»Fair Pay im Kulturbereich – Das Hamburger Modell« 12.11.2026
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12.11.2026 um 16–18 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof, Saal Maschinenhaus, Bremen |
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Thomas Hartmann |
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Eine Veranstaltung von Stadtkultur Bremen und dem Bundesverband Soziolkultur am 12.11.2026 um 16–18 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof, Saal Maschinenhaus, Bremen.
Wie können bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung in der freien Kultur strukturell verankert werden? Hamburg zeigt, was möglich ist, wenn sich Kulturszene, Interessenvertretungen und Kulturpolitik gemeinsam für Veränderungen einsetzen.
Seit Jahren kämpften STADTKULTUR HAMBURG und das Bündnis KulturWert für eine faire Bezahlung der Beschäftigten in Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäusern und Geschichtswerkstätten. Mit Erfolg: Im Rahmen eines mehrjährigen Prozesses wurden mehr als 200 Stellen neu bewertet. Rund 65 Prozent der Stellen werden höher eingruppiert. Dafür stellt Hamburg jährlich rund eine Million Euro an zusätzlicher struktureller Förderung bereit.
Die neue, am Tarifvertrag der Länder (TV-L) orientierte Gehaltsstruktur ist ein wichtiger Schritt hin zu besseren Arbeitsbedingungen und einer nachhaltigen Stärkung der Stadtteilkultur. Doch wie ist dieser Erfolg zustande gekommen? Wie entwickelte sich die Kampagne, wer war daran beteiligt und wie gelang es, die Forderungen in politische Entscheidungen und konkrete Verbesserungen zu überführen?
Corinne Eichner, Geschäftsführerin von STADTKULTUR HAMBURG, berichtet über die Entstehung und den Verlauf der Kampagne sowie die Erfahrungen aus dem gemeinsamen Einsatz für Fair Pay. René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Hamburger Grünen und Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, beleuchtet die kulturpolitischen Prozesse und das
Zusammenspiel von Kampagne, Parteien und Politik.
Im Anschluss wollen wir gemeinsam diskutieren:
- Was lässt sich aus den Hamburger Erfahrungen lernen?
- Welche Voraussetzungen braucht es, um vergleichbare Verbesserungen zu erreichen?
- Und was bedeutet das Hamburger Modell für Bremen?
Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus der Kulturszene, der Kulturpolitik und der Kulturverwaltung. In einem modifizierten Fishbowl-Verfahren sind alle Teilnehmenden eingeladen, ihre Perspektiven und Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.
Moderation: Dr. Thomas Hartmann (Geschäftsführer STADTKULTUR BREMEN) und Rebecca Gefken (Geschäftsführerin belladonna und Vorständin STADTKULTUR BREMEN)
Eine Veranstaltung von STADTKULTUR BREMEN e.V. – Dachverband der freien Bremer Kultureinrichtungen und Landesverband Soziokultur Bremen.
Wir freuen uns auf den Austausch!