Hohe Resonanz im Förderprogramm Allzeitorte
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Das Förderprogramm Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen unseres Bundesverbands Soziokultur zusammen mit der Robert Bosch Stiftung GmbH verzeichnet eine beachtliche Resonanz: Insgesamt sind im Rahmen der Ausschreibung 295 vollständig eingereichte Anträge eingegangen. Trios aus Alltagsort, Soziokultur und politischer Bildung hatten bis zum 17. Mai 2026 Zeit, eine Projektskizze einzureichen. Die Zahlen verdeutlichen das große Interesse und den Bedarf an einer nachhaltigen Stärkung von Demokratieprojekten. Aus Bremen haben sich 10 Projekte beworben.
Allzeitorte-Anträge aus allen Bundesländern
Die eingereichten Projekte verteilen sich über alle 16 Bundesländer. Für den Bundesverband Soziokultur besonders erfreulich: Es bewarben sich Mitgliedszentren aus 15 Bundesländern als Antragstellende.
Wie geht es weiter? Jurybewertung und Projektstart
Aktuell befindet sich das Programm in der entscheidenden Phase der Begutachtung. Die Fachjury bewertet die eingegangenen Konzepte nach den Ausschreibungskriterien.
- Projektauswahl: Aus den Anträgen werden insgesamt 15 Projekte für eine Förderung ausgewählt.
- Bekanntgabe: Die Rückmeldung an die Bewerber*innen erfolgt rechtzeitig vor dem Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern am 29. Juni 2026.
- Projektstart: Direkt nach Erhalt der Förderzusage können die ausgewählten Trios mit der Umsetzung ihrer Vorhaben beginnen.
- Bewerbung um Umsetzungsphase: Bis 15 November haben die 15 Trios Zeit für einen ausgefeilten Antrag inlklusive Finanzplan und Kooperationsvertrag. Im Anschluss entscheidet die Jury, welche sieben Projekte in die Umsetzung bis 2029 gehen.
Dank an alle Antragstellenden für ihre Arbeit vor Ort
Ein herzlicher Dank gilt allen Organisationen und Initiativen für die Ausarbeitung der Ideenskizzen, das entgegengebrachte Vertrauen und das Engagement vor Ort.
Aufgrund der begrenzten Förderplätze und des Budgets kann eine Vielzahl hervorragender und förderwürdiger Projektideen leider nicht berücksichtigt werden. Eine Absage ist keine qualitative Abwertung der eingereichten Projektskizzen oder der Arbeit vor Ort. Die Notwendigkeit einer Auswahl ist ausschließlich den limitierten Ressourcen des Programms geschuldet.
Der Bundesverband Soziokultur und die Robert Bosch Stiftung GmbH schätzen die wertvolle Arbeit und den Ideenreichtum aller Beteiligten sehr und ermutigen die Akteur*innen ausdrücklich, ihre Vorhaben weiterzuverfolgen und künftige Ausschreibungen im Blick zu behalten.