Staatliche und städtische Kulturdeputation 28. Sitzung
Staatliche und städtische Kulturdeputation 29. Sitzung
Staatliche und städtische Kulturdeputation 30. Sitzung
Kipppunkte im Klimasystem – Ein unterschätztes Risiko? (online)
Ort
online
Kosten
ein Beitrag kann nach eigenem Ermessen entrichtet werden
Anmeldung
Die Folgen der Erderhitzung sind mittlerweile auch in Deutschland unübersehbar und das Bewusstsein für die einhergehenden Herausforderungen ist gewachsen. Wenig bekannt jedoch ist das von sogenannten Kipppunkten ausgehende Risiko. Doch was genau sind diese Kipppunkte? Und warum fällt es so schwer, ihre Auswirkungen zu fassen? Dipl. – Ing. Ellen Gerdes geht diesen Fragen auf den Grund und erläutert für Laien nachvollziehbar den wissenschaftlich belegten Zustand des globalen Klimasystems. Dabei wird sie vertieft auf die Zusammenhänge von Klimasystem und Kipppunkte eingehen und eine Risikobewertung eines möglichen Kontrollverlusts vornehmen. Denn es drohen global unumkehrbare Umwälzungen, wie der aktuelle „Global Tipping Points Report“ (Kipppunkte-Bericht) erläutert.
In dem Vortrag wird auch die aktuelle Forschung zu der besonders für Europa bedeutsamen Atlantischen Umwälzströmung (Atlantic Meridional Overturning Circulation, AMOC) zusammengefasst. So ist belegt, dass die AMOC mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in diesem Jahrhundert zusammenbrechen könnte. Ein Abriss würde das gesamte globale Klimasystem verschieben, mit arktischen Temperaturen im Winter von Berlin bis Norwegen, einem unbewohnbaren Nordeuropa, Dürren in tropischen Regionen und Überflutungen in Trockengebieten. Dies gilt es zu verhindern!
Ziel der Veranstaltung ist es, Zusammenhänge im Klimasystem zu vermitteln und Verständnis für notwendigen Klimaschutz zu wecken. Es besteht die Möglichkeit, Verständnisfragen zu stellen. Zum Abschluss wird gemeinsam überlegt, wie jede*r einzelne mit diesem Wissen umgehen kann und welche Handlungsmöglichkeiten sich anbieten.
Referentin Ellen Gerdes arbeitet als selbstständige Beraterin seit über 30 Jahren in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit u.a. in Pakistan, Jemen, Sudan und Ghana und berät Projekte u. a. in den Themenbereichen Wasserwirtschaft und Anpassung an den Klimawandel. Sie ist Zeugin der bereits gravierenden Folgen der klimatischen Veränderungen im globalen Süden. Diese Erfahrung setzte den Impuls, sich ehrenamtlich bei der internationalen Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion (XR) zu engagieren und auf die Folgen der Erderhitzung und das aktuelle Massenaussterben der Arten aufmerksam zu machen. Ellen Gerdes organisiert dafür Demonstrationen, Konferenzen und Vorträge im Bereich Klima- und Artenschutz.
Eine Veranstaltung des Landesverband Soziokultur Niedersachsen
13. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie
Ort
Klima Bau Zentrum, Knochenhauerstraße 9, 28195 Bremen
Anmeldung
13. Denkwertstatt Klimaschutzstrategie „Ausrichtung des Themenbereichs Klimaschutz im Kommunalen Investitionsprogramm Kultur 2027“ ein, die am 23. September 2026 von 10:00-12:00 Uhr im Klima Bau Zentrum (Knochenhauerstraße 9, 28195 Bremen)
Im „Kommunalen Investitionsprogramm Kultur – Investitionen in Sanierung, Klimaschutz und Bauin-standsetzung“ vom Senator für Kultur stehen für 2026 1 Mio. Euro zur Verfügung für Investitionen in die Stärkung der Zukunftsfähigkeit und Resilienz von kulturellen Einrichtungen in Bremen. Davon sind eine halbe Mio. Euro für LED-Maßnahmen vorgesehen. Eine Fortführung des Programms im Jahr 2027 ist geplant. Vor diesem Hintergrund möchten wir den Termin nutzen, um das Programm hinsichtlich förderfähiger Klimaschutzmaßnahmen auszuwerten und für 2027 neu auszurichten. Alle interessierten Kultureinrichtungen sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen einzubringen!
Ferner haben wir zwei Fachmenschen für fachliche Inputs gewinnen können:
Zum einen wird Vincent Möller von der Senatorin für Wissenschaft, Klima und Umwelt zur Klimaanpassungsstrategie Bremens berichten.
Ferner wird Eva Stahl vom Gesundheitsamt Bremen aus der Koordinierungsstelle für den ‚Hitzeaktionsplan Bremen.Bremerhaven‘ einen Überblick über die relevanten Maßnahmen geben.
MUSIC MEET UP 12.09.2026
Ort
Kulturzentrum Lagerhaus
Am 12.09.26 ab 13:00 laden wir euch ins Kulturzentrum Lagerhaus zum MUSIC MEET UP 2026 ein. Das MUSIC MEET UP ist die Musikkonferenz für die lokale Musikszene im Bundesland Bremen. Es wird ein spannendes Programm mit viel popkulturellem und politischem Diskurs, hilfreichen Workshops, Think Tanks, Vorträgen und Vernetzungsmöglichkeiten und natürlich fantastischer Musik aus dem besten Bundesland der Welt.
Auf dem MUSIC MEET UP kommen Musiker:innen, DJs, Produzent:innen, Label-Menschen, Veranstalter:innen, Musikjournalist:innen und -liebhaber:innen, sowie Politiker:innen und Förderer:innen zusammen, um gemeinsam die hiesige Szene zu verstehen, zu diskutieren, voranzubringen und zu feiern. Die ganztägige Veranstaltung findet dieses Jahr im Kulturzentrum Lagerhaus statt, ist öffentlich und kostenlos und ohne Voranmeldung zugänglich.
Everybody is welcome! Eine Veranstaltung des Pop Office Bremen
Aktionswochen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung 9.-25.09.2026
Ort
verschiedene Orte in Bremen Nord
Bereits zum 10. Mal laden die Aktionswochen „Gemeinsam gegen Ausgrenzung und Diskriminierung“ zu Workshops, Ausstellungen, Mitmachaktionen und Lesungen ein. Die Aktionswochen beziehen klar Position gegen rechts, setzen sich für ein solidarisches Miteinander ein und schärfen den Blick für eigene Vorurteile.
Über die Aktionswochen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung
Die Aktionswochen finden seit 2017 im Bremer Norden statt. Organisiert wird das Programm von einem breiten Bündnis aus Vereinen, Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen.Veranstalterin ist die Werkstatt Antidiskriminierung e.V., gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Bremen Nord im Rahmen des Bundesprojekts Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Auszug aus dem Programm der Aktionswochen:
Alle Veranstaltungen finden Sie auf https://www.werkstatt-antidiskriminierung.org
https://werkstatt-antidiskriminierung.org/aktionswochen/programm-2026/
Staatliche und städtische Kulturdeputation 27. Sitzung
Staatliche und städtische Kulturdeputation 26. Sitzung
Podiumsdiskussion zur Unteren Rathaushalle
Ort
Kapitelsaal, Dom
Die Bürgerinitiative Untere Rathaushalle veranstaltet am 15.06.2026 um 10:00 Uhr im Kapitelsaal des Doms, eine Podiumsveranstaltung zum Thema „Demokratie fehlt Begegnung und Räume“ zu der herzlich eingeladen wird.
Pressemitteilung der Bürgerinitiative Untere Rathaushalle
Wem gehört unser Rathaus?
Vortrag: Rainald Manthe: „Demokratie fehlt Begegnung“ – Über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts
Podiumsdiskussion: Untere Rathaushalle als Begegnungsort innerhalb des Weltkulturerbes
15.Juni 19.00 Uhr Dom Kapitelsaal, eine Veranstaltung der Bürgerinitiative Untere Rathaushalle
Zur Vorgeschichte: Seit Sommer 2023 ist bekannt, dass die Senatskanzlei plant, in der Unteren Rathaushalle ein UNESCO Welterbe Besucherzentrum einzurichten. Diese Pläne haben in Bremen große öffentliche Diskussionen ausgelöst. Viele Bürgerinnen und Bürger befürchten, dass die Halle dadurch nicht länger – wie von den Erbauern des Rathauses im Jahr 1405 eigentlich erdacht – für Veranstaltungen und Begegnungen genutzt werden kann. Eine Anfang 2024 gestartete Petition fand breite Unterstützung: Rund 3.000 Menschen sprachen sich für den Erhalt der Halle als offenen Ort für die Zivilgesellschaft aus.
Der Geschäftsführer des Projektbüros Innenstadt betonte in einem Interview mit dem Weser-Kurier die besondere Bedeutung der Halle als „Dritten Ort“ – als Raum für Begegnung, Austausch und Diskussion ohne Konsumzwang.
Der Beirat Mitte forderte in einem Beschluss vom 5. März 2024, das Konzept zu überarbeiten und den überwiegenden Erhalt der Halle als Ort für zivilgesellschaftliches Engagement und kulturelle Veranstaltungen sicherzustellen – etwa für Ausstellungen oder Kunsthandwerkermärkte.
Trotz zahlreicher Gespräche, öffentlicher Diskussionsrunden und der Vermittlung durch den Petitionsausschuss gibt es bislang keine verbindliche Zusage der Senatskanzlei, dass diese Nutzung in Zukunft erhalten bleibt. Von einem „3-Säulen-Modell“ ist die Rede, konkrete Aussagen fehlen jedoch. Vorschläge der Bürgerinitiative für eine räumliche Lösung, die sowohl ein Besucherzentrum als auch flexible Veranstaltungsnutzung ermöglicht, wurden bisher nicht ernsthaft geprüft.
In einer Beiratssitzung im April stellte die Senatskanzlei den aktuellen Stand des Grobkonzepts vor. Dabei wurde deutlich, dass Veranstaltungen der Zivilgesellschaft künftig nur noch eine untergeordnete Rolle spielen sollen.
Um über den gesellschaftlichen Wert der Halle als offenen Begegnungsort zu sprechen, lädt die Bürgerinitiative zu einer öffentlichen Veranstaltung ein – mit dem Ziel, dass Bürgerinnen und Bürger stärker an den Planungen beteiligt werden.
In einem Impulsvortrag spricht der Buchautor Rainald Manthe zum Thema seines Buches „Demokratie fehlt Begegnung“ über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts. Manthe war bis 2023 Programmbereichsleiter „Liberale Demokratie“ beim Berliner Think Tank Zentrum Liberale Moderne und schreibt regelmäßig über demokratische Entwicklungen, unter anderem für ZeitOnline, Focus und das Global Solutions Journal.
Anschließend diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Kultur- und Kommunalpolitik, der Senatskanzlei sowie ein Mitglied der Bürgerinitiative über die Zukunft der Unteren Rathaushalle und ihre traditionsreiche Rolle als Ort der Begegnung und des Austauschs:
- Helga Trüpel, Vorstands-Mitglied der Deutschen UNESCO- Kulturkommission
- Anna Kreuzer, Beiratssprecherin Beirat Mitte, Stadtplanerin
- Astrid Vortkamp, Senatskanzlei Bremen, Projektleitung Welterbe- Besucherzentrum
- Ulrich Ruwe, Architekt, Mitglied der Bürgerinitiative Untere Rathaushalle
15. Juni 2026, 19:00 Uhr
Ort: Kapitelsaal, Domsheide 8
Impulsvortrag: Rainald Manthe
Moderation: Dr. Martin Busch, Journalist und SoziologeKontakt: Frauke Alber, keramik@frauke-alber.de 0421 4989367
https://stadtkulturbremen.de/wp-content/uploads/2026/05/Einladung_Demokratie_Begegnung.pdf
Staatliche und städtische Kulturdeputation 25. Sitzung
12. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie »Klimafreundliche Mobilität im Kontext von Kulturangeboten«
Ort
Der Senator für Kultur
Ref. Z1 Haushalt, Beteiligungen, Klima
Raum 4.7
Altenwall 15/16
28195 Bremen
Anmeldung
Da die Anreise einen Großteil der Treibhausgasemissionen von Kulturangeboten verursacht, hat das Mobilitätsprojekt „Kultur- und Freizeitverkehre nachhaltig aufstellen“ des BUND Landesverbandes Bremen erhoben, wie Besuchende zu Bremer Kultureinrichtungen gelangen. Im Rahmen der 12. Denkwerkstatt Klimaschutzstrategie stellt Katja Muchow (stellv. Geschäftsführerin vom BUND) die Projektergebnisse vor und diskutiert mit den Teilnehmenden, wie wirkungsvolle Anreize und Rahmenbedingungen für den Umstieg von Besuchenden von Kulturangeboten auf klimafreundliche Verkehrsmittel geschaffen werden können.
Außerdem wird Frauke Maack (Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ADFC) die Lastenradprojekte des ADFC und Möglichkeiten der Kooperation für Kultureinrichtungen präsentieren.
Darüber hinaus wird das neue „Kommunale Investitionsprogramm Kultur – Investitionen in Sa-nierung, Klimaschutz und Bauinstandsetzung“ des Senators für Kultur vorgestellt.
Für die bessere Planung wird um Anmeldung gebeten unter: klima@kultur.bremen.de
Staatliche und städtische Kulturdeputation 24. Sitzung
Fachtag Förderung zum Thema Kunstfreiheit
Ort
Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen
Anmeldung
Der Senator für Kultur lädt herzlich ein zu einem Fachtag Förderung zum Thema Kunstfreiheit am Donnerstag, 30. April 2026, ab 11:00 Uhr, im Zentrum für Kunst, Hermann-Ritter-Straße 108 E, 28197 Bremen.
11.00 Uhr : Ankommen, Kaffee
11.25 Uhr: Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte
11.30 Uhr: Austausch mit Beiträgen von Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.) und Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)
12:40 Uhr: Kurze Kaffeepause mit Kuchen-Snack
13:00 Uhr: Es finden parallel zwei Vertiefungs- und Dialogrunden mit unterschiedlichen Gästen und verschiedenen Schwerpunkten statt. Die Teilnehmenden können entscheiden, welcher Gruppe sie sich anschließen.
Grundsätzlich befassen sich beide Runden mit der zentralen Frage des Fachtags „Wie frei ist die Kunst?“. Sie sollen Dialog- und Reflexionsräume eröffnen und laden alle Teilnehmenden dazu ein, den anwesenden fachkundigen Gästen Fragen zu stellen, sich auszutauschen und zu diskutieren.
Die u.g. Schwerpunkte bedeuten nicht, dass im jeweiligen Workshop ausschließlich die kulturpolitische bzw. juristische Perspektive behandelt wird. Vielmehr sind sie Hinweise für die Teilnehmenden, welche Fachpersonen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im jeweiligen Workshop zur Verfügung stehen.
Gruppe 1 – Kulturpolitischer Schwerpunkt
Gäste: Staatsrätin Carmen Emigholz (SfK), Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft / Präsident der Universität der Künste Berlin), Frederike Behrens (Landesverband freie darstellende Künste Bremen e.V.)
Gruppe 2 – Juristischer Schwerpunkt
Gäste: Abteilungsleiter Dr. Andreas Mackeben (SfK, Jurist), Dr. Thomas Hartmann (Stadtkultur Bremen e.V.)
14:15 Uhr: Zusammentragen der Ergebnisse der Vertiefungs- und Dialogrunden
Ca. 15 Uhr: Ende der Veranstaltung
Um Anmeldung wird gebeten unter foerdertag@kultur.bremen.de
Talkrunde: Demokratie braucht Vielfalt! Queerfeindlichkeit begegnen – solidarisch, offen, gemeinsam
Ort
belladonna, sonnenstraße 8, 28203 Bremen
In einer Zeit, in der queerfeindliche Positionen wieder offen ausgesprochen werden und demokratische Grundwerte unter Druck geraten, braucht es Räume für Austausch, Haltung und gegenseitige Ermutigung. Welche Verantwortung tragen Kirche, queere Community und Zivilgesellschaft in Bremen, um Vielfalt und Menschenrechte zu verteidigen? In dieser Talkrunde kommen Vertreter:innen aus queerer Selbstorganisation, Kirche und Gesellschaft miteinander ins Gespräch. Sie sprechen über Erfahrungen, Konfliktlinien und gemeinsame Handlungsspielräume.
Im Zentrum steht die Frage: Wie können wir queerfeindlichen Entwicklungen entgegenwirken und demokratische Strukturen stärken?
Im Anschluss an die Talkrunde laden wir zum moderierten Publikumsgespräch ein.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Rat & Tat Zentrum für queeres Leben Bremen, der Bremischen Evangelischen Kirche und belladonna.