseintrag an. Anschließend erhaltet ihr eine E-Mail und müsst eure Anmeldung bestätigen. Nur bestätigte Anmeldungen können berücksichtigt werden. Solltet ihr keine E-Mail bekommen, dann schaut gerne in euer Spam-Postfach. Solltet ihr einmal nicht teilnehmen können, besteht die Möglichkeit euch über diese E-Mail auch wieder abzumelden. So könnt ihr euren Platz an jemanden abgeben, der gegebenenfalls auf der Warteliste steht.

Die Wahl der richtigen Rechtsform ist für jede Organisation eine entscheidende Frage. Gerade für Sozialunternehmen, die daran ausgerichtet sind, gesellschaftliche Probleme zu lösen, anstatt maximalen Profit zu erwirtschaften, ist die Rechtsformwahl herausfordernd. Es gibt einiges zu beachten.

Der Workshop beinhaltet deshalb:

Der Workshop konzentriert sich auf die Wissensvermittlung. Mit Praxisbeispielen und im Gruppengespräch durchleuchten wir Herausforderungen und ihre Möglichkeiten.

Referent:
André J. Lindebaum ist selbständiger Rechtsanwalt und seit über 20 Jahren in der Existenzgründungs- Szenerie tätig. 

Zielgruppe:
Gründer:innen und Organisationen, die gemeinwohlorientiert wirtschaften (wollen) – also nicht individuellen Profit, sondern gesellschaftliche Wirkung in Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellen.

Die Veranstaltung findet im Zuge des Gründungsbegleitprogramms Social Entrepreneur by Starthaus – Wirksam Gründen statt und wird ausgestaltet vom Social Impact Bremen und durchgeführt in Kooperation mit der SEND Regionalgruppe Bremen/Bremerhaven und dem Starthaus Bremen & Bremerhaven.

Anmeldungsprozess:
Bitte meldet euch für dieStarthaus Veranstaltungen im jeweiligen Veranstaltungseintrag an. Anschließend erhaltet ihr eine E-Mail und müsst eure Anmeldung bestätigen. Nur bestätigte Anmeldungen können berücksichtigt werden. Solltet ihr keine E-Mail bekommen, dann schaut gerne in euer Spam-Postfach. Solltet ihr einmal nicht teilnehmen können, besteht die Möglichkeit euch über diese E-Mail auch wieder abzumelden. So könnt ihr euren Platz an jemanden abgeben, der gegebenenfalls auf der Warteliste steht.

Überall dort, wo kulturelle Veranstaltungen stattfinden, tragen Einrichtungen Verantwortung für Sicherheit und verlässliche Aufsicht. Auch bei kleineren Bühnen und vielfältigen Formaten gelten klare Anforderungen an Planung, Durchführung und Risikoeinschätzung. Das Seminar vermittelt die Grundlagen, um Veranstaltungen sicher und verantwortungsvoll umzusetzen. Veranstalter ist der Bundesverband Soziokultur.

Seminarinhalt

Referent

Thomas Schiffmann ist Meister für Veranstaltungstechnik und technischer Betriebswirt. Er arbeitete für verschiedene Veranstaltungstechnikfirmen und den Bayerischen Rundfunk und leitete von 2004 bis 2011 die Abteilung Veranstaltungstechnik im Kulturzentrum E-Werk in Erlangen. Heute ist er dort in der Verwaltung tätig und verantwortet unter anderem organisatorischen Brandschutz, Besuchersicherheit und Notfallorganisation.

Zertifikat „Aufsicht führende Person“

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Aufsicht führende Person“.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Kultureinrichtungen, die Veranstaltungen technisch oder organisatorisch begleiten. Es eignet sich ebenso für Mitarbeitende in Verwaltung oder Leitung, die über Personalentscheidungen im Veranstaltungsbereich verfügen.

Dauer

2 Tage
Mittwoch, 01.07.2026: 08:30 bis 16:30 Uhr
Donnerstag, 02.07.2026: 08:30 bis 15:30 Uhr

Hinweis

Das Seminar ist zeitlich kompakt konzipiert. Eine Verkürzung oder teilweise Teilnahme ist nicht sinnvoll.

Kosten

Für Mitarbeitende von Mitgliedseinrichtungen übernimmt der Bundesverband einen Teil der Seminarkosten.

Im Preis enthalten sind das Zertifikat, eine warme Mahlzeit pro Seminartag, Tagungsgetränke, Snacks und umfangreiche Unterlagen.
Fahrt- und Übernachtungskosten tragen die Teilnehmenden selbst.

Anmeldung und Rückfragen

Die Anmeldung erfolgt über den Bundesverband Soziokultur:
Jetzt anmelden

Für Rückfragen steht Ihnen Käthe Bauer unter der E-Mail afp@soziokultur.de zur Verfügung.

Der Workshop richtet sich an Teilnehmer*innen, die 2025 an einer oder mehreren KI-Fortbildungen des Landesverbands Soziokultur teilgenommen haben. Er bietet ein Update zu den neuesten KI-Entwicklungen und Tools, demonstriert ihren praktischen Einsatz im Arbeitsalltag und reflektiert ihre Potenziale und Herausforderungen. Außerdem bietet er Raum für einen Praxisaustausch: Welche Erfahrungen haben Mitarbeiter*innen in Kultureinrichtungen bisher mit dem Einsatz von KI gemacht? Was können Mitarbeiter*innen und Institutionen voneinander lernen? Welche Rahmenbedingungen braucht es, welche weiteren Fortbildungsbedarfe gibt es?

Referentin/Moderatorin: Isabel Rodde, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin. Nach langjähriger Tätigkeit als Medienpädagogin und Journalistin (u.a. Medienwerkstatt Linden, h1, Stiftung Leben und Umwelt, Universität Flensburg, NDR), arbeitet sie seit 2011 als Beraterin und Projektmanagerin in der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit an der Schnittstelle Medien, Governance und Digitale Transformation.

Wie kann ich KI für kreative Ideen und ausdrucksstarke Texte, Bilder und Töne nutzen? Wie kann ich mit ihrer Hilfe Arbeitsroutinen verbessern? Welche Leitlinien gibt es für eine verantwortungsvolle und sichere KI-Nutzung in Organisationen?

Der Workshop bietet einen Überblick über Funktionsweise und praktische Anwendungs-möglichkeiten generativer KI für Kreativschaffende und Kulturmanager:innen. Außerdem werden ethische und rechtliche Fragen sowie Strategien für eine nachhaltige Integration von KI-Werkzeugen in den Arbeitsalltag beleuchtet.

Referentin/Moderatorin: Isabel Rodde, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin. Nach langjähriger Tätigkeit als Medienpädagogin und Journalistin (u.a. Medienwerkstatt Linden, h1, Stiftung Leben und Umwelt, Universität Flensburg, NDR), arbeitet sie seit 2011 als Beraterin und Projektmanagerin in der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit an der Schnittstelle Medien, Governance und Digitale Transformation.

Eine Veranstaltung des Landesverband Soziokultur Niedersachsen in Kooperation mit Stadtkultur Bremen.

Projekte gehören zum Alltag in Kultureinrichtungen: Neue Formate, Veranstaltungen, Ausstellungen oder Vermittlungsangebote entstehen häufig zusätzlich zum laufenden Betrieb. Zeit, Ressourcen und Planungskapazitäten dafür sind in der Regel begrenzt.

Der dreieinhalbstündige Online-Workshop vermittelt, wie Projekte strukturiert, ergebnisorientiert und mit überschaubarem Aufwand geplant und gesteuert werden können. Im Mittelpunkt steht ein praxisnahes und alltagstaugliches Vorgehen.

Behandelt werden die grundlegenden Phasen des Projektmanagements – von der Initialisierung über Planung, Durchführung und Steuerung bis zum Abschluss. Diese werden direkt auf eigene Projektideen angewendet. Ziel ist es, Klarheit, Struktur und Handlungssicherheit für die Projektarbeit zu gewinnen.

Workshopinhalte:

Referentin: Aishe Spalthoff, Syndikat Gefährliche Liebschaften, Prozessbegleiterin und Moderatorin.

Eine Veranstaltung des Landesverbands Soziokultur Niedersachsen in Kooperation mit Stadtkultur Bremen.

Gute Argumente reichen selten aus, um Menschen wirklich zu erreichen. Ob Gespräche mit Politik und Verwaltung oder öffentliche Auftritte: Wer heute Kulturprojekte, soziale Anliegen oder politische Forderungen vermitteln will, braucht überzeugende Geschichten – und klare Kernbotschaften, die hängen bleiben.

Wir schauen uns an, wie politische Narrative funktionieren, wie wir unsere eigene „Blase“ verlassen und warum Storytelling in gesellschaftlichen Debatten so wirksam ist. Gemeinsam erarbeiten wir Botschaften, die wirklich überzeugen – praxisnah, konkret und orientiert an euren eigenen Beispielen aus der Soziokultur.

Die Inhalte:


Zur Trainerin: Emily Laquer ist Medientrainerin, Talkshow-Coach und Gründerin der Aktivistinnen-Agentur e.V. Bekannt wurde sie u.a. durch Interviews in FAZ bis ZEIT, im Deutschlandfunk oder der Tagesschau. In ihren Trainings hat sie über 7.000 Aktivist*innen dabei unterstützt, ihre Forderungen in die Nachrichten zu bringen. Sie lebt auf St. Pauli, Instagram und TikTok.

Eine Veranstaltung des Landesverbands Soziokultur in Kooperation mit Stadtkultur Bremen.

Wie wird aus einer Idee ein tragfähiges Projekt für Kinder und Jugendliche? In diesem digitalen Workshop lernen Kulturakteur*innen  und Projektverantwortliche, wie soziokulturelle Formate entwickelt werden können.

Die Teilnehmenden gewinnen ein klares Verständnis dafür, wie ein Format überhaupt entwickelt wird, welche Schritte in der Konzeptionsphase wichtig sind und welche Rahmenbedingungen – etwa Finanzierung, zielgruppenspezifische Ansprache, Kooperationen oder Rückhalt im Team – eine erfolgreiche Umsetzung ermöglichen. Zudem haben sie die Gelegenheit, eigene Ideen, auch solche, die bisher „in der Schublade“ lagen, auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen, zu konkretisieren und weiterzuentwickeln.

Der Workshop kombiniert Input, Praxisbeispiele, interaktive Übungen und kollegiale Beratung. Ziel ist es, konkrete Ideen in erste Projektskizzen zu überführen und handlungsfähige Konzepte für Kinder- und Jugendformate zu entwickeln.

Leitung: Andrea Hingst, Kulturberaterin Region Nord/Ost des Landesverbands Soziokultur Niedersachsen. Andrea Hingst ist Regisseurin, Dramaturgin, Projektentwicklerin und Mediatorin.

Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen in Kooperation mit Stadtkultur Bremen.

Der Entzug der Gemeinnützigkeit für das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat eine große Debatte ausgelöst. Es geht dabei um die Frage, warum Nonprofit-Organisationen, die politische Zwecke verfolgen, nicht gemeinnützig sein können. Die Möglichkeiten politischer Einflussnahme gemeinnütziger Organisationen sind aber weit größer als die Diskussion vermuten lässt. Weitgehend übersehen wurde in der Debatte insbesondere, dass der Bundesfinanzhof (BFH) in einer zweiten Entscheidung zum BUND die politische Betätigung (in Zusammenhang mit der Rekommunalisierung des Hamburger Energienetzes) für unschädlich hielt.

Das Seminar beleuchtet die rechtlichen Hintergründe und zeigt Möglichkeiten und Grenzen politischer Betätigung in gemeinnützigen Einrichtungen auf.

Themen sind:

Referent: Wolfgang Pfeffer arbeitet seit über 25 Jahren als Fachautor, Dozent und Berater zu den Themen Vereine und Gemeinnützigkeit. Er betreibt das Fachinfoportal vereinsknowhow.de, erstellt den monatlichen Fachinfodienst »VereinsBrief« des IWW-Verlags und ist (Co-)Autor der Bücher »Buchhaltung für Vereine« (expert-Verlag) und »Vereine gründen und erfolgreich führen« (dtv).

Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen in Kooperation mit Stadtkultur Bremen.