Die Stadtkultur bekommt für vier Jahre eine Klimaschutzkoordination
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Thomas Hartmann |
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Nach einer Bearbeitungszeit von drei Jahren wurde Ende Dezember die Beantragung einer Klimaschutzkoordination für die Stadtkultur Bremen e.V. im Rahmen des Förderprogramms Kommunalrichtlinie positiv beschieden.
Die Förderung ermöglicht für einen Zeitraum von vier Jahren die Einrichtung einer Vollzeitstelle sowie zusätzliche Mittel für CO₂-Bilanzierungen und fachliche Prozessbegleitung. Ziel ist es, Klimaschutz in der Freien Kulturszene in Bremen systematisch zu verankern und weiterzuentwickeln.
Der Handlungsbedarf ist hoch: Trotz zahlreicher politischer Bekenntnisse steigen die globalen Treibhausgasemissionen weiterhin an, während ökologische Zerstörung und Ressourcenverbrauch zunehmen. Klimaschutz ist daher auch im Kulturbereich keine optionale Zusatzaufgabe, sondern eine zentrale strukturelle Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit.
Neben der Reduktion eigener Emissionen geht es dabei auch um die Rolle von Kultureinrichtungen als Orte gesellschaftlicher Verständigung. Sie können Räume für Orientierung, Aushandlung und die Reflexion notwendiger Veränderungsprozesse bieten.
Mit der Klimaschutzkoordination wird ein Pilotprojekt umgesetzt, das ökologische Verantwortung, organisatorische Praxis und kulturelle Arbeit zusammenführt. Ziel ist es, die Freie Kulturszene in Bremen zu stärken und übertragbare Ansätze für andere Kommunen und Bundesländer sichtbar zu machen.